<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008</id><updated>2012-03-09T16:17:23.163+01:00</updated><title type='text'>Textblog | Klaus Puchleitner</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>172</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-1869705336848407601</id><published>2012-03-07T16:28:00.020+01:00</published><updated>2012-03-08T16:24:37.608+01:00</updated><title type='text'>Zurück in die Achtziger</title><content type='html'>Geburtstag, kürzlich wurde ich 47 und wollte keine allzu große Show daraus machen. Die vielen Facebook-Gratulanten zu administrieren war mir genug Erinnerung, dass ich jetzt schön langsam wirklich alt werde. Allein - wenn du ein kleines Kind in deinem Umfeld hast, kannst du so ein Ereignis nicht ohne weiteres spurlos vorüberziehen lassen. Da muss gefeiert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-WKIYF3kmSsI/T1d-iN_W88I/AAAAAAAAAMA/zQEqBTqgHzw/s1600/IMG_0187.jpg" imageanchor="1" style="clear:left; float:left;margin-right:1em; margin-bottom:1em"&gt;&lt;img border="0" height="200" width="150" src="http://4.bp.blogspot.com/-WKIYF3kmSsI/T1d-iN_W88I/AAAAAAAAAMA/zQEqBTqgHzw/s200/IMG_0187.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Valentina bestand - süßigkeitshungrig, wie sie mit ihren siebeneinhalb Jahren eben ist - auf einer Torte für mich, und zwar mit abgezählten 47 Kerzen. Eine Voraugenführung des fortschreitenden Verfalls in 47 flackernden Hinweisen. Ich konnte die zwar immer noch mühelos in einem Zug ausblasen (liegt wohl daran, dass ich nicht rauche). Aber inzwischen kommen immer mehr Zeichen: mein Vorhandensein unter den Jungen, Coolen und Dynamischen geht dem Ende zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deutlichster Hinweis bis jetzt: Erstmals wurde ich von Freunden zu einer 80er-Jahre-Party eingeladen, Motto so ungefähr: kleide und gib dich wie damals, als du jung warst. Bin jetzt echt fertig, weil mir dadurch klar wurde: Auch die 1980er mit all ihren schrulligen Sonderlichkeiten (denken Sie nur an die optischen Auftritte der damals-Rocker von "Duran Duran") sind für einen alten Knacker wie mich bereits die reine Nostalgie - selbst wenn mir vorkommt, das war erst gestern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich liebe solche Veranstaltungen nicht - gehe aber gern hin, weil´s gute Freunde sind. Bloß, was soll ich tun, damit ich wie einer aus den 80er-Jahren daherkomme? Gewand von damals passt mir um ungefähr 30 Kilo nicht mehr. Als Kiss-Leadsänger schminken scheidet auch aus, soviel Peinlichkeit bringe ich dann doch nicht übers Herz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Idee: Ich schnappe mir einfach ein möglichst lächerliches Plattencover von damals, schneide es unten ab und setze es mir als Hut auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-EEntfwWhSY0/T1d_--9EGJI/AAAAAAAAAMM/V6-K6bI1nRY/s1600/Bildschirmfoto%2B2012-03-07%2Bum%2B16.33.35.png" imageanchor="1" style="clear:left; float:left;margin-right:1em; margin-bottom:1em"&gt;&lt;img border="0" height="200" width="199" src="http://1.bp.blogspot.com/-EEntfwWhSY0/T1d_--9EGJI/AAAAAAAAAMM/V6-K6bI1nRY/s200/Bildschirmfoto%2B2012-03-07%2Bum%2B16.33.35.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Habe gestern meine alte LP-Sammlung nach besonderen musikalischen Unverträglichkeiten durchforstet, man schreckte ja seinerzeit vor nichts zurück. Fand jedoch zu meiner eigenen Überraschung keine einzige Abba-LP, wie kann das sein? Beatles und Stones will ich nicht zweckentfremden, an manche Heiligtümer sollst du einfach nicht rühren. Queen? Lieber auch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber dann sah ich es. Eine Schrecklichkeit sondergleichen, sowas war seit damals nicht mehr da. Schneeweiß die Hülle, zwei offenkundig homosexuelle Jungs mit ganz unglaublich gigantischen Fönwellen darauf abgebildet. Genannt haben sie ihr Werk (in vor-Viagra-Zeiten war das noch halbwegs unverfänglich): "Make it big". Und gesungen haben sie schlecht wie zwei liebeskranke Coyoten. Ich denke, wenn Sie wie ich ebenfalls nicht mehr ganz taufrisch sind, werden Sie sich noch erinnern: George Michael und Andrew Ridgely, gemeinsam als "Wham" bekannt, der Welt größte Geschmacksverirrung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die werde ich mir aufsetzen und damit am Samstag sicher Heuler der Party sein. Geschmacklosere 80er gibt´s gar nicht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-1869705336848407601?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/1869705336848407601/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/03/zuruck-in-die-achtziger.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/1869705336848407601'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/1869705336848407601'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/03/zuruck-in-die-achtziger.html' title='Zurück in die Achtziger'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-WKIYF3kmSsI/T1d-iN_W88I/AAAAAAAAAMA/zQEqBTqgHzw/s72-c/IMG_0187.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-6059712515906043999</id><published>2012-03-06T13:56:00.025+01:00</published><updated>2012-03-07T10:43:30.623+01:00</updated><title type='text'>Rory</title><content type='html'>In Sachen Golf bin ich der geborene Zuseher. Ich spiele wie der erste Mensch, kenne mich aber erstklassig aus und kann die Sache auch jedem jederzeit gut erklären. Nur eben nicht zeigen. Das kommt davon, dass ich schon jahrelang über Golf schreibe, mit dem einen oder anderen Tourprofi gespielt (man wird ja als Golfschreiber ab und zu zu Pro/Ams eingeladen) und tatsächlich golferisch schon ein bissl was gesehen habe. Nicht soviel natürlich, wie die Kollegen, die das hauptberuflich machen, aber es langt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin außerdem Besitzer eines ganz netten Ballgefühls, jedoch das miserabelste Bewegungstalent des Kontinents. Eine für das Golfspiel teuflische Kombi - du kannst theoretisch vieles und weißt, was du dem Ball sagen musst. Sprichst aber leider nicht seine Sprache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber das wollte ich Ihnen nicht erzählen. Was ich beim Thema Golf nämlich noch bin: ein ausgezeichneter Prophet. Erinnere mich noch, als mir der Name Rory McIlroy das erste Mal unterkam, seit vergangenem Wochenende die neue Nummer 1 der Golf-Weltrangliste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-rEWlClvXEgc/T1YKV31NMcI/AAAAAAAAAL0/bqtNFiCsKgY/s1600/McIlroy_BIld_%2BLoughErneGolfResort.jpg" imageanchor="1" style="clear:left; float:left;margin-right:1em; margin-bottom:1em"&gt;&lt;img border="0" height="247" width="257" src="http://1.bp.blogspot.com/-rEWlClvXEgc/T1YKV31NMcI/AAAAAAAAAL0/bqtNFiCsKgY/s320/McIlroy_BIld_%2BLoughErneGolfResort.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Das war in Nordirland, im nigelnagelneuen Lough Erne Golfressort bei Enniskillen. Mit ein paar Kollegen durfte ich den noch gar nicht eröffneten Kurs testweise begolfen, der Ressortchef begleitete uns. Er erzählte von einer weiteren Testrunde mit dem gerade ins Profifach gewechselten McIlroy, frisch verpflichtet als Testimonial für die Anlage. Wir bespielten gerade ein elendiglich langes Par 5, knappe 600 Meter, das Grün praktisch außer Sehweite irgendwo hinter dem Horizont. Das schüchtert Hobbygolfer ein (mich übrigens nicht). Rory sei hingegen entgeistert gewesen, berichtete der Mann, dass er mit seinem zweiten Schuss nicht ins Grün kam. Der damals 18Jährige brauchte glatt Trost, so sehr nahm ihn das mit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Erklärung: Auch ausgezeichnete Golfer benötigen bei einem sehr langen Par-5-Loch so gut wie immer drei Schläge ins Grün. Für Rory jedoch, bestes Talent der grünen Insel aller Zeiten: ein absolutes No-go.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Hm&lt;/i&gt;, dachte ich mir, &lt;i&gt;wenn das stimmt könnte aus dem was werden&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2009 sah ich ihn dann in seinem ersten vollen Profijahr beim European-Tour-Event in München-Eichenried. Cool, locker, ein klasser junger Bursch. Normal, das muss ich Ihnen erklären, sind Profigolfer bei großen Turnieren eher auf der angespannten Seite, es geht ja um viel Geld. Auf keinen Fall sind sie lässig drauf, manche haben vor lauter Stress Magenschmerzen und geben sich nach außen als ziemliche Ungustln. Der junge Herr McIlroy nicht. Der war unbekümmert, hatte Spaß, scherzte mit den Zusehern - und spielte schlecht. Gut in Stimmung war er trotzdem - wobei schlecht bei ihm heißt, dass er an diesem Tag nicht unter den Top-5 mitgolfte. An Bahn 10 nahm er mit seinem Teeshot den Flight-Kollegen gleich einmal gut 30 Meter ab und landete im Bunker. Den Sandsave setzte er aus wohl 50 Metern auf 50 Zentimeter zur Fahne - mit einer Unbeschwertheit, die mich voll beeindruckte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Der wird der erste sein", schrieb ich daraufhin in einem Golfmagazin, "der dem Tiger in zwei oder drei Jahren die Show stehlen könnte". Ein paar Jahre zuvor hatte ich außerdem in einem anderen Magazin großzügig prognostiziert, dass Österreich zu Beginn des zweiten Jahrtausend-Jahrzehnts "zumindest drei oder vier Golfer auf der European Tour haben" wird. Jetzt schreiben wir 2012, Rory McIlroy ist Nummer 1 der Welt. Und fix auf der ET spielen für Österreich die Herren Brier, Wiegele, Wiesberger und Bacher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also. Wollen Sie was über Ihre Golf-Zukunft wissen? Fragen Sie mich - ich glaube, ich werd´s Ihnen sagen können.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-6059712515906043999?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/6059712515906043999/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/03/rory.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/6059712515906043999'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/6059712515906043999'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/03/rory.html' title='Rory'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-rEWlClvXEgc/T1YKV31NMcI/AAAAAAAAAL0/bqtNFiCsKgY/s72-c/McIlroy_BIld_%2BLoughErneGolfResort.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-1699401044974003575</id><published>2012-03-04T22:24:00.018+01:00</published><updated>2012-03-05T00:30:11.118+01:00</updated><title type='text'>Besuch bei James</title><content type='html'>Morgen besuche ich zuerst James Joyce, dann schau ich bei Italo Svevo vorbei und schließlich mache ich noch Umberto Saba meine Aufwartung. Zumindest einer der drei sollte Ihnen etwas sagen, der Ire Joyce (immerhin hat er in Triest den unlesbaren "Ulysses" fertiggestellt und das nicht minder monumentale Werk "Dubliners" begonnen) ist ja nicht ganz unbekannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den drei Schreibern hat die Literaturstadt Triest in den Jahren 2004 und 2005 eine Denkmal gebaut, alle drei wurden als jeweils lebensgroße Bronzestatuen über die Innenstadt verteilt. Morgen besuche ich sie. Vor allem James, er kommt ja aus dem Land which is the place my heart lies nearest, werde ich höchst wohlwollend auf die Schulter klopfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-SJl1BKzvah0/T1PdJaUtxgI/AAAAAAAAALE/OakeJ0zBlk8/s1600/Tram_Bild_Puchleitner.jpg" imageanchor="1" style="clear:left; float:left;margin-right:1em; margin-bottom:1em"&gt;&lt;img border="0" height="160" width="200" src="http://4.bp.blogspot.com/-SJl1BKzvah0/T1PdJaUtxgI/AAAAAAAAALE/OakeJ0zBlk8/s200/Tram_Bild_Puchleitner.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Heute hingegen hat es mich ordentlich durchgeklopft, denn: Fahrt mit dem uralten blauweißen Tram von der Piazza Oberdan hinauf auf den Karst nach Opicina. Das musst du getan haben, willst du der Welt ein bissl was über Triest erzählen. Ich brauchte für mein Radio-Master-Piece "Die Stadt, der Schreiber und das Verbrechen" ein bissl Atmo-Töne. Also ließ ich das Rattern und Scheppern und Quietschen und Kreischen über mich ergehen, die schon beinahe hundert Jahre alte Straßenbahn hat eben ihr akustisches Eigenleben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-f6Ccbq-4Dow/T1PdTAf6p_I/AAAAAAAAALQ/T3yKUAyHwMw/s1600/Triest_Bild_Puchleitner.JPG" imageanchor="1" style="clear:left; float:left;margin-right:1em; margin-bottom:1em"&gt;&lt;img border="0" height="150" width="200" src="http://4.bp.blogspot.com/-f6Ccbq-4Dow/T1PdTAf6p_I/AAAAAAAAALQ/T3yKUAyHwMw/s200/Triest_Bild_Puchleitner.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Aber toll: Mitten auf der Strecke wird eine zusätzliche Standseilwinde angekoppelt, weil das Ding die Steigung sonst nicht schaffen würde, immerhin beinahe 400 Höhenmeter bei einer Fahrstrecke von etwas über fünf Kilometern, da geht es schon ordentlich zur Sache. Und an einem warmen Sonntag wie heute fahren sie alle mit dem schrulligen Gerät - Triestiner, Touristen, Alt, Jung, auch ein Hund war mit von der Partie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wundert mich nicht, denn du hast von unterwegs einen einmaligen Blick auf diese schöne Stadt, die sich wie eine Decke über die Faltenwürfe des Karst schmiegt - und auf das Meer unten, das wie feingerippter Stoff auf dem Golf liegt, wie mein geschätzter Jänner-Stadtführer Veit Heinichen schreibt (Sie können das im Blogpost &lt;a href="http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/01/triest.html"&gt;"Triest"&lt;/a&gt; nachlesen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-f2eIRxd12CA/T1PeD4N2ycI/AAAAAAAAALc/YC2QBh6rTBw/s1600/Nazimoebel_Miramare.jpg" imageanchor="1" style="clear:left; float:left;margin-right:1em; margin-bottom:1em"&gt;&lt;img border="0" height="200" width="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-f2eIRxd12CA/T1PeD4N2ycI/AAAAAAAAALc/YC2QBh6rTBw/s200/Nazimoebel_Miramare.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Später dann durchaus ein bissl Ärger, denn immer noch auf der Jagd nach Atmo-Tönen war ich im weißen Castello von Miramare, das ja seinerzeit für einige Jahre die Nazis okkupiert hatten. Die haben wirklich flächendeckend über ganz Europa die schönsten Plätze kontaminiert. Von damals blieben jedenfalls einige Möbel zurück, die man im zweiten Stockwerk des Schlosses heute noch besichtigen kann. Die Raudaubrüder schreckten wirklich vor nichts zurück - sogar ein Kästchen haben die in Hakenkreuzform designt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einer der Fälle, wo ich es glatt als Heldentat durchgehen ließe, nähme sich einer ein Herz und ließe ein Museummsstück in Flammen aufgehen. Diesen Schrott braucht nämlich keiner.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-1699401044974003575?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/1699401044974003575/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/03/besuch-bei-james.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/1699401044974003575'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/1699401044974003575'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/03/besuch-bei-james.html' title='Besuch bei James'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-SJl1BKzvah0/T1PdJaUtxgI/AAAAAAAAALE/OakeJ0zBlk8/s72-c/Tram_Bild_Puchleitner.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-3552024300628339276</id><published>2012-02-27T16:29:00.014+01:00</published><updated>2012-02-28T12:33:40.104+01:00</updated><title type='text'>Dirty Old Town, Folge 2</title><content type='html'>...und weiter geht es &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=SYlGWzZaqXo"&gt;ab dem Gstanzerl Nummer 3: &lt;i&gt;I heard a siren from the docks...&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;. Also, wir sind noch immer in Dublin und diese Nacht:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So weiß war der Mond, dass ich in seinem blassen Schein sogar das schöne Rot von Róisíns Lippen erkennen konnte. Aber es gibt Frauen, von denen wir sagen, sie seien nach dem Erlebnis der Liebe in die Ferne gerückt, zu den Sternen hinauf, und sie seien nichts als eine Erfindung des Herzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Róisín, eine von ihnen. Als wir uns küssten, viele Minuten lang, die wir an der Ziegelmauer standen, schnitt von den Docks eine Sirene durch die Nacht. Ein Schiff, das auslief und die Stadt zum Abschied grüßte. Ich hörte den quälenden Ton und wusste, es wird nichts werden mit dieser Liebe. Hinter einer der Baracken schrammte ein Frachtzug über Geleise, ratternd, seine Scheinwerfer erzeugten Schatten und ließen die Ziegelsteine flackern, Fensterglas leuchtete auf, kurz und blitzend, als schickten die Fabriken der Nacht Funken in ihren Himmel. Dann waren die Waggons vorbei, die Sirene still, Róisín und ich hatten uns von dem Lärm nicht beirren lassen. Aber es half nichts. Ich wusste, das alles würde vergehen, ohne dass etwas bliebe. Ich roch den Frühling, spürte die bittere Luft aus den alten Schornsteinen, von denen wenige noch in Betrieb waren, schmeckte den Ruß. Er trieb herüber zu uns und dann weiter durch die Vororte, hinein in das Herz der schmutzigen Stadt, wo er sich mit dem Flirren der Menschen mischte. Ich roch diesen Frühling und wusste, dass es nichts werden würde mit der Frau, die ich küsste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Abschiedsgruß des Schiffes war mein Zeichen, das mich los schickte in ein Leben, in dem es keine Róisín mehr geben würde, keine Liebe, nicht einmal einen Mond über mir. Nur die schmutzige Stadt, in der ich ab dieser Nacht für immer blieb und die meine Liebe wurde, weil nichts anderes mehr da war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manchmal tauchen Geister aus dem Nichts, die jagen dich. In den weichsten Momenten fegen sie durch deinen Kopf, aus der Vergangenheit die bösen, aus der Zukunft die noch viel schlimmeren. Du denkst gerade, das Leben wird sanft, und dann lassen sie dich Dinge tun, die du nicht erklären kannst, aber die für dich alles zu Ende führen, noch bevor es einen Anfang hat. Róisín hätte mein Anfang sein können, aber ich sah diese alte Axt an der Mauer lehnen, ein verstockter Fluch aus welch schrecklicher Welt auch immer. Im Mondlicht flammte ihre verrostete Schneide wie Feuer, viel zu hell für mich, viel zu verlockend. Was ich tat, was mich trieb, was mich führte, ich weiß es nicht. Aber es war leicht. Manchmal reichen kurze Augenblicke, in denen du nicht der Mensch bist, der du bisher immer warst - und ab da kannst du dann nie mehr dieser Mensch sein, weil du etwas getan hast, das alles anders macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Axt ließ ich fallen, sie klimperte zärtlich auf die kleinen Quader des Weges, tänzelte kurz, kam zur Ruhe. Still lag sie da, die Katzen schrien, die Nacht duftete nach April. Und ich ging hinein ins Herz der schmutzigen Stadt, wurde mit jeder Minute, mit jedem Glas Poitín, das ich trank, mehr zu ihrem Bewohner. Der Schnaps brachte mir Erleichterung, wenn ab und zu Róisín vor meinen Augen vorbei stob, die jetzt draußen lag, an der Mauer des alten Gaswerks, rot ihre Lippen und rot ihr Blut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie kamen schnell und zu Beginn tat es weh, später nicht mehr. Jetzt bleibe ich hier für den Rest meines Lebens und denke an die Frau, von der ich immer schon wusste, dass es nichts mit ihr werden würde, aber nicht warum. Ich sitze und suche durch die Stäbe im Fenster den Mond, den ich nicht finden kann, weil er zu hoch für das kleine Loch in meiner Zelle steht. Und ich weiß, dass diese Stadt und die Liebe zu ihr alles sein wird, was bleibt. Bis es zu Ende ist. Die Geister werden noch einmal kommen und dann wird es vorbei sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übrigens: Auch wenn die Geschichte natürlich keine Übersetzung ist, sondern eine, sagen wir: sehr freie Weiterentwicklung (vermutlich zum Schlechteren) des lustigen Liedchens von den Pogues - ich habe trotzdem geklaut. Bei Antoine de St. Exupéry. Kleines Rätsel: Wissen Sie, an welcher Stelle das in diesem Post - &lt;a href="http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/02/dirty-old-town.html"&gt;und in jenem vom 18. Februar&lt;/a&gt; - jeweils der Fall ist?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Coole Kombi übrigens, finde ich: St. Exupéry und die durchgenkallten Pogues. Das hat schon was, oder? Und ich bitte um Entschuldigung für die teilweise wirklich kitschigen Textpassagen - ich bin halt auch nur einer von vielen Journalisten, die gerne Autoren wären, es aber nicht gut genug können.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-3552024300628339276?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/3552024300628339276/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/02/dirty-old-town-folge-2.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/3552024300628339276'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/3552024300628339276'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/02/dirty-old-town-folge-2.html' title='Dirty Old Town, Folge 2'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-8909639108620880211</id><published>2012-02-27T12:39:00.011+01:00</published><updated>2012-03-03T22:16:44.971+01:00</updated><title type='text'>Blitzschnell</title><content type='html'>&lt;i&gt;Blitzschnell&lt;/i&gt;, sagt die Mediendame von der supertollen, international agierenden überdrüber-Steuerkanzlei, sei ihre Firma, bei deren Chef ich vergangenen Donnerstag um die Mittagszeit um Info angefragt hatte, ob er einen Gastkommentar zum Thema Korruption verfassen will. &lt;i&gt;Macht er zienmlich sicher&lt;/i&gt;, erfuhr ich dann am Freitag. Bereits heute Mittag kam die endgültige Antwort - doch nicht, weil so schnell gehe das leider nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immerhin ein Tag für ein "Wahrscheinlich", vier volle Tage für ein klares "Ja" oder, wie eben in diesem Fall, ein "Nein". In der Welt der Medien eine halbe Ewigkeit - zu lange jedenfalls. Als ich ihr das freundlich erkläre und mich höflich für die große Mühe bedanke, ist sie fast ein bissl beleidigt und will die Sache ausdiskutieren. Wo ihr Chef doch so ein großartiger Experte ist, und - genau wie seine ganze Firma - an sich unglaublich schnell. &lt;i&gt;Für meine Begriffe eher langsam&lt;/i&gt;, rutscht es mir heraus. &lt;i&gt;Aber die Sekretärin ist krank, es gab einen Todesfall und außerdem habe ich seine Handynummer nicht&lt;/i&gt;, sagt sie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist natürlich ein super Argument, kommt gegenüber anfragenden Journalisten als Zeichen totaler Professionalität immer gut: Kaum ist die Sekretärin krank, ist der Laden hinüber. Und der Pressesprecherin vertraut der Chef nicht genug, dass er ihr seine Handynummer gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Blöde Geschichte, denn wenn´s so läuft, fragen Redaktionen kaum ein zweites Mal an - und das war es dann auch schon mit der medialen Präsenz. Das geht nämlich blitzschnell, dann aber wirklich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-8909639108620880211?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/8909639108620880211/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/02/blitzschnell.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/8909639108620880211'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/8909639108620880211'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/02/blitzschnell.html' title='Blitzschnell'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-8087389419098969683</id><published>2012-02-26T11:44:00.020+01:00</published><updated>2012-02-26T12:11:35.591+01:00</updated><title type='text'>Gfalltma</title><content type='html'>Weil ich heute irgendwie versetzt worden bin (eigentlich gestern, um genau zu sein, aber es wirkt auf heute nach), habe ich ein bissl Zeit, mich mit komplexen Themen auseinanderzusetzen - zum Beispiel dem Alter. Bin ja inzwischen 47. Das ist die Zeit im Leben, von der ich mit 25 dachte, da ist dann eh schon alles vorbei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist es natürlich nicht und manchmal fragt man sich ja, ob das jetzt gut oder schlecht ist. Jedenfalls komme ich zwischendurch doch immer wieder drauf: So alt bin ich eigentlich noch gar nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da sehe ich zum Beispiel Freitag am Abend irrtümlich (absichtlich tut sich ein halbwegs intelligenter Mensch sowas ja nicht an) die österreichische Ausscheidung für die internationale Gruselkabinettshow namens "Song Contest".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heilige Scheiße! Tschuldigung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Habe erst kürzlich einmal diese schräge Drag Queen, von der niemand weiß wofür sie gut ist, bei uns im Verlag im Aufzug gesehen, wahrscheinlich fuhr sie zu einem Fotoshooting mit den Kollegen von News, Woman oder First, was weiß ich. Dass die nicht singen kann war mir klar, aber dass sie trotzdem zum Song Contest will... Naja, andererseits: vielleicht ja gerade deswegen. Aber wurscht, sozusagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ich eigentlich schreiben wollte: Mir taugt dieses Woki-Dingsbums irgendwie, das wir jetzt nach Baku schicken. Und der Bandname ist auch ein bissl cool. Erst recht die Dresses der Mädls, halleluja! Zwar sagt mir der Chef-Rapper der Gruppe nix, aber der ist durchaus sympathsich, auf seltsame Weise. Der soll aber angeblich schon seit ein paar Jahren im Geschäft sein - ist an mir vorbei gegangen. Werde demnächst einfach Studienkollegin J. fragen, die muss das wissen weil es ihr Job ist, über Kultur und Entertainment zu schreiben. Sie wird´s mir erklären, dann kenn ich mich voll aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das ist für einen 47Jährigen nicht schlecht, wenn er Musik von heute gut findet und die Protagonisten im kleinen Finger hat, knowledge-mäßig, so lässig musst du in diesem Alter erst einmal sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war voriges Jahr mit 46 noch ganz anders, da war ich in Sachen Song Contest wirklich total der Greis. Ich habe zum Beispiel lange Zeit geglaubt, Österreich schickt Mireille Mathieu dorthin und hat ihr den überhaupt nicht nachvollziehbaren Künstlernamen Nadine Beiler verpasst. Ein wenig irritiert hat mich zwar, dass der Spatz aus Avignon eigenartig jünger aussah als noch vor 20 Jahren, aber weil sie genau gleich gesungen hat und auch sonst irgendwie nicht von dieser Welt zu stammen schien, war ich sicher: Sie ist´s. Sie können das übrigens im Blogpost &lt;a href="http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011_02_01_archive.html"&gt;"Samstag in A"&lt;/a&gt; nachlesen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber da war ich halt noch alt. Jetzt, mit 47, bin ich wieder vollkommen jung und unser Song-Contest-Beitrag: gfalltma.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-8087389419098969683?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/8087389419098969683/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/02/gfalltma.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/8087389419098969683'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/8087389419098969683'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/02/gfalltma.html' title='Gfalltma'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-2069671958692295437</id><published>2012-02-23T14:14:00.010+01:00</published><updated>2012-02-24T11:59:30.618+01:00</updated><title type='text'>Cap, und ich am falschen Fuß</title><content type='html'>Cap. Der Mann ist ein Fuchs, alte Schule und wahrscheinlich gestählt in Dutzenden "Wie-ich-mit-Journalisten-umgehe-die-mir-depperte-Fragen-stellen"-Seminaren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das habe ich nicht bedacht, als ich vorgestern mit ihm zum Thema Korruptionsgesetz und Parteispenden telefonierte (kleine Geschichte im neuen FORMAT, ab heute Abend in der Kolportage): "Aber sagn´S einmal, was halten denn eigentlich Sie von dem Thema?", konterte der Kerl glatt, als meine Fragen ein bissl härter wurden, weil Cap wie auch sein ÖVP-Kollege Kopf nur sinnloses Zeug schwadroniert, wenn´s um das Thema Verhinderung der Verschleierung von Parteispenden geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klar lernt man das in Workshops, die vermitteln dir, wie du als Politiker aufmüpfige Journalisten in Interview-Situationen handhabst: Einfach einen Überraschungsschuss dieser Art abfeuern. Und wenn du Glück hast, erwischst du ein Gegenüber wie mich, also auf dem falschen Fuß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich musste einmal Luft holen, weil Totalüberrumpelung durch Gegenfrage - kommt halt zu selten vor, dass diese Technik einer anwendet. Die meisten trauen sich einfach nicht. Aber einen wie Cap, der schon ganz andere Transparenzgesetze verhindert und weit kritischeres Insistieren von deutlich fähigeren Kollegen weggesteckt hat, lockst du mit einer halblustig vorwitzigen Frage eben nicht aus der Reserve.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber okay, war gelungen, man muss das anerkennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings, lieber Klubchef Cap, daran denken: Das funktioniert genau einmal. Und ehrlich, die originell piksüße Verabschiedung am Ende des Telefonats ("Also das hat mich jetzt wirklich, wirklich sehr gefreut Herr Kollege, mit Ihnen zu reden, wirklich, rufen´S mich jederzeit wieder an") wirkt bei mir nicht. Damit kommt man vielleicht bei einem Döblinger oder Währinger Schreiber durch, aber: Ich bin Steirer. Und mia san dou reischa.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sage nur: Arnie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und vertschüsse mich jetzt ins Parla, Cap und Co live sehen und hören, immer ein Spaß.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-2069671958692295437?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/2069671958692295437/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/02/cap-und-ich-am-falschen-fu.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/2069671958692295437'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/2069671958692295437'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/02/cap-und-ich-am-falschen-fu.html' title='Cap, und ich am falschen Fuß'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-3355525481558781925</id><published>2012-02-20T10:59:00.015+01:00</published><updated>2012-03-09T16:17:23.172+01:00</updated><title type='text'>Rollt, ihr Fluten!</title><content type='html'>Ich bin ja kein Couch Potato, selbst wenn meiner gewölbten Anatomie ein bissl mehr Bewegung zweifellos gut täte. Aber TV-Konsum auch abseits der Nachrichten und Diskussions-Sendungen, die schon allein aus beruflichen Gründen notwendig sind: kommt vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da gibt es eine Krimi-Serie, die ich mir ganz gern ansehe, im wesentlichen dreht sie sich um eine einzige Frage: Gesucht wird ein megaböser, megageschickter, megamysteriöser Killer namens "Red John". Keiner weiß, wer er ist. Mittlerweile wird er schon durch die vierte Staffel gejagt. Von einem ziemlich smarten, modernen Sherlock Holmes übrigens, der ist die interessantere Figur. Von durchschnittlichen Drehbuchautoren zwar nicht richtig ausgeschrieben, bietet sein persönlicher Plot (Frau und Kind gekillt vom schlimmen Red-John-Finger, jetzt Rachefeldzug als Polieziberater, Karriere vom skrupellosen Hellseher zum genialen Detektiv) vielschichtige Chancen zum Changieren der Erzählweise. Die werden allerdings nicht so gut genützt, leider, viele Folgen sind ziemlich hanebüchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum ich die Serie trotzdem mag? Einerseits natürlich wegen dem unausgesprochenen Superrätsel, wer ist Red John. Andererseits weil immer wieder coole Zitate und Textpartikel vorkommen. Zum Beispiel:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Rollt, ihr Fluten!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist doch ein feines Zitat, oder? Mann kann´s jederzeit im praktischen Leben einsetzen und die Menschen hängen dir dafür bewundernd an den Lippen. Du musst es nur im passenden Moment und in einem guten Zusammenhang lässig in die Runde schlenzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu ein schönes und melodiöses Gedicht des unterschätzten US-Poeten William Blake, das im Verlauf der Serie vermutlich noch eine Art Schlüssel zum Aufspüren des Bösen sein wird. Mit Lyrik kann man mich ja jederzeit ködern, wenn sie schön fließt - wenn die Fluten rollen, sozusagen. Rilke zum Beispiel: großartig. William Butler Yeats: mein all-time-favourite. Goethe finde ich, sorry liebe Deutsch-Lehrerschaft des Landes, als Dichter eher dilettantisch. Der konnte dafür so viele andere Sachen gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls, Blakes Gedicht "The Tiger" geht im Original im ersten Gstanzerl ungefähr so:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Tiger, tiger, burning bright in the forests of the night, &lt;br /&gt;What immortal hand or eye could frame thy fearful symmetry? &lt;br /&gt;In what distant deeps or skies burnt the fire of thine eyes, &lt;br /&gt;On what wings dare he aspire, what the hand dare seize the fire?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Finde ich gut, auch die deutsche Übersetzung im TV kommt nicht schlecht: &lt;i&gt;Tiger Tiger Flammenpracht in der Wälder dunkler Nacht, welcher Schöpfer welcher Gott schuf dich, der Angst gebiert und Tod...&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Frage, &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Red_John"&gt;wer Red John ist&lt;/a&gt;, hat sich übrigens - eh klar - mittlerweile eine formidable Internet-Community in die Gänge begeben. Für möglich gehalten wird alles, praktisch jeder Charakter in der Serie wird verdächtigt. Nur einer nicht, und ich bin der Überzeugung: Genau der ist es. Weil ich ja halbwegs ein Bild habe, wie Drehbuchschreiben funktioniert und wie man durch die Staffeln mehrerer Jahre einen finalen Höhepunkt ansteuern muss, damit es am Ende den ganz großen Paukenschlag gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dieser Serie, &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Mentalist"&gt;"The Mentalist"&lt;/a&gt; (schwachsinniger Titel, wenn ich das anmerken darf), gibt´s nur mehr eine Lösung: Der Titelheld selbst, der Polizeiberater Patrick Jane, ist Red John.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gespaltene Persönlichkeit und so, Psychologen haben da einen eigenen Ausdruck dafür. Klingt auf den ersten Blick absurd, aber wenn man das mit den bisherigen Handlungen abgleicht: Haut hin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den Web-Foren würden Sie mich dafür zwar steinigen, dass ich ihren Helden als Bösewicht entlarve, aber ich mache dort eh nicht mit und bin außerdem sicher: Der ist´s!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-3355525481558781925?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/3355525481558781925/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/02/wer-ist-der-rote-hans.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/3355525481558781925'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/3355525481558781925'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/02/wer-ist-der-rote-hans.html' title='Rollt, ihr Fluten!'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-3062883985524030473</id><published>2012-02-18T14:45:00.031+01:00</published><updated>2012-02-28T12:29:44.937+01:00</updated><title type='text'>Dirty Old Town</title><content type='html'>Möglicherweise hatten wir diesen Titel schon einmal, ich weiß jetzt gar nicht so genau...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wenn ich etwas mag, dopple ich gerne nach. Außerdem bin ich heute zu bequem zum richtig Bloggen und habe mir daher folgendes überlegt: Warum nicht einmal ein kleines Experiment wagen - ich schreibe nicht selbst, sondern kopiere einfach einen früheren Titel und übersetze danach nur, mehr oder weniger. Sehen wir einmal, wie das klappt. Also:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine große Liebe traf ich zum ersten Mal an der Mauer des aufgegebenen und verfallenden Gaswerks der Stadt, an der ein verwachsener Spazierweg entlang führte, eingeklemmt zwischen dem alten Kanal und den vielen Fabrikshallen. Abgewetzte kleine Pflasterquader, Moos und Efeu, Glasflaschen, Altpapier immer wieder am Rand unter den Flechten. Dort wurden schon viele Träume geträumt. Kaum einer der Arbeiter in den Werken, der nicht daran gedacht hatte, wie es sich wohl anfühlen mochte, Geld zu haben. Früher einmal, viel früher: Wie es wäre, eines der Schiffe zu besteigen, die dorthin fuhren, von wo man dachte, dass es keinen Hunger gibt und alles viel größer ist. Was es nicht war, wie dann die meisten von denen herausfanden, die Mut oder Verzweiflung genug hatten, einen entschlossenen Schritt in ihren Traum hinein zu wagen. Und diesen Entschluss dann spätestens nach Tagen auf einem der Decks der verschmutzen Kähne bereuten, als sie in der großen Einwanderungshalle der fremden und unbunten Stadt standen, in die es sie hoffnungsvoll getrieben hatte. Und wo man ihnen, den Neuankömmlingen, gleich als erstes den Namen nahm und damit auch noch die Reserveration Würde, die sie in ihr neues Leben herüber retten konnten und welche sie sich für den allerletzten, allerschlimmsten Moment aufsparen hatten wollen, sollte er einmal kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Traum hingegen an dieser Fabriksmauer, damals, als ich die große Liebe traf, sah ganz anders aus. Am schwarzen Wasser des Kanals, den sie vor einer Ewigkeit angelegt hatten, dachte ich an die Frau, die ich gerade küsste. Es war eine schöne Nacht. Auf der einen Seite hinter den Dächern der Lagerbaracken das Meer, dessen Wellen man am Strand scheuern hören konnte. Auf der anderen Seite, hinter Schornsteinen, Verladerampen und Bürogebäuden: die verdreckte Vorstand. Erst danach das pralle Leben der Innenbezirke mit ihren Bars, Boulevards, Parks und dunklen Ecken, in die sich Liebespaare genauso verdrücken konnten wie Betrunkene. Ich küsste also meine Frau am Spazierweg bei der Gaswerksmauer, im Vorhof dieser schmutzigen Stadt, die später meine große Liebe wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dieser Nacht schmierten die Wolken gespenstisch am Mond vorbei, der mit seinem Lampenlicht kein Ding bloßstellt, aber alle richtig einordnet. Die Katzen schrien in ihrem eigenen Rhythymus, den niemand verstand. Die ersten wärmeren Nächte hatten sie aufwachen lassen, zogen sie wieder hinaus in den langen Atem des aus der Winterstarre in seine volle und schöne Jugend wachsenden Jahres. Frühling war in dieser alten Stadt, in der sich der Glamour für den Rest des Jahres nur auf wenige Straßenzüge beschränkte, immer schon eine spanische Zeit. Man sang, lachte, wurde fett und die streunenden Fabriksviertelkatzen tanzten. Das Leben täuschte plötzlich Leichtigkeit vor. Und jeder ließ sich einlullen: Katzen, Hunde, Vögel, Spaziergänger, Tier und Mensch. Alle glaubten sie an die verführerische Melodie, wenn die Tage plötzlich wieder länger wurden, die Luft weicher und die Sonne freundlicher. Alle vergaßen sie, dass auch der Frühling nicht mehr ist als bloß ein Mädchen, aus den Straßen der Nacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=SYlGWzZaqXo"&gt;Dirty old town&lt;/a&gt;, Folge 1. Sollte es Ihnen gefallen, übersetze ich später weiter und es folgt: &lt;i&gt;I heard a siren from the docks...&lt;/i&gt; Und P.S. (falls Sie sich das Video ansehen, was ich schon sehr empfehle, damit Sie sich überhaupt auskennen): &lt;i&gt;Fuck Bush!&lt;/i&gt; muss man eh nicht übersetzen, oder?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-3062883985524030473?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/3062883985524030473/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/02/dirty-old-town.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/3062883985524030473'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/3062883985524030473'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/02/dirty-old-town.html' title='Dirty Old Town'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-2662453051083812098</id><published>2012-02-12T14:30:00.023+01:00</published><updated>2012-02-12T16:35:01.851+01:00</updated><title type='text'>Mein Plan</title><content type='html'>Folgender Plan, um in Zukunft finanziell doch ein bissl besser dazustehen: Ich investiere meine ersparten 97 Euro in die Anschaffung eines schönen Vogelhäuschens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das nagle ich, wegen der Lage, im 1. Wiener Bezirk an einen Baum. Die Benutzung lasse ich mir von den Vögeln in Eiern abgelten, die ich verkaufe. Vom Ertrag erwerbe ich nach einiger Zeit ein zweites, viel größeres aber nicht ganz so schönes Vogelhaus, das ich irgendwo in Ottakring, Favoriten oder meinetwegen auch Simmering anbringe. Jedenfalls grindige Vorstadt. Dort lasse ich dann arme ausländische Zwitscherer wohnen, die sich hier als Fremd- oder Gastvögel verdingen. Zum Beispiel die Kormorane, die neuerdings den Wiener Donaukanal beflügeln. Natürlich - skrupelloser Miethai, der ich bin - in Massenquartieren mit Stocknestern, mindestens 30 Vögel in einer Einheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbstverständlich zu Monstermieten in Eiern, man ist ja kein Samariter. Das so erworbene Geld investiere ich an der Costa del Sol, super Zeitpunkt wegen geplatzter spanischer Immobilienblase, in Ferien-Vogelhaussiedlungen. Dort kann das Gefieder dann zu überteuerten Tarifen überwintern. Damit wiederum investiere ich in lokale Medical Centers, Supermärkte und so weiter für das angereiste Pensionistenvolk aus halb Europa. Erbaut auf von mir günstigst erworbenen Gründen (Bürgermeister von Marbella sollen ja gegen ein paar harmlose Gefälligkeiten sehr entgegenkommend sein) - und teuer verpachtet an die Facility-Betreiber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ich damit verdiene, stecke ich in die Gründung einer Bank und in der Folge in den Kauf griechischer Staatsanleihen, die gerade billig zu haben sind, weil S&amp;P´s sie irgendwo bei ZZZ- geratet hat. Mit ein wenig Verhandlungsgeschick - und viel Chuzpe in den Gesprächen - zahlt mir die Europäische Zentralbank sogar noch ordentlich was drauf. Dann schicken die Griechenland in die kontrollierte Entschuldung (also in die Pleite), private Gläubiger wie auch meine Bank müssen den Schuldenschnitt akzeptieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber Schuldenschnitt bedeutet ja - das betonen Merkel und Sarkozy in der Öffentlichkeit nur irgendwie nicht so überdeutlich: dass man sein Geld zwar für den Moment abschreiben muss, dafür aber neue Staatspapiere mit 30, 40 oder 50 Jahren Laufzeit in Höhe der Abschreibungen erhält. Die muss dann in ein paar Jahrzehnten das entschuldete und wieder erstarkte Griechenland zurückzahlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese neuen Papiere sind also ganz schön was wert, ich verkaufe sie mit einem deutlichen Abschlag (damit das geschmeidig über die Bühne geht) an einen institutionellen Investor, der langfristig denkt und dem seine Kunden wurscht sind - zum Beispiel an einen Pensionsfonds. Eben weil ich sie über die oben geschilderten vier oder fünf Ecken praktisch für einen Bettel erworben habe, mache ich trotz Abschlag ein Traumgeschäft. Das Geld gehört zwar vordergründig meiner Bank, fließt aber über exorbitante und nach wie vor steuergeschonte Dividenden postwendend in meine Kasse. Besser gesagt, wir wollen dem Staat ja nicht zuviel Kohle überlassen: in die Kasse meiner Stiftung, über die ich zu 100 Prozent verfügen kann. Das Institut hat dann zwar nichts Bares mehr, aber ich lasse es einfach als Bad Bank vom Staat übernehmen und bin es los. So etwas soll ja dem Vernehmen nach in Österreich vorkommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ich dann ordentlich superreich bin, kaufe ich mir nur so zum Vergnügen einen feinen, kleinen Verlag und lasse den ein Buch über mein Leben herausbringen. Als "der Groschenschreiber, der mit Vogelhäusern reich wurde", bin ich dann auch noch berühmt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So in etwa stelle ich mir das vor. Und bin eigentlich gar nicht sicher, ob die Geschichte besonders weit von dem abweicht, was in der Realität manche in den vergangenen Jahren an Abzocke so auf die Matte geknallt haben...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-2662453051083812098?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/2662453051083812098/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/02/mein-plan.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/2662453051083812098'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/2662453051083812098'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/02/mein-plan.html' title='Mein Plan'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-7603823477811372767</id><published>2012-02-10T11:46:00.008+01:00</published><updated>2012-02-11T10:34:32.046+01:00</updated><title type='text'>Kann ich das?</title><content type='html'>Nichts Neues, wenn man vom Schreiben lebt: Mit schöner Regelmäßigkeit zerfurchen dir Selbstzweifel das Hirn. Meistens leiden ja Journalisten darunter, dass sie eigentlich ganz gern richtige Schriftsteller wären, es aber halt nicht packen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei mir sieht die Sache so aus, dass ich glaube: Ich kann gerade um jenes winzige Alzerl besser schreiben als der Durchschnitt der Menschen im Land, das mich befähigt, zu erkennen, dass ich es eben nicht wirklich gut kann. Was durch diesen Schachtelsatz auch schon bewiesen ist, eine Edelfeder würde so etwas nie in die Tastatur klappern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neu befeuert werden meine persönlichen Selbstzweifel seit gestern von einem OTS-Text (das ist das Presseaussendungs-Service der APA), den mir ein Kollege gezeigt hat. Ein Pressesprecher der FPÖ hat da, eh schon vor einigen Jahren, ein wirklich epochales Werk geschaffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bin begeistert und will Ihnen das keinesfalls vorenthalten, &lt;a href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20070127_OTS0001/gruensteidl-intellektuell-hinterfragbare-fellner-presse"&gt;folgen Sie einfach diesem Link&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber bitte: Schauen Sie sich das wirklich in Ruhe an - wenn Sie die Muße haben, sich den Text auf der Zunge zergehen zu lassen. Vor allem das Post Skriptum setzt, finde ich, der ohnehin schon skurrilen Sache (immerhin offizielle Aussendung einer politischen Partei, die demnächst den Kanzleranspruch stellen wird) noch ein kleines Krönchen auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls frage ich mich jetzt einerseits: Ist der Mann wirklich so genial und selbstironisch, glaubhaft ein derart fein in Richtung Stümperei ziseliertes Werk zu verfassen? Nimmt er sich tatsächlich selbst auf die Schaufel oder hat er es gar ernst gemeint - wobei ich bei der allgemeinen Güte blauer Gedankengänge ja eher letzteres unterstellen würde. War er vielleicht einfach nur besoffen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie man es dreht und wendet und egal, ob freiwillig oder unfreiwillig zustande gekommen - ein großartiger Text. Daher andererseits meine Frage: Kann ich sowas auch? Brächte ich die Selbstironie auf? Käme ich auf ähnlich durchgeknallte Ideen und Formulierungen? Und falls nicht - hielte meine Leber ein Besäufnis aus, welches mich in die Lage versetzte, so zu texten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin ziemlich sicher: nein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-7603823477811372767?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/7603823477811372767/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/02/kann-ich-das.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/7603823477811372767'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/7603823477811372767'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/02/kann-ich-das.html' title='Kann ich das?'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-5490568654732888659</id><published>2012-02-03T13:12:00.011+01:00</published><updated>2012-02-03T13:33:06.639+01:00</updated><title type='text'>Die Kollegin nennt es Hendlrepublik</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-53_Tgy1CGvU/TyvPBm90RNI/AAAAAAAAAKg/lWumTooM0FU/s1600/Bildschirmfoto%2B2012-02-03%2Bum%2B12.51.14.png" imageanchor="1" style="clear:left; float:left;margin-right:1em; margin-bottom:1em"&gt;&lt;img border="0" height="200" width="140" src="http://4.bp.blogspot.com/-53_Tgy1CGvU/TyvPBm90RNI/AAAAAAAAAKg/lWumTooM0FU/s200/Bildschirmfoto%2B2012-02-03%2Bum%2B12.51.14.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Jetzt einmal eine kleine Premiere: Ich blogge mehr oder weniger ohne Worte. Die fehlen mir in diesem Fall, ich bin so richtig sprachlos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber dieses Ding, eine aktuelle parlamentarische Anfrage des allseits beliebten Nationalratsabgeordneten Grosz, dem der Ruf einer echten Intelligenzbestie vorauseilt, spricht ohnehin für sich. Die super Kollegin, die mich darauf aufmerksam gemacht hat (ich verweise in diesem Zusammenhang auch gerne auf die erstklassige Redaktion des formidablen Magazins &lt;a href="http://www.fleischmagazin.at/"&gt;"Fleisch"&lt;/a&gt;), nennt das: &lt;i&gt;Hendlrepublik&lt;/i&gt;. Was mir total gefällt, weil es die Sache ins Kreuzeck trifft. Viel Spaß bei der Lektüre (klicken Sie einfach auf das Faksimile), welches auch von der &lt;a href="http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/J/J_10521/index.shtml"&gt;Parla-Website&lt;/a&gt; downloadbar ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ehrlich, manchmal schäme ich mich schon für meine steirischen (im weiteren) und Grazer (im engeren Sinn) Landsleute. Aber zu Hause wissen wir eh schon seit längerem um die tollen Aktionen und Ideen vom spaßigen Herrn Grosz.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-5490568654732888659?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/5490568654732888659/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/02/die-kollegin-nennt-es-hendlrepublik.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/5490568654732888659'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/5490568654732888659'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/02/die-kollegin-nennt-es-hendlrepublik.html' title='Die Kollegin nennt es Hendlrepublik'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-53_Tgy1CGvU/TyvPBm90RNI/AAAAAAAAAKg/lWumTooM0FU/s72-c/Bildschirmfoto%2B2012-02-03%2Bum%2B12.51.14.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-1828378886107416843</id><published>2012-02-02T15:34:00.010+01:00</published><updated>2012-02-03T11:43:07.275+01:00</updated><title type='text'>Frau Verbeni und ich</title><content type='html'>Ich herze ja meine steirischen Landsleute, sie sind in Sachen Kommunikation so, wie soll ich sagen, so: lieb, irgendwie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute Anruf im Büro des Landeshauptmanns, ich würde gerne ein interview mit ihm machen, immerhin für eines der größten Nachrichtenmagazine des Landes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Sein Pressesprecher is nicht da, rufen´S nächste Woche wieder an&lt;/i&gt;, sagt Frau Verbeni im Voves-Sekretariat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Das ist ein bissl spät, sehen Sie eine Möglichkeit, früher eine Auskunft zu erhalten, ob es mit einem Interview überhaupt grundsätzlich klappt?&lt;/i&gt;, frage ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Ich werde einmal nachschauen&lt;/i&gt;, sagt Frau Verbeni.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wartezeit in der Telefonschleife. Dann meldet sie sich wieder:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Hören´S, wer sind Sie jetzt schnell noch einmal?&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Brav gebe ich neuerlich Name, Medium und Ansinnen bekannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nächste Info nach der nächsten Wartezeit:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Also, der Herr Sittinger ist in einer Sitzung.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bin nicht sicher, ob ich mit dieser Information etwas anfangen kann, weil ich Herrn Sittinger weder kenne noch weiß, warum ich ihn kennenlernen sollte (der Voves-Pressemann heißt Kronsteiner). Aber ich frage höflich nach, inwieweit das von Bedeutung ist. Stellt sich heraus: Er hat auch irgendwas mit Pressearbeit zu tun - wobei sich Frau Verbeni nicht ganz sicher zu sein scheint, was genau. Ich verlange nach der Bürochefin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Auch in einer Sitzung&lt;/i&gt;, heißt es.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manchmal bin ich frech, ich sage:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Eigentlich scheint es ganz schön schwer zu sein, dem Herrn Landeshauptmann zu einem Auftritt in den Medien zu verhelfen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber Frau Verbeni hat sichtlich Humor, sie antwortet mit höchst entwaffnender Offenheit, ich mag so etwas ja:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Stimmt.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und kündigt mir noch einmal einen Rückruf für Anfang der kommenden Woche an, worauf ich noch einmal darauf hinweise, dass das für mich zu langfristig gedacht ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Haben Sie überhaupt schon einmal bei uns angerufen?&lt;/i&gt;, fragt Frau Verbeni darauf nicht ohne Tadel in der Stimme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Nein&lt;/i&gt;, sage ich wahrheitsgemäß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Na sehen Sie&lt;/i&gt;, antwortet sie mir - und ich will eigentlich gar nicht weiter darüber nachdenken, wie das gemeint sein könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls schaffe ich es nach längerem Hin und Her, der an sich durchaus freundlichen Dame doch noch eine Zusicherung zu entlocken, dass heute ein Rückruf kommen wird, von wem auch immer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Vielen Dank&lt;/i&gt;, schließe ich das Telefonat und fühle mich (wie gesagt, ich bin manchmal wirklich unangebracht frech) bemüßigt, sie extra zu motivieren:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Sie schaffen das!&lt;/i&gt;, feuere ich sie an und könnte mir im selben Moment auf die Zunge beißen, weil so etwas ja doch ein wenig unhöflich ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Ich glaube auch&lt;/i&gt;, sagt Frau Verbeni trocken - und legt auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie gesagt: Ich denke, sie hat Humor. Und ich muss jetzt anmerken: Gerade - schneller, als ich diesen Blogpost zu Ende schreiben konnte - kam der Rückruf von Herrn Sittinger, der freundlich, kompetent und entgegenkommend wirkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also eh alles eins A im Voves-Büro - danke Frau Verbeni, das war richtig blitzartig und vom Service her voll okay! Sorry für, siehe oben, mein kleines Über die Stränge schlagen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-1828378886107416843?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/1828378886107416843/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/02/frau-verbeni-und-ich.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/1828378886107416843'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/1828378886107416843'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/02/frau-verbeni-und-ich.html' title='Frau Verbeni und ich'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-5043102967047443543</id><published>2012-02-02T14:08:00.015+01:00</published><updated>2012-02-06T15:21:45.709+01:00</updated><title type='text'>Die große Entstaubung</title><content type='html'>Mehr oder weniger radikale Ideen zur Entstaubung Österreichs - im aktuellen Heft des Magazins, für das ich arbeite, hat man ein paar davon publiziert. So unter dem Motto "Entstauben wir Österreich". Ich habe mitrecherchiert und mitgeschrieben. Aber persönlich geht mir das alles zu wenig weit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Könnte ich, wie ich wollte, würde ich:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Sozialsystem komplett umbauen. Es gäbe eine bedingungslose und vor allem unregressierbare Mindestsicherung für alle in Höhe zumindest eines ordentlichen Prozentsatzes des Mindestlohns. Natürlich mit strenger Missbrauchskontrolle (den es aber eh nicht gäbe, weil jeder sie kriegt, der sie will). So etwas schafft Freiraum für Dichter und Denker, was jeden Staat über die Jahre indirekt ordentlich nach vorne wirft - nur kurzfristig denkenden Krämerseelen böte es die Grundlage für boshafte Neiddebatten. Das AMS (die sind in Sachen Effizienz eh ziemlich für die Fische) könnten wir im Gegenzug abschaffen, gleichzeitig alle sozialen Transferzahlungen von Studienbeihilfe bis Notstandshilfe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Bundesheer degradieren. Wir machen es zu einer super ausgerüsteten Katastrophenschutztruppe auf der einen Seite, auf der anderen Seite gibt es eine Sanitätseinheit aus medizinischem Top-Personal, mit der wir internationale UNO- und NATO-Einsätze beschicken. Statt Präsenzdienst gibt es ein verpflichtendes Sozialdienstjahr für alle - Taugliche, Untaugliche, Männer, Frauen. Das erhöht die Kompetenz dort, wo das Heer jetzt schon sinnvoll arbeitet. Und nützt der sozialen Hygiene im Land, bringt die Gesellschaft weiter und macht sie flauschiger. Spart außerdem Geld.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Pensionen vernünftig machen. Es hilft nichts, wir können nicht mehr lange herumfackeln und müssen die vielfältigen Rücksichtnehmer aller Lager in den unverdienten Ruhestand schicken: einheitliches Pensionsantrittsalter 65 für Männer und Frauen ab Stichtag, und der kommt möglichst bald. Wer früher geht, muss Abschläge in Kauf nehmen, wer länger bleibt, kriegt Zuschläge. Wir tun es einfach - und schon ist das Budget saniert. Und natürlich: das System gilt für alle, Stereotype eingeschlossen, also vom faulen Beamten bis zum fleißigen Superhackler. Extreme Härtefälle werden durch Einmalzahlungen entschärft, wirklich Kranke können natürlich in - kontrollierte - Frühpension gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir verzehnfachen die Bildungsausgaben. Welche Mittel wir auch immer für Bildung fließen lassen, sie kommen in ein oder zwei Jahrzehnten über alle möglichen Umwege vielfach zurück. Also viel, viel, viel mehr Geld für Kindergärten, Schulen, Universitäten. Und erst recht für das dort tätige Ausbildungspersonal - Kindergärtner, Lehrer und Uniprofs sollen in Zukunft die Edelsten und Klügsten im Land werden wollen. Natürlich strenge Erfolgskontrolle für Studierende, 40-Stunden-Anwesenheitspflicht (und fünf Urlaubswochen) für Lehrer in dann erstklassig ausgestatteten Schulen. Mehr dazu steht eh im ziemlich genau ein Jahr alten Blog &lt;a href="http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/01/eine-zauberformel-fur-dick-und-doof.html"&gt;"Eine Zauberformel für Dick und Doof"&lt;/a&gt;. Und wenn wir lustig sind und den totalen Erfolg wollen, verzehnfachen wir unsere Bildungsausgaben nicht, sondern: verzwanzigfachen sie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder so.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-5043102967047443543?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/5043102967047443543/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/02/die-groe-entstaubung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/5043102967047443543'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/5043102967047443543'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/02/die-groe-entstaubung.html' title='Die große Entstaubung'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-7371912202707157990</id><published>2012-02-02T13:45:00.028+01:00</published><updated>2012-02-02T14:59:37.815+01:00</updated><title type='text'>Ich hatte einen Auftrag</title><content type='html'>Alle reden irgendwie immer wieder einmal darüber, aber wenn du sie festnageln möchtest: keiner will´s dann jeweils gewesen sein. Dabei hatte ich für die vergangenen Tage einen klaren Auftrag. &lt;i&gt;Spiele durch&lt;/i&gt;, sagte man mir, &lt;i&gt;wie das wäre, würde man das Bundesheer abschaffen, die Eurofighter verkaufen&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich telefonierte mit dem Herrn Karner, Militärexperte: &lt;i&gt;So wie die österreichischen Eurofighter ausgerüstet sind, will die niemand haben&lt;/i&gt;, sagte er. Ich sprach mit dem A-Korrespondent einer angesehen internationalen Militär-Postille: &lt;i&gt;Unsere Eurofighter sind unverkäuflich, so wie die sind nimmt sie keiner&lt;/i&gt;, versicherte er. Ich telefonierte die Chefin eines Friedensforschungsinstituts an: Die Dame war ein pissl pikiert, sie ist mit ihrer Institution regelmäßige Heeres-Auftragsnehmerin und wollte lieber nichts Kritisches sagen. Dann sprach ich noch mit meinem Hoffnungsträger: Peter Pilz von den Grünen. &lt;i&gt;Oh, das ist schwierig&lt;/i&gt;, dachte der laut nach: &lt;i&gt;Wer sich bei dem Thema auskennt, will sicher nichts zur Abschaffung des Heeres sagen&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich noch Anfrage bei Günther Kräuter, SPÖ-Geschäftsführer und jener Mann, der vor ein paar Wochen mit der Idee zum Eurofighter-Verkauf an die Öffentlichkeit ging. Er hat sich das wohl damals nicht ganz genau durchgedacht, denn einen Ansprechpartner mit sachdienlicher Information konnte auch er mir nicht nennen: &lt;i&gt;Fürchte heut wird nichts mehr, noch gar niemand erreicht&lt;/i&gt;, smste er mir kurz angebunden statt des versprochenen Rückrufs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Blieb also nichts übrig, als allein gelassen selbst Fakten zu suchen - und es kam dabei zumindest heraus: Unser aller liebster Verteidigungsmini Darabos hat seinerzeit wirklich alles wegverhandelt, was den an sich hochmodernen Eurofighter zum Superjet macht. Die Österreich-Variante ist tatsächlich so lächerlich, dass sie nicht einmal zum Ladenhüter taugt. Wird es zum Beispiel finster, ist das Ding mehr oder weniger nutzlos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ehrlich: Wer greift unser Österreich ausschließlich bei Sonnenschein an?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-7371912202707157990?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/7371912202707157990/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/02/ich-hatte-einen-auftrag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/7371912202707157990'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/7371912202707157990'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/02/ich-hatte-einen-auftrag.html' title='Ich hatte einen Auftrag'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-8382086811725424551</id><published>2012-01-29T14:11:00.013+01:00</published><updated>2012-02-15T11:31:23.543+01:00</updated><title type='text'>Sunday bloody Sunday</title><content type='html'>Wie das bei Mittvierzigern so ist, nach den wilden Jahren (die bei mir eh nie richtig wild waren, man hat halt einiges versäumt) sind wir statt nach außen nun nur mehr tief im Herzen Revoluzzer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In meinem Fall äußert sich das an einem Tag wie morgen durch eine Art Gedenkminute. Ich zünde zwar kein Kerzerl an, dafür poste ich im voraus etwas im Internet: das hier. Und werde dann morgen beim Zugfahren nach Wien daran denen, wie am 30. Jänner 1972 die britischen Killer 13 Iren erschossen, weil die heim wollten - dorthin, wo sie hingehören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl ich weit weg bin und natürlich nie etwas damit zu tun hatte, habe ich durchaus Sympathien für jene, die ab 1916 Jahrzehnte lang taten, was getan werden musste. Viele hat´s das Leben gekostet. Am Höhepunkt der nordirischen "Troubles" eben auch noch jene 13, darunter ein Kind, die von Cromwells Nachfahren vor 40 Jahren in Derry einigermaßen kaltblütig ermordet wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man muss zwar mit so einer Aussage neuerdings ein bissl vorsichtig sein, denn seit die herz- und schmerzlosen niederösterreichischen Hardliner das Innenministerium gekapert haben, wird man für Sätze wie diese ja schnell auf die eine oder andere schwarze Liste gesetzt. Und wer weiß, was die einmal damit anfangen werden, wenn sie herausfinden, das jemand irgendwann in welchem Zusammenhang auch immer Sympathien für den bewaffneten Aufstand gegen widerrechtliche, aber systemkonforme Besatzung äußerte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls habe ich drei Lieder für morgen, die ich mir anhören werde - und super ist es, dass dieser Blogpost sogar einen offiziellen Titelsong hat: &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=EM4vblG6BVQ&amp;ob=av3e"&gt;Sunday bloody Sunday&lt;/a&gt;. Außerdem werde ich der musikalischen Erzählung von der Osterzeit damals lauschen, &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=13MQFCfCYdQ"&gt;Easter Rising&lt;/a&gt;, als der irische Widerstand gegen die Briten so richtig loslegte. Und dann noch meine favorisierte inoffizielle &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=1I-Xwxbm4vs"&gt;Hymne von Érin, the Green&lt;/a&gt;, the emerald isle.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-8382086811725424551?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/8382086811725424551/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/01/sunday-bloody-sunday.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/8382086811725424551'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/8382086811725424551'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/01/sunday-bloody-sunday.html' title='Sunday bloody Sunday'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-7228457192641486289</id><published>2012-01-27T13:43:00.022+01:00</published><updated>2012-02-18T22:59:57.916+01:00</updated><title type='text'>Santa Ivo</title><content type='html'>Das ist ja völlig indiskutabel! Es gibt genau einen Platz, einen einzigen, an dem Ivica Vastic seinen ersten ernstzunehmenden Trainerjob antreten hätte dürfen, und der ist natürlich in: Graz. Bei Sturm, als Nachfolger von Franco Foda. Was sonst?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass die Wiener Austria, sowieso unsympathischster Verein von hier bis dort, sich überhaupt an das Sakrileg wagte, ihn zu fragen, disqualifiziert diese vernachlässigbare Gauklertruppe auf ewig. Dass Vastic der Versuchung erliegen konnte, nicht bis Sommer zu warten und dann das Naheliegende zu tun, nämlich nach Hause zu kommen: eine drastische Fehlleistung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man muss sie ihm aber durchgehen lassen, denn der Mann hat sonst bisher meistens alles richtig gemacht. Einen fehlgeschlagenen Versuch muss jeder in seinem Berufsleben frei haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was wahrscheinlich viele nicht wissen, weil man das Fußballern ja generell eher nicht unterstellt: Vastic ist durchaus hervorzuhebend intelligent. Allein die Tatsache, dass er besser Deutsch spricht als die meisten seiner Kicker-Kollegen, die das als Muttersprache haben, sagt schon einiges. Hören Sie doch einmal Toni Polster zu, wenn er versucht, sich mitzuteilen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich begegnete Vastic vor vielen Jahren beruflich, als Vertreter meines damaligen Arbeitgebers hatte ich Sponsorverhandlungen zu führen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles begann damit, dass mich sein freundlicher lokaler Manager zum Länderspiel gegen Schweden ins - damals noch - Schwarzenegger-Stadion einlud. Eine Schlammschlacht, fußballerisch. Ich glaube, man schied unentschieden voneinander. Danach gingen wir ins "Kornati" (in Graz damals das DAS Fischlokal) essen. Anwesend waren am riesigen Tisch: Ivo, Ehefrau Anni, die Mutter der Ehefrau, der Bruder des Cousins des Schwagers oder so, 93 andere Verwandte, 3.251 kroatische Freunde aus dem weiteren Clan-Umfeld, der Manager und - ich. Ums Eck saß Frank Stronach und plante das weitere Scheitern seines Fußball-Engagements.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Waren irgendwie ungewöhnliche Verhandlungen. Geführt wurden sie in erster Linie von Vastics steirischem Manager-Freund, ziemlich hart, aber wir einigten uns nach einigem Geplänkel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt schwadroniere ich schon wieder - was ich eigentlich sagen will: Von all den Sportlern, die wir damals sponserten (darunter etwa ein ziemlich präpotentes Snowboarder-Pärchen und eine ziemlich erfolgreiche Tennisspielerin mit ziemlich zickigem Management) war Vastic der einzige, der exemplarisch professionell agierte. Er war immer freundlich, kooperativ - und dass er seine Verpflichtungen penibelst erfüllte, war ihm selbstverständlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erinnere mich noch gut daran, dass wir ihn baten, einen der vereinbarten Tage, die er zur Verfügung zu stehen hatte, für unsere Weihnachtsfeier zu verwenden. Welche unglaublich peinlich ausfiel - die Event-Chefin (bereue heute noch, dass ich die nicht von ihrem Job entfernt habe) stellte ihn als Weihnachtsmann zusammen mit einer australischen Sängerin (im Weihnachtsfrau-Kostüm samt rot geplüschtem Minirock) auf die Bühne, wo er vor 700 oder 800 Mitarbeitern den Karl zu machen hatte. Bistdunarrisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vastic erledigte den idiotischen Job, ohne mit der Wimper zu zucken. Ein echter Profi. Er stand zu Wort und Vertrag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also, der langen Rede kurzer Sinn: Vastic hätte einfach Sturm-Trainer werden müssen, zu Hause in Graz. Nicht in Wien, bei der Austria, wie konnte er nur!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-7228457192641486289?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/7228457192641486289/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/01/santa-ivo.html#comment-form' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/7228457192641486289'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/7228457192641486289'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/01/santa-ivo.html' title='Santa Ivo'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-5495095383935498139</id><published>2012-01-26T13:00:00.007+01:00</published><updated>2012-02-13T18:31:38.253+01:00</updated><title type='text'>Schock und Absturz</title><content type='html'>Was für ein Schreck. Vor einiger Zeit sah ich im deutschen Fernsehen dem Altkanzler Helmut Schmidt bei seiner inzwischen akklamierten Rede zu. Eine Lichtgestalt, ich würde sagen: gemeinsam mit Nelson Mandela der beeindruckendste Politiker und Demokrat, den die Welt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann Zappen zum ORF - und wie es der Teufel wollte, landete ich mitten in einem Interview mit Werner Faymann. Es war vergleichsweise die Hölle. Irgendwie eine Direktschaltung von Einstein zur Micky Maus. Unsere aktuellen Politiker sind wirklich zum Heulen und Zähneklappern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Wohltat jedoch gestern Vormittag, ich hatte ein Interview mit Ex-Finanzminister Ferdinand Lacina. Ein guter Mann. Nach all dem Trash unserer aktuellen Staatenlenker rund um Spar- und sonstige Pakete tat es wirklich gut, jemanden zu hören, der sich hinter dem Gesagten sichtlich auch etwas denkt. Der vor allem durchdacht hat und versteht, was er von sich gibt. Der unaufgeregt spricht, höflich ist, einen korrekten Eindruck hinterlässt, kurz: einen angenehmen Gesprächspartner abgibt. Also alles ist, was unsere heutigen Politiker nicht sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie können das Interview im heute Abend erscheinenden FORMAT nachlesen, es geht - natürlich - um Sparpaket, Reformprojekte, Steuern und so weiter. Einen kleinen Vorgriff darf ich ausnahmsweise einmal machen, weil mich solche Aussagen in ihrer Kompromisslosigkeit und Anständigkeit begeistern:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Das möchte ich mir gar nicht erst vorstellen", sagt Lacina auf die Frage, ob er einen künftigen österreichischen Kanzler Strache für realistisch hält. Begründung: "Ein solcher Absturz der politischen Kultur sollte Österreich wirklich nicht passieren".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;You said it all, man.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-5495095383935498139?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/5495095383935498139/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/01/schock-und-absturz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/5495095383935498139'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/5495095383935498139'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/01/schock-und-absturz.html' title='Schock und Absturz'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-2617240878142149056</id><published>2012-01-16T23:06:00.030+01:00</published><updated>2012-01-29T14:27:53.693+01:00</updated><title type='text'>Als das Leben ein Lottogewinn war</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-dWt4pmORorE/TyU8MTE6EFI/AAAAAAAAAKI/igkxTqmI99w/s1600/Christiane_Giglio_1998.jpg" imageanchor="1" style="clear:left; float:left;margin-right:1em; margin-bottom:1em"&gt;&lt;img border="0" height="200" width="148" src="http://3.bp.blogspot.com/-dWt4pmORorE/TyU8MTE6EFI/AAAAAAAAAKI/igkxTqmI99w/s200/Christiane_Giglio_1998.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-Oi_W-AUlVuM/TyU8Mh2cbmI/AAAAAAAAAKQ/zzxKw6kH3O0/s1600/Klaus_Giglio_1998.jpg" imageanchor="1" style="clear:left; float:left;margin-right:1em; margin-bottom:1em"&gt;&lt;img border="0" height="200" width="154" src="http://2.bp.blogspot.com/-Oi_W-AUlVuM/TyU8Mh2cbmI/AAAAAAAAAKQ/zzxKw6kH3O0/s200/Klaus_Giglio_1998.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Manchmal kommt sie nach langer Zeit überraschend wieder, die Erinnerung. Daran habe ich schon viele Jahre nicht mehr gedacht, aber seit ein paar Tagen immer wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damals war das so: Die noch recht neue Freundin Christiane und ich hatten die Fähre verpasst - und die nächste dann beinahe noch einmal. Aber schließlich schipperten wir doch noch unter der toskanischen Maisonne hinüber zu der kleinen Insel, machten es uns auf einem Felsen neben dem Minihafen des Hauptörtchens gemütlich, ließen uns den mitgebrachten Prosciutto samt Prosecco schmecken und blinzelten hinter unseren Sonnenbrillen verliebt aufs Meer hinaus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war ein schöner Tag, nur gute Gefühle im Nachhinein. Ich habe, hier sind sie, sogar noch Fotos von uns zwei damals dort gefunden. Man sieht allerdings nichts von der Umgebung, doch ich schwöre: Mai 1998, Giglio, gleich neben dem Hafen. Ich muss gestehen: Ich schau mir das nicht ohne Wehmut an und bin dabei gleich ein bissl traurig - und zwar nicht, weil ich damals noch mehr Haare und weniger Kilos hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls, seit ein paar Tagen sehe ich diesen Felsen dauernd in der Zeitung. Vom Meer allerdings ist nicht mehr viel geblieben, weil dieses riesige Schiffswrack es aus dem Blick drängt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer hätte das gedacht, dass ich 14 Jahre später auf diese Weise noch einmal an den schönen Urlaub auf dem Monte Argentario denken muss. An das Hotel hoch oben über Porto Santo Stefano. An Elefantino (das erkläre ich ihnen jetzt nicht, ein Insiderschmäh). Vor allem an diese Fährfahrt hinüber nach Giglio: Es ist warm, die feiste Meeresluft weht um meine Nase, es gibt keine Sorgen, Christiane schmiegt sich an, über dem Boot begleitet uns eine Möwe. Ich bin richtig glücklich und das Leben ist ein Lottogewinn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da hat sich einiges geändert, seit damals. Nicht nur, weil´s dort jetzt Tote gegeben hat.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-2617240878142149056?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/2617240878142149056/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/01/als-das-leben-ein-lottogewinn-war.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/2617240878142149056'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/2617240878142149056'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/01/als-das-leben-ein-lottogewinn-war.html' title='Als das Leben ein Lottogewinn war'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-dWt4pmORorE/TyU8MTE6EFI/AAAAAAAAAKI/igkxTqmI99w/s72-c/Christiane_Giglio_1998.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-4171014531492008740</id><published>2012-01-15T14:05:00.009+01:00</published><updated>2012-02-18T23:04:54.514+01:00</updated><title type='text'>Ich bin ja nicht so</title><content type='html'>Heute beim Frühstück lese ich im Kurier, der Kabarettist Werner Schneyder sagt: &lt;i&gt;Früher haben die großen Gangster Leibwächter gehabt, jetzt haben sie Ratingagenturen&lt;/i&gt;. Das gefällt mir und ich frage mich, warum sich bisher allem Anschein nach niemand ernsthaft damit auseinander setzte, wer von diesen Herabstufungen profitiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Politikern frommt so eine halbwegs investigative Frage natürlich nicht, dafür sind die - zumindest die aktuell auf österreichischer und europäischer Bühne agierenden - einfach zu schlicht. Harmlose Redakteure wie ich haben auch weder genügend Fachwissen noch Zeit, Mittel und Mut, dem nachzugehen. Aber selbst die superguten Journalisten in den superguten Medien von Zeit über FT bis Economist lassen von dieser Fragestellung mehr oder weniger die Finger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Könnte es doch sein, dass diverse Verschwörungstheorien wahr sind? Von finster Mächtigen auf dieser Welt, die abseits von Regierungen und sonstigen offiziellen Institutionen das eigentliche Sagen haben? Wo bleibt in diesem Fall James Bond? Der ist echt nie da, wenn man ihn gerade braucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir als simplem Steirerbua kommt es ja schon komisch vor, dass es nur drei private Firmen gibt, die mit ein paar tausend Angestellten die Weltökonomie im Griff haben. Dass es reicht, wenn so eine Firma sagt, da und dort könnte es Probleme geben - und schon gibt es sie tatsächlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit man, nur zum Beispiel, auf fallende oder steigende Zinsen spekulieren kann, muss man sich ja wohl fragen, wer auf der Welt die ganz große Kohle im Verborgenen macht, wenn auf Grund von Downratings Italien, Spanien und jetzt auch das minimale Österreich plötzlich für Anleihen grundlos mehr Geld in die Hand nehmen müssen. Oder wenn ein paar Länder auf einmal sogar etwas dafür verlangen können, dass man ihnen Geld leiht. Warum die EU ein Land aufnimmt und sich von ihm auf der Nase herumtanzen lässt, dessen Chef nicht ganz dicht ist (und ich meine das wörtlich - man hört ja doch so einiges).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum es zu derart eigenartigen Verzögerungen beim Aufbau einer EU-Ratingagentur kommt, die ein Gegengewicht zu den drei teuflischen Ami-Firmen geben könnte und deren Start plus erste Jahre gerade einmal zwischen 400 und 700 Millionen kosten würde. Ein Pappenstiel im Vergleich zu dem, was Europa an Euros schon nach Griechenland, Italien und sonstwohin verschifft hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber: Der französische Wettbewerbskommissar Barnier schafft das einfach nicht und lässt das Projekt in Schubladen versauern. Ich wette: Kommen wird irgendwann bloß eine harmlose Plattform als Vernetzung diverser nationaler Prognoseinstitute, wie es in Österreich das Wifo oder das IHS sind - mehr nicht. Wessen Interessen verhindern da hinter den Kulissen, dass Fitch, Moody´s und S&amp;P´s nicht mehr unbeschränkt und unhinterfragt fuhrwerken können, wie sie wollen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wem gehören die drei US-Ratingagenturen wirklich - ich meine: Wer steckt hinter deren Besitzern? Wer profitiert von all dem und sackt Milliarden in noch nie dagewesenem Ausmaß ein? Wie wurde wo von wem spekuliert, bevor jeweils neue Ratings öffentlich wurden und die Runde machten? Warum fällt den Merkels und Sarkozys nicht mehr ein, als der aktuelle Kosmetik-Schwachsinn, der für genau nichts ist?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und warum nur haben wir in Österreich diese Micky-Mäuse an die Spitze unseres Landes gewählt und lassen sie dort hantieren?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls - ich würde auch gerne ein paar kleine Vorteile lukrieren und hätte folgendes Angebot to whom it may concern: Wer möchte, darf mir ab sofort Geld leihen - ich nehme jede Summe und verlange dafür auch nur 0,05 Prozent Zinsen für Kurzfristiges (das ich nach drei Monaten garantiert vollständig zurück zahle).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jahresanleihen begebe ich sogar zinsenfrei, da komme ich den Investoren, die ihr Geld sicher bei mir parken möchten (ich tu´s einfach unter die Matratze), gerne entgegen. Ich bin ja nicht so.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-4171014531492008740?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/4171014531492008740/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/01/ich-bin-ja-nicht-so.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/4171014531492008740'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/4171014531492008740'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/01/ich-bin-ja-nicht-so.html' title='Ich bin ja nicht so'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-6025959430859131326</id><published>2012-01-12T18:35:00.019+01:00</published><updated>2012-01-16T21:51:40.427+01:00</updated><title type='text'>Das Prassen lassen</title><content type='html'>Ein Büro wie ein Sammelsurium aus fremder Welt. Riesengroß und angefüllt mit: afrikanischen Objekten aller Art, moderner mitteleuropäischer Kunst, Statuen vom Elefanten, Eisbären und Plastikfröschen, zwei Modellschiffen (zum Beispiel James Cooks Entdeckerschiff "Endeavour"), Spielzeugautos, ein paar Büchern. Von denen eines gut auf die Haltung seines Besitzers schließen lässt: "Zahlen bitte!" heißt das Werk und es dreht sich darum, dass die Reichen, bitteschön, für die Kosten der Krise zur Kasse gebeten werden sollten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu ein Foto auf einem überdimensionalen Schreibtisch - der Bürobesitzer vor einem Graffiti-Schriftzug auf weißer Mauer, da steht: &lt;i&gt;Eat the rich!&lt;/i&gt; Damit ist alles klar, es handelt sich um das Büro von: Arbeiterkammer-Chef Werner Muhm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe ihn für das aktuelle FORMAT-Heft porträtiert und ihn dazu zweimal am Arbeitsplatz besucht. Jetzt kann ich sagen: Der Mann ist nett, wenn es um Zwischenmenschliches wie Kunst geht - und ziemlich unverträglich einseitig in Sachen soziale Gerechtigkeit. Ökonomisch betrachtet ist links von ihm außer der Wand nicht mehr so viel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich meine: Meiner Ansicht nach sollten Vermögensteuern kommen und durchaus braucht es eine Umverteilung von der Besteuerung von Arbeit hin zur Besteuerung von Kapital. Aber so gnadenlos klassenkämpferisch wie Muhm muss man das nicht handhaben. Weil man so das Land und damit die Menschen eher beschädigt, und zwar recht nachhaltig. Auch ist nicht alles böse, was von Unternehmerseite kommt - und umgekehrt nicht alles gut, was in Richtung Kolchose und Sophkose geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wobei: Soll ja jeder, wie er möchte. Bloß ist Werner Muhm in den vergangenen drei Jahren völlig unbeachtet von der Öffentlichkeit zum wesentlichen roten Einflüsterer geworden. Kaum einer weiß: Kanzler Werner Faymann hört auf niemanden so bedingungslos, wie auf Schattenmann Muhm, den Machtfaktor hinter den Kulissen. Der nicht gerne vor dem Vorhang steht, sondern dahinter an Fäden zieht, an denen die Entscheidungen formal Mächtigerer hängen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich behaupte ja: Dieser Mann ist der Architekt hinter all den - teilweise sinnvollen, teilweise aber gefährlichen - Steuerschrauben, wie die SPÖ sie derzeit mit der ÖVP ausdealt. Ich bin in dieser Sache konservativ und voll fürs Sparen statt fürs einnahmenseitig finanzierte Prassen, wie vor allem sozialdemokratische Verschwender in öffentlichen Ämtern das so gerne tun. Und auf der anderen Seite den Ärmsten und Wehrlosesten das letzte bissl Geld - und Würde - auch noch wegnehmen, wie das etwa der populistische Landeshauptmann in der Steiermark handhabt: Dort hat man als einziges Bundesland - und illegalerweise - den Regress bei der Mindestsicherung eingeführt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Egal, jedenfalls: Muhm-Porträt im neuen FORMAT, ab sofort in der Kolportage und ab morgen am Kiosk erhältlich. &lt;a href="http://www.format.at/articles/1203/524/316579/werner-muhm-die-eminenz"&gt;Und online: einfach hier klicken.&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-6025959430859131326?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/6025959430859131326/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/01/das-prassen-lassen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/6025959430859131326'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/6025959430859131326'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/01/das-prassen-lassen.html' title='Das Prassen lassen'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-1479782349750300071</id><published>2012-01-08T21:27:00.006+01:00</published><updated>2012-01-14T15:03:20.466+01:00</updated><title type='text'>Das traurige Schloss</title><content type='html'>Ich wohne in Triest meistens im Hotel Riviera. Ein Wunder ist dessen Lage ein paar Kilometer außerhalb der Stadt beim kleinen Ort Grignano, in Nachbarschaft zum Schlösschen von Miramare. Direkt aus dem Zimmer eröffnet sich ein Blick über den gesamten Golf, hinunter bis zum Dom von Piran auf der einen und hinüber bis Grado auf der anderen Seite. Das Meer, die Muschelbänke, ein paar Tanker draußen im Golf, die eine oder andere Segelyacht wischt vorbei - genaus das siehst du von deinem Bett aus, wenn du morgens die Augen aufmachst. Jeden Tag könnte ich so aufwachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über ein Treppchen geht es 30 Meter hinunter zum Wasser. Der Spaziergang hinüber zum Segelhafen von Grignano führt an einer Bar vorbei, wo sich morgens formidabel ein Espresso nehmen lässt, und zwar italian style. Du gehst also rein, rufst noch vom Eingang dem Chef &lt;i&gt;un caffé per favore&lt;/i&gt; zu, wirfst lässig die in der Hosentasche bereit gehaltene Münze auf den Tresen, schlürfst das heiße Ding in ein, zwei Minuten. Und gehst ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch das schmiedeeisene Tor die hinauf in den Schlosspark, vor zum Castello, in der Vormittagssonne sitzen und aufs Meer schauen. Zwweieinhalb Autostunden von Graz entfernt geht sowas, es ist großartig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schiebe an solchen Vormittagen gerne auch immer wieder eine Tour durch das Schloss ein, vermutlich bin ich der am öftesten zahlende nicht-Dauerkartenbesitzer. Aber ich mag es, durch die gut erhaltenen Räume zu schlendern, Prinzessin Charlottes verstecktes Badezimmer zu bewundern, Erzherzog Maximilians Schlafzimmer (jawohl, das Ehepaar geruhte in der Regel, getrennt zu nächtigen), welches seiner Kajüte auf der Novara detailgetreu nachempfunden ist. Mit diesem Schiff hatte er eine lange Forschungsreise absolviert, bevor er mit dem Bau des Schlosses begann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An den schwer tapestrierten Wänden diverse Bilder gekrönter europäischer Häupter, man erkennt an den gestreng bis betrübt in die Welt blickenden Damen und Herren: kein leichtes Schicksal, aus einem Herrscherhaus zu stammen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin auch immer ein bissl traurig, weil das Castello eine menschlich so schwere Geschichte hat. Um sie erzählen zu können, muss man Erzherzog Maximilians Charakter verstehen. Der war, obwohl einer der Söhne des österreichisch-ungarischen Kaisers, kein geborener Imperator. Viel eher Forscher, Ingenieur, Künstler - weichgezeichnet und am Erkennen interessiert, nicht am Beherrschen. So einer hatte damals keinen leichten Stand in einer Kaiserfamilie. Weil er außerdem jünger als Bruder Franz-Josef war, hatte er ohnehin keine Chance auf die Thronfolge. Aber Maximilian litt unter der mangelnden Anerkennung durch die Familie und wusste nie, wo er zuhause war - beim Regierungsgeschäft oder bei den Wissenschaften und Künsten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pech, dass genau so einer dann auch noch eine Frau heiratet, die ehrgeizig und streitsüchtig Ende nie ist, eine bissige Funzn sozusagen, von adeligem Blut. Trotzdem bauten sich Maximilian und Charlotte aus dem belgischen Königshaus am Kap vor Triest in einigermaßen trauter Zweisamkeit dieses Märchenschloss. Und Maximilian plante, hier das gediegene Leben eines Künstlers, Mäzens und Forschers zu leben. Das Castello samt anzulegendem Park sollte genauso werden, wie das Paar es sich wünschte. Man baute rasch, benötigte aber dennoch Jahre. Es gibt ein Bild von einem Besuch Kasierin Sisis, als dann schließelich endlich alles fertig war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch dann konnte Charlotte, so in etwa ist es überliefert, wohl nicht mehr an sich halten und drängte ihren Gatten, doch noch eine gewichtigere Rolle in der Politik zu spielen. Maximilian ließ sich vom französischen Kaiser Napoleon einkochen und dazu hinreißen, die Kaiserkrone Mexikos anzunehmen, welche ihm dieser anbot. Man kappte alle Verbindungen zu Österreich-Ungarn, Max unterzeichnete einen Thronfolgeverzicht. Nachdem das junge Ehepaar im schneeweißen Traumschloss von Miramare gerade ein Jahr richtig glücklich gewesen war, schiffte man sich im kleinen Schlosshafen nach Veracruz ein. Ein großes Wandgemälde im Schloss zeigt diesen Abschied.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der einer für immer wurde, Maximilian hat sein Traumschlösschen nie mehr wiedergesehen. Napoleon hatte mit der Unterstützung französischer Truppen im fernen Mexiko ebenso übertrieben, wie mit der Sicherheit der Lage vor Ort. Tatsächlich war ein europäischer Kaiser dort unerwünscht, die Besatzungsmacht Frankreich weit weg, unter Benito Juarez probten die Mexikaner den Aufstand. Erfolgreich, Kaiser Max wurde schon nach kurzer Zeit festgesetzt, vor ein Erschießungskommando gestellt und sah weder Charlotte, noch Miramare oder Österreich wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seine zänkische Frau konnte fliehen, kehrte zwar nach Triest zurück und lebte noch kurz in Miramare, verfiel aber ziemlich rasch dem Wahnsinn. Sie endete in einem römischen Irrenhaus. Wirklich in Ruhe und Glück gelebt haben die beidem in Miramare nie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-rRcRN6-w5Zc/Twr_q2gRfFI/AAAAAAAAAJY/bxHfCt19QUo/s1600/IMG_0151.JPG" imageanchor="1" style="clear:left; float:left;margin-right:1em; margin-bottom:1em"&gt;&lt;img border="0" height="150" width="200" src="http://1.bp.blogspot.com/-rRcRN6-w5Zc/Twr_q2gRfFI/AAAAAAAAAJY/bxHfCt19QUo/s200/IMG_0151.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Das Castello stand leer, dann zog für einige Jahre der Herzog von Aosta ein, schließlich wurde es im zweiten Weltkrieg zum Hauptquartier der Nazis für die Region. Dann übernahm der Staat das wunderschöne Schloss mit seiner traurigen Geschichte, konservierte es liebevoll - und heute ist es samt Park ein zauberhafter Platz für Triestiner Spaziergänger und Touristen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nirgendwo sitzt, liest oder schreibt es sich so schön, wie auf der dem Meer zugewandten Seite, wenn einem die Sonne ins Gesicht scheint und die Mauer aus weißem Marmor den Rücken wärmt. Ein spezieller Ort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die Geschichte des unglücklichen österreichischen Erzherzogs könnte es ein Happy-End gegeben haben. Ein südamerikanischer Historiker fand vor einigen Jahren einen offensichtlich europäischen Tischler, der in El Salvador lebte und irgendwann als steinalter Mann in den 1920er-Jahren starb. Obwohl der Mann in einfachen Verhältnissen lebte, hätten Zeitgenossen sich stets über die seine Bildung und die gediegenen Umgangsformen gewundert. Der Historiker behauptet: Es handelte sich um Kaiser Max aus Österreich, möglicherweise wurde unter seinem Namen ein anderer erschossen. Juarez habe einem Kuhhandel zugestimmt, um sich Probleme mit dem Kaiserhaus Habsburg-Lothringen zu ersparen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin zwar skeptisch, ob das so ablief - und fürchte, Maximilians Leben könnte wohl doch vor dem Erschießungskommando geendet haben. Aber vor dem großen Bild von der Ausschiffung nach Mexiko stehend, denke ich jedesmal gerne an diese Geschichte. Dann ist der Gedanke, dass hier einer gerade endgültig den Platz in Richtung Desaster verlässt, an dem er glücklich hätte werden können, nicht ganz so traurig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-1479782349750300071?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/1479782349750300071/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/01/das-traurige-schloss.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/1479782349750300071'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/1479782349750300071'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/01/das-traurige-schloss.html' title='Das traurige Schloss'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-rRcRN6-w5Zc/Twr_q2gRfFI/AAAAAAAAAJY/bxHfCt19QUo/s72-c/IMG_0151.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-2225928000594921160</id><published>2012-01-07T22:59:00.016+01:00</published><updated>2012-01-14T15:04:24.761+01:00</updated><title type='text'>Triest</title><content type='html'>Jüngst erst sagte der neue Boss des Verlages, vom deutschen Mehrheitseigentümer nach Österreich geschickter zickezackiger Manager, vor versammelter Redaktionsmannschaft: &lt;i&gt;Sie haben großes Glück mit Ihrem Beruf, Sie können dadurch mit interessanten Menschen sprechen und lernen sie kennen, zu denen fast alle anderen keinen Zugang haben.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er hat damit zwar vermutlich ungefähr gemeint, dass wir gefälligst immer schön daran denken sollen, wenn in Zukunft noch weniger Redakteure für noch weniger Geld noch mehr Output zu liefern haben. Aber der Mann hat ja prinzipiell recht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Beispiel heute:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen ganzen Tag lang vom in Triest lebenden Krimiautor Veit Heinichen die Stadt gezeigt zu bekommen, geht für normalsterbliche Fans eher nicht. Für Journalisten auf Recherche zu einer Geschichte (in diesem Fall ein Radio-Feature): schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-oA6ctybpI8A/TwjBZ3pHpfI/AAAAAAAAAJA/_vGez80wjkM/s1600/IMG_0138.JPG" imageanchor="1" style="clear:left; float:left;margin-right:1em; margin-bottom:1em"&gt;&lt;img border="0" height="150" width="200" src="http://1.bp.blogspot.com/-oA6ctybpI8A/TwjBZ3pHpfI/AAAAAAAAAJA/_vGez80wjkM/s200/IMG_0138.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Ein echtes Privileg: Heinichen holte mich im kleinen Hotel Riviera direkt neben dem Schlösschen Miramare ab, chauffierte mich höchstpersönlich an die schönsten Plätze, nahm sich viele Stunden Zeit. Wir saßen zum Beispiel lange auf den breiten, abgeschabten Quadern des Molo Audace, Triests langgestrecktem Finger in die Adria. Eine unglaublich warme Jänner-Sonne schien, entspannte Menschen promenierten vorbei und der bekannte Mann erklärte mir die Stadt. Dann eine besondere Geste für den Gast aus Österreich: Heinichen transportierte mich in die Faltenwürfe, mit denen sich Triest über die Hänge des Karst zum Meer hinunter ausbreitet - Lebensgefährtin Ami Scabar betreibt dort in einer verschwiegenen Seitenstraße mit ihrem Bruder &lt;i&gt;das beste Restaurant der Stadt&lt;/i&gt;, wie Heinichen sagt. &lt;i&gt;Und Recht hat er&lt;/i&gt;, wie ich sage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In so einem Fall musst du die Gunst der Stunde nutzen und den Dingen ihren Lauf lassen, also ließ ich die Speisekarte Speisekarte sein und bat um was auch immer die Chefin des Hauses mir vorzusetzen gewillt war. So folgten viele Gänge lang liebevoll komponierte Miniaturen aus der Triestiner Küche, begleitet vom sagenhaften Karst-Wein, dessen charakterliche Ruppigkeit sich an den Gaumen schmiegt wie honiggelber Saft. Olfaktorisch breitet er sich in immer neuen Duft-Varianten in den riesigen Gläsern aus, in denen er - bloß nicht zu kalt - zu servieren ist. Diese Traube, die Vitovska, gibt es sonst nirgendwo auf der Welt, eine endemische Rarität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ehrlich: Sie müssen dort unbedingt hingehen, wenn Sie in Triest sind und vom kulinarischen Schatz der Region kosten wollen. Entnehmen Sie die Details am besten der Website, indem Sie &lt;a href="http://www.scabar.it"&gt;einfach hier klicken&lt;/a&gt;. Wie im Restaurant Scabar gekocht wird, hat das Paar Ami Scabar / Veit Heinichen übrigens in dem &lt;a href="http://www.amazon.de/Triest-Stadt-Winde-Oasen-Sinne/dp/3836300923"&gt;Büchlein "Stadt der Winde"&lt;/a&gt; ausgiebig und lustvoll beschrieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-va2q-P46SEY/TwjBzTH_nqI/AAAAAAAAAJM/oru8K1SwKQA/s1600/IMG_0143.jpg" imageanchor="1" style="clear:left; float:left;margin-right:1em; margin-bottom:1em"&gt;&lt;img border="0" height="200" width="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-va2q-P46SEY/TwjBzTH_nqI/AAAAAAAAAJM/oru8K1SwKQA/s200/IMG_0143.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Veit Heinichen ist in Triest alles andere als ein Unbekannter. Er kann sich zwar halbwegs lose in den Straßen der Stadt bewegen, ohne ständig von den Massen verfolgt und angesprochen zu werden. Aber an allen Ecken trifft er auf Freunde, mehr als 20 Jahre vor Ort haben ein ordentliches Reservoir an sozialen Beziehungen vollaufen lassen. Vom Bürgermeister abwärts über den Polizeichef bis zum Senator im Ruhestand kennt Heinichen alle. In der Gran Malabar auf der Piazza San Giovanni ist er überhaupt so etwas wie zuhause - und jeder Zweite klopft dem Freund auf die Schulter, sobald der das Lokal betritt. Barchef Walter Cuzmich etwa stellte umstandslos eine weitere Flasche Vitovska auf den Tresen, die er sich partout nicht bezahlen lassen wollte. &lt;i&gt;Veit hat ihn bestellt, ich hab ihn gebracht und du trinkst ihn einfach&lt;/i&gt;, befahl er mir in einem Ton, der Widerspruch von vorneherein ausschloss. Wer bin ich, dass ich mich da widersetzen wollte?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was kann ich Ihnen über den Autor erzählen? Er ist herzmäßig längst kein singulärer Deutscher mehr, wohl mehr europäischer Italiener. So fährt er auch Auto, seinen Alfa prügelt er gandenlos couragiert durch den Samstagnachmittags-Verkehr an den Rive. Er ist freundlich, lacht gerne, besitzt angenehme Einstellungen zu Leben und Politik, spricht bereitwillig, unprätentiös und höchst professionell über seine Arbeit (wann und wo Sie das lesen oder hören können, sage ich Ihnen noch rechtzeitig) - und: liebt die Stadt. Einen besseren Werber in eigener Sache könnte Triest nicht finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wissen Sie was (ich mag die Stadt ja auch schon seit vielen Jahren und komme immer wieder tageweise): Triest verdient diesen enthusiastischen, detailverliebten und kundigen Botschafter auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein super Weg übrigens, Stadt und Städter kennenzulernen - lesen Sie &lt;a href="http://www.hanser-literaturverlage.de/autoren/autor.html?id=22546"&gt;die Proteo-Laurenti-Krimis&lt;/a&gt;, die alles sind: Kriminalroman, Reiseführer, sozialer Wegweiser, Speisekarte, Unterhaltung und zeitgeschichtlicher Nachhilfeunterricht zu einer Region am Schnittpunkt von Kulturen und Zeiten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-2225928000594921160?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/2225928000594921160/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/01/triest.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/2225928000594921160'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/2225928000594921160'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/01/triest.html' title='Triest'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-oA6ctybpI8A/TwjBZ3pHpfI/AAAAAAAAAJA/_vGez80wjkM/s72-c/IMG_0138.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-7196260229709630725</id><published>2012-01-01T12:19:00.031+01:00</published><updated>2012-01-29T13:17:45.349+01:00</updated><title type='text'>Auguri, piazza!</title><content type='html'>Vor exakt zehn Jahren, Neujahrstag, Bologna. Die Piazza Maggiore im Zentrum ist ein Ort im langsamen Aufwachen nach der großen Silvester-Schlacht. Wie der Jahreswechsel in dieser fetten Stadt verläuft, zu der die Einheimischen passend und gerne "La Grassa" sagen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der 31. Dezember passiert dort stilvoll, rund um den Hauptplatz sammeln sich gut gelaunte, liebe latinische Menschen, alle paar Meter wird feine Straßenkunst zelebriert. Nichts ist laut, nichts pompös, alles gediegen. In samtig raschelnder Erwartung sitzen die Menschen in den Cafés, schauen den Performances zu, freuen sich auf das neue Jahr. Dann abends alles anders, rohe Menschenmassen schieben sich über den Platz, quetschen sich in die engen Seitengassen, die in die umliegende Altstadt führen. Man muss Angst haben, mehr als ein viertel Quadratmeter bleibt nicht zum Stehen. Man geht dorthin, wohin der Strom einen spült, von oben fallen Flaschen, die Besoffene (und davon gibt es genug) in die Luft geworfen haben. Keine einzige zersplittert, es gibt einfach zu viele Menschen, als dass etwas den Weg auf den Boden finden könnte. Ein Alptraum, wer das einmal mitgemacht hat, fährt an diesem Abend dort nie mehr hin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann der Neujahrstag, die Szenerie ist mit einem Schlag friedlich geworden. Reste des Feierns überall, langsam erwacht die wieder freundliche Stadt. Ein paar Betrunkene torkeln herum, sind aber niemandem lästig. Glasscherben liegen ab und zu doch am Boden, in Ecken. Einzelne Cafés sperren auf. Ich stehe gegenüber dem Dom, der einst als Prachtbau gedacht war, dann jedoch unverschalt und somit unvollendet mitten in den letzten Zügen der Bauphase steckenblieb. Der befreundete Architekt Gabriel hat mir ein Jahr zuvor eine lustige Geschichte erzählt, wie man im Mittelalter die Statik protzender Kirchen plante, aber davon ein anderes Mal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben mir steht Claudia, wir haben die Vortage damit verbracht, sämtliche Schuhgeschäfte der Stadt auf der Suche nach einem passenden Paar Stiefel abzuhaken. Frauen halt, wenn sie in Italien sind und ihre Kreditkarte dabei haben... Schließlich wurde man fündig, jetzt ist Claudia entspannt. Ich bin das in italienischen Städten ohnehin so gut wie immer, die Menschen sind leicht, du bekommst einen guten Espresso und selbst die überall vorhandene Hektik hat im furiosen italienischen Stadtleben etwas Beruhigendes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schaue den Dom an und grüße. Getragen nickt er zurück. Von rechts hinten tritt ein junger Bolognese neben mich, er wankt leicht, in der Hand hält er eine halbleere Flasche Sekt, in der anderen eine glimmende Zigarette. Nachdenklich überblickt er den Platz, aber nichts scheint seinen Blick zu fangen. Also hebt er die rechte Hand, streckt die Flasche gegen den noch ziemlich fahlen Himmel. Er holt tief Luft und ruft dann konzentriert und laut in den kalten Morgen:&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;Auguri, piazza!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann verschwindet er in den Tiefen der Arkadenbögen, welche in Bologna fast allen Innenstadthäusern vorgebaut sind. Weil ich auf der Piazza Maggiore stand und damit wohl in diesem Moment Teil von ihr war, galt der Neujahrswunsch mit Sicherheit auch mir, ich war eingeschlossen. Und murmelte - Kosmopolit, der ich gerne wäre - ein leises &lt;i&gt;Grazie!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2002 ist dann zwar nicht wirklich super geworden, aber alles in allem kein so schlechtes Jahr. Wer weiß, was alles passiert wäre, hätte der junge Mann mir, Claudia und dem Platz nicht alles Gute gewünscht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-7196260229709630725?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/7196260229709630725/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/01/auguri-piazza.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/7196260229709630725'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/7196260229709630725'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2012/01/auguri-piazza.html' title='Auguri, piazza!'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-1904559778119927978</id><published>2011-12-31T12:38:00.009+01:00</published><updated>2012-01-26T15:15:46.607+01:00</updated><title type='text'>Gar nichts</title><content type='html'>Erstaunlich, womit man Menschen verwirren kann. Dieser Tage zum Beispiel ich diverse Freunde - wirklich jeder fragt nämlich derzeit, was mir schon ziemlich auf die Nerven geht:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Was machstn zu Silvester?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In meinem Fall ist es so, dass ich leider nicht mit dem Besuch tollster Feste bei ausgelassensten Freunden dienen kann. Ich sage also darauf immer: &lt;i&gt;Gar nichts.&lt;/i&gt; Das schockt alle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einerseits mache ich nichts, weil ich lustig sein auf Zwang immer weniger aushalte, das hat genauso etwas Pappnasenartiges wie diese brachiale Faschings-Glückseligkeit. Und in die Stadt gehen, den 127.000 besoffenen Grölern auszuweichen und aufzupassen, dass mir von oben keine Flasche auf den Kopf fällt, die irgend ein Pseudo-Scherzbold gen Sternenhimmel befördert hat, mag ich auch nicht. Für traute Zweisamkeit an fernem Südseestrand (das hätte schon was) fehlt mir derzeit einerseits die perfekt passende Ergänzung (mit nur fast passender macht so etwas, mir zumindest, keinen Spaß) - und andererseits das Kleingeld. Seit ich wieder als Journalist arbeite und studiere, bin ich ja mehr oder weniger arm wie eine Kirchenmaus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber glücklicher, weil ich jetzt ab und zu wirklich spannende Sachen machen kann. Zum Beispiel: Ich muss - besser gesagt ich will - in dieser Neujahrsnacht arbeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Kürze steht ja der Studienabschluss an und ich mache meinen Master nicht mit einer theoretischen Arbeit, sondern einem so genannten "Master Piece": einem 50minütigen Radio-Feature über Triest und den dort lebenden Krimi-Autor Veit Heinichen. Arbeitstitel: "Die Stadt, der Schreiber und das Verbrechen". Für die Treffen mit dem Mann will man halbwegs vorbereitet sein. Außerdem verlangt die Donau-Universität glatt ein Exposé zur Sendung, ein Treatment, und so weiter. Also: &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=hWEk3FYyrNo"&gt;Arbeit&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die letzte Nacht des alten sowie die erste des neuen Jahres ist daher eine super Gelegenheit, mit Interessantem zu beginnen. Viel besser als saufen oder Raketen nach nirgendwo abfeuern. Am 2. Jänner dann zur Einstimmung ein Kurztrip nach Grado und am 6. in die Stadt - Molo Audace, das kleine weiße Castello mit seiner traurigen Geschichte, die imposante Costiera mit Adria-Blick und so weiter...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So kann ein Jahr anfangen. Guten Rutsch, liebe Textblog-Leser! Wo und wie auch immer Sie ins neue Jahr starten mögen - ich wünsche Ihnen für 2012 das, was Sie sich selbst auch wünschen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-1904559778119927978?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/1904559778119927978/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/12/gar-nichts.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/1904559778119927978'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/1904559778119927978'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/12/gar-nichts.html' title='Gar nichts'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-2004706460334035132</id><published>2011-12-28T11:07:00.003+01:00</published><updated>2011-12-28T11:45:41.541+01:00</updated><title type='text'>Heute Wirres</title><content type='html'>Eines der &lt;a href="http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/12/es-funktioniert.html"&gt;vier Überraschungsgeschenke&lt;/a&gt; war die "Monadologie" von Leibniz. Ein ziemlich schwieriger Text, im Nachwort heißt es zum Beispiel: &lt;i&gt;...in der Tat werden dem Leser in dieser kleinen Schrift geistige Anstrengungen zugemutet, auf die...&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erklären kann man die 90 Ausführungen des großen Philosophen in der Kürze eigentlich nicht, es geht in etwa darum, das alles Ganze aus kleinsten Teilchen besteht, eben den "Monaden" (griechisches Wort für "das, was Eines ist"). Jede Monade ist für sich anders und daraus ergibt sich in diversen Zusammensetzungen alles Mögliche. Leibnitz hat seine Metaphysik darauf aufgebaut und mir schwirrt beim Lesen der Kopf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da war selbst die Beschreibung des Experiments mit Schrödingers Katze seinerzeit ein Klacks dagegen. Sie erinnern sich? Schrödingers Katze, Quantenphysik, jedes Teilchen hat jede denkbare Zukunft und so weiter. Aber ich merke, Leibniz kann nicht so falsch gelegen sein, denn im Wesentlichen sagen die modernen Quantenphysiker auch nichts, was nicht vergleichbar wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also, Schrödingers Katze: In eine verschlossene, blickdichte Box sperrt man eine Katze mit einer kleinen Teufelsmaschine (Gift in Glasphiole, die von einem Hammer zerschlagbar ist, der angetrieben wird von einem radioaktiven Zerfallsprodukt - das zerfallen kann oder auch nicht). Diese tötet die Mieze nach einer bestimmten Art von Zufall (Zerfall oder auch nicht) innerhalb einer bestimmten Zeitspanne - oder auch nicht, je nachdem. Man weiß also von außen nicht, ob die Katze tot ist oder noch lebt. Erst wenn man die Schachtel aufmacht und Nachschau hält, sieht man es.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der verschrobenen Welt der Quanten ist das alles ganz anders, da ist die Katze nämlich beides gleichzeitig, lebendig und tot. Beide Wirklichkeiten existieren nebeneinander, und erst durchs Nachsehen legt man fest, in welcher - der mit der toten oder der mit der lebendigen Katze - man fortan lebt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das klingt verwirrend, aber die Quanten machen es noch verwirrender:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn die andere Realität gibt es weiterhin - und zwar samt Beobachter. Der hat beim Hineinsehen in die Box nur (aus welchem Zufal auch immer heraus) die Katze im anderen Zustand beobachtet und lebt ab diesem Moment parallel in der anderen Realität. Weil das nicht nur für die Katze, sondern für alles und immer gilt, heißt das: Jeden von uns gibt es unendliche Male, weil sich die Realität in jedem einzelnen Augeblick unendlich oft teilt - in alle theoretisch denkbaren Wirklichkeiten. In welcher davon unsere jeweiligen Ichs leben, legen diese selbst durch Beobachtung fest. Einmal sitze ich hier am Küchentisch und schreibe diesen Blog, aber in einer anderen Realität stehe ich auf und hole mir ein Glas Himbeersaft. In einer dritten läutet es an der Tür und draußen steht Marilyn Monroe als verschrumpelte Großmutter, in einer vierten fällt mir ein Meteor auf den Kopf, in einer fünften die totale Schreibblockade, in einer sechsten liest das ein geschmacksverwirrter Verleger aus einer geschmacksverwirrten Welt und macht einen Bestseller aus dem Textblog. Und so weiter. Eben: Jedes Teilchen (und damit jeder Mensch) hat jede nur denkbare Zukunft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit Sie sich jetzt gleich noch mehr schrecken: Das behaupte nicht ich (dann wäre es ja lächerlich) - und auch kein durchgeknallter Science-Fiction-Autor, obwohl die das als "Paralleluniversen" längst in diverse Serien hinein verwurschtet haben. Sondern das postulieren inzwischen praktisch alle anerkannten Quantenphysiker auf der ganzen Welt, von Stephen Hawking bis Brian Greene.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das könnte zwar ein wenig beängstigend sein, hätte aber auch sein Gutes. Man stelle sich bloß vor, alle unseren unfähigen Politiker würden in einer anderen Wirklichkeit nicht am Ruder des Landes stehen, sondern an ihren angestammten Arbeitsplätzen. Faymann wäre nicht Bundeskanzler, sondern wieder im Wiener Wohnbau tätig - seiner Begabung entsprechend vielleicht als Hausmeister in einem Kagraner Gemeindebau. Doris Bures wäre Zahnarzthelferin in irgendeiner Provinzpraxis, Maria Fekter würde zuhause im Familien-Bergwerk Schotter schippen. Karlheinz Kopf gäbe in Vorarlberg den Pausenclown, Michael Spindelegger wäre Michael Spindelegger und keinen würde es jucken. Und der Unsägliche würde sich als männliche Klofrau irgendwo mit brauner Scheiße beschäftigen, die ihm bis zum Hals steht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-2004706460334035132?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/2004706460334035132/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/12/heute-wirres_28.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/2004706460334035132'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/2004706460334035132'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/12/heute-wirres_28.html' title='Heute Wirres'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-6857186451159405723</id><published>2011-12-25T11:20:00.001+01:00</published><updated>2011-12-26T12:43:07.877+01:00</updated><title type='text'>Es funktioniert</title><content type='html'>Jetzt musste ich fast 50 werden (naja, 47 - um genau zu sein) um herauszufinden, dass die Sache mit dem Wunschzettel für das Christkind doch funktioniert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe ihn zwar nicht selbst geschrieben &lt;a href="http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/12/weihnachtsgeschichte.html"&gt;(siehe Blog-Eintrag vom 18. Dezember)&lt;/a&gt;, aber jedenfalls sind gestern Abend tatsächlich exakt vier Überraschungsgeschenke eingetroffen. Bin sehr erstaunt, danke Christkind (das die Sache wohl koordiniert haben muss, denn es waren eben genau vier) und freiwillige Helfer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sogar einen Baum hat es gegeben, den habe ich allerdings selbst besorgt. Ich kann anfügen: Valentina war sehr zufrieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem wäre es mir lieber, bis nächstes Jahr hat sie das mit "Wer bringt die Geschenke wirklich?" auf die Reihe gekriegt. Fast wäre heuer alles aufgeflogen, als sie auf meinem Handy eine SMS-Korrespondenz mit ihren Eltern entdeckte, in der es um diverse Utensilien für einen Schminkkoffer ging (ich kenn mich da nicht so aus und der stand am Wunschzettel der Kleinen). Wir konnten´s aber noch einmal hinbiegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nächstes Jahr, jedenfalls, hat sich das mit den Wunschzetteln vermutlich erledigt...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-6857186451159405723?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/6857186451159405723/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/12/es-funktioniert.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/6857186451159405723'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/6857186451159405723'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/12/es-funktioniert.html' title='Es funktioniert'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-5250460197556073216</id><published>2011-12-20T12:24:00.033+01:00</published><updated>2011-12-21T11:35:50.822+01:00</updated><title type='text'>Als ich nicht Segelboot-Käptn wurde</title><content type='html'>Gestern Abend, bevor ich zum Abendessen eingeladen war: Punsch - eh klar, so kurz vor Weihnachten. Irgendwie kam dabei das Gespräch darauf, dass ich vor rund zwölf Jahren ungefähr folgende Idee hatte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Ruf des Geldes zog mich damals nach Wien, ich wurde Unternehmenssprecher einer großen Telekom-Firma. Ein echter Stress-Job, ich habe vorher noch nie und nachher nie mehr so viele so junge so gut ausgebildete so engagierte Menschen auf einem Fleck gesehen, die alle voll keinen Plan haben. Weil einer der beiden Vorstände auch ein wenig, nun ja, sagen wir: konfus war, ging eine Zeit lang alles ziemlich drunter und drüber. Aber egal, ich will jetzt nicht abschweifen, jedenfalls, meine Absicht war diese:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drei Jahre wollte ich super verdienen, dann wieder heim nach Graz, vom Ersparten aus dieser Zeit eine Segelyacht kaufen. Christiane, die ich damals lieb hatte, würde dann mit ihrem Psychologie-Studium fertig sein und winters in ihrer eigenen Praxis Patienten therapieren. Ich würde mich in diesen Monaten des grauverhangenen österreichischen Himmels samt Schiff irgendwo in wärmeren Gefilden als Skipper verchartern und Sehnsucht nach meiner Freundin daheim haben. Im heimischen Sommer würde Christiane dann die Praxis zusperren, zu mir kommen und wir lebten fünf oder sechs Monate lang das freie, unbeschwerte und glückliche Leben zweier Schiffsleute am großen Schwapp um das eine oder andere Kap.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Retrospektiv betrachtet muss ich sagen, dass der Plan gewisse Schwächen hatte. Außerdem hier und da nicht vollstandig durchdachte Problemzonen. Genau genommen war überhaupt nichts durchdacht und es gab nur Problemzonen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abgesehen davon, dass ich zuvor noch nie auch nur einen Fuß auf ein Segelboot gesetzt hatte (habe ich bis heute nicht) und den Telekom-Job nach knapp zwei Jahren wieder hinschmiss (zuviel Schwachsinn in zu kurzer Zeit auf zu engem Raum) - mich irritierte bereits das Abschiedsgeschenk meiner damaligen Mitarbeiter (die nicht so richtig zum Rest der Chaos-Company passten, denn die meisten von ihnen hatten sehr wohl einen Plan und ich habe gerne mit ihnen gearbeitet): ein Buch über "Seemannschaft". Der Wälzer hatte ungefähr 93.000 Seiten, war voll mit komplexen Zeichnungen samt mathematischer Formeln und Navigationsskizzen - von denen mir auf den ersten Blick klar war, dass ich sie nie verstehen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin auch kein großer Sparmeister und gebe es für gewöhnlich weiter, wie´s kommt. Also reichten die tatsächlichen Ersparnisse aus zwei Jahren harter Arbeit dann gerade einmal für ein neues Auto, ein Jahr sorgenfreies Leben und, hätte ich das gewollt, vielleicht auch noch für ein Schlauchboot mit Außenborder. An eine Segelyacht war nicht zu denken. Christiane war längst über alle Berge (die Wochenend-Beziehung zwischen Graz und Wien hatten wir unter meiner tatkräftigen Mithilfe leider vergeigt).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich besuchte zwar noch, mehr aus Formalgründen, die Bootsmesse in Tulln: So ohne Wenn und Aber verabschiedet man sich als anständiger Mensch nicht von einem Traum und ein Mann muss sowieso tun, was er tun muss. Beim Anblick all der schrägen Freizeitkäptns dort (erschreckend, wieviele Menschen sich eine Matrosenuniform anziehen und eine Kapitänsmütze aufsetzen, ohne auch nur in der Nähe eines Meeres zu sein)  wußte ich umgehend: Das lässt du lieber bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Statt in See zu stechen, begnügte ich mich mit dem Konsum einiger Star-Trek-Folgen auf DVD, da kommt auch ein Schiff vor (Raumschiff, Segelschiff, wen juckt´s) und verzog mich für längere Zeit in die innere Emigration.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber selbst heute noch - wenn ich in einer Hafenstadt bin (zum Beispiel in den nächsten Wochen sicher das eine oder andere Mal aus arbeits- und studientechnischen Gründen in Triest), schau ich mir liebend gerne die Boote an. Und denke daran, wie das damals war, als Christiane noch da war und ich Käptn werden wollte, auf meinem Segelboot, das ich noch gar nicht besaß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern nach dem Punsch dann zu Gast bei lieben Freunden und ich habe etwas dazu gelernt - das sind für mich nämlich vollfette Homis. Sie werden sicher keine Ahnung haben, was das bedeutet, aber: Sollten sie ungefähr 16jährige Jugendliche unter Ihren Verwandten haben - die werden es Ihnen sicher erklären. (Es ist natürlich was Gutes.)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-5250460197556073216?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/5250460197556073216/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/12/als-ich-nicht-segelboot-kaptn-wurde.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/5250460197556073216'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/5250460197556073216'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/12/als-ich-nicht-segelboot-kaptn-wurde.html' title='Als ich nicht Segelboot-Käptn wurde'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-4414859424211506718</id><published>2011-12-18T23:10:00.014+01:00</published><updated>2011-12-20T13:58:04.548+01:00</updated><title type='text'>Weihnachtsgeschichte</title><content type='html'>Was ein ordentlicher Blogger ist, der schreibt rund um den 24. Dezember einen Weihnachtsblog, alles andere geht gar nicht. Also:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe heuer ordentlich Stress wegen Valentina, meiner kleinen Nachbarin, die mein Liebling ist und für die ich eigentlich eh alles tue, und zwar gern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folgendes: Vor zwei Jahren großes Drama, denn Valentina, damals fünfeinhalb, kam nach der Bescherung zu mir rüber und musste feststellen: Bei mir gibt´s keinen Christbaum. Das war für die Kleine ein Schock, denn immerhin Weihnachten, Christkind, Geschenke, geschmückter Baum für alle Menschen, nur bei mir: nichts. Ich hatte meine liebe Not, das zu erklären. Ich sei einfach zu neugierig gewesen, sagte ich, und hätte ungefähr zu jener Zeit, in der das Christkind für gewöhnlich vorbei schaut und die Geschenke bringt, im Wohnzimmer ein Geräusch gehört, durchs Schlüsselloch geblinzelt. Und tatsächlich einen kurzen Blick auf das Christkind erhascht, wie es gerade beim Schmücken des Baumes für mich war. Das blieb natürlich nicht unbemerkt, das Christkind toleriert so etwas nicht und hätte sich sofort vertschüsst, erzählte ich Valentina, und zur Strafe Baum und Geschenke mitgenommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na, frage nicht. Ich musste mir eine ordentlich Standpauke anhören - und hoch und heilig versprechen, im nächsten Jahr gefälligst nicht mehr so neugierig zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Sicherheit schrieb Valentina dann voriges Jahr für mich auf ihren eigenen Wunschzettel ans Christkind, dass mir alles sehr leid täte und ich diesmal trotzdem gerne wieder einen Baum hätte, außerdem eine Zitronenpresse. Ich habe das alles zuerst nicht richtig ernst genommen, vor allem die Zitronenpresse konnte ich mir überhaupt nicht erklären. Aber am 24. kam Valentina dann gegen Mittag herüber, versperrte meine zwei Wohnzimmertüren und verklebte die Schlüssellöcher mit Isolierband. Nur zur Sicherheit, falls ich doch wieder schwach werden sollte. Es war gar nicht leicht, am Nachmittag des Heiligen Abends dann noch schnell einen Baum, Christbaumschmuck sowie eine Zitronenpresse aufzutreiben, ein Türschloss mit einem Dietrich zu knacken, alles aufzubauen, wieder zuzusperren und im übrigen den Abend in der Küche zu verbringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dafür war die Kleine dann sehr zufrieden, als sie nach ihrer Bescherung zur Kontrolle anmarschierte, das Wohnzimmer aufsperrte und feststellte: alles in Ordnung diesmal, Baum da, Bescherung auch bei mir und die Zitronenpresse wunschzettelkonform geliefert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das hat sie ein wenig übermütig gemacht. Obwohl Valentina inzwischen siebeneinhalb ist, glaubt sie nach wie vor ans Christkind und hat diesmal überhaupt gleich einen ganzen Wunschzettel in meinem Namen verfasst. Bereits Anfang Dezember legte sie ihn in mein Fenster und geht jetzt natürlich davon aus, dass auch heuer wieder alles klappt. Damit die Sache nicht auffliegt, musste ich ihn eine Woche bei geöffnetem äußeren Fensterflügel liegen lassen - bevor der Nikolaus kommt, holt kein Christkind dieser Welt irgendwelche Wunschzettel ab. Wird die Heizkosten wohl ein bissl hinauf getrieben haben. Schließlich kassierte ich ihn, meldete die Abholung pflichtschuldigst an Valentina - und las im stillen Kämmerlein:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Liebes Christkind, der Klaus wünscht sich heuer wieder einen Baum. Und außerdem vier Überraschungsgeschenke. Danke!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde heuer erst Donnerstag Abend aus Wien nach Graz kommen und am Freitag dann hunderttausend Dinge zu erledigen haben, unter anderem einen vollwertigen Schminkkoffer mit diverser Ausstattung besorgen (für Valentina, sie wird schön langsam doch eine kleine Dame und hat das auf ihren eigenen Wunschzettel geschrieben). Dazu den Baum für mich, Schmuck (der vom letzten Jahr hat die Archivierung nicht überlebt, ich bin da ein bissl schlampig), und die vier Überraschungsgeschenke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie in aller Welt soll ich vier Überraschungsgeschenke für mich selbst besorgen, an einem einzigen Tag? Selbst wenn Valentinas Eltern schon angekündigt haben, mir eines abzunehmen - bleiben immer noch drei. Jetzt überlege ich bereits einige Tage sehr ernsthaft, womit ich mich überraschen könnte, und vor allem wie. Aber mir fällt nichts ein und die Uhr tickt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hätten Sie einen Vorschlag?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube aber fast: Nächstes Jahr wird die Sache vorbei sein, Valentina ist dann schon beinahe neun und wird das mit dem Christkind und seinen erwachsenen Helfern vermutlich endgültig durchschaut haben. Schade eigentlich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-4414859424211506718?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/4414859424211506718/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/12/weihnachtsgeschichte.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/4414859424211506718'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/4414859424211506718'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/12/weihnachtsgeschichte.html' title='Weihnachtsgeschichte'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-6314759917506284040</id><published>2011-12-17T17:19:00.001+01:00</published><updated>2011-12-17T17:25:57.732+01:00</updated><title type='text'>Im  Fieberwahn</title><content type='html'>Jetzt war ich eine Woche lang krank, wilde Virusgrippe, und habe lediglich zwischen dem vielen Schlafen und dem vielen Kopfweh versucht, punktuell dem Tagesgeschehen zu folgen. Dabei kamen mir Dinge unter, die ich klar dem Fieberwahn zugeschrieben habe:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wien hätte eine Sexschule bekommen sollen, habe ich irgendwo mit verquollenen Augen gelesen, aber dann war dem doch nicht so. Hat sich nämlich herausgestellt, Sie haben das sicher selbst auch gehört oder gelesen: Es handelte sich um eine Art PR-Aktion, einen Fake, einen Hoax, der Gruppe "Junge Industrie", angesiedelt in der hochbiederen Industriellenvereinigung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kenne die noch aus meiner Zeit als industrie-Redakteur halbwegs gut: Das sind in der Regel jene höheren - und oft gar nicht mehr ganz jungen - Söhnleins und Töchterleins der Altindustriellen, die auch mitspielen wollen, aber irgendwie nicht dürfen, weil sie nicht erwachsen genug geworden sind. Weil die meist in zumindest finanziell geschütztem Umfeld aufgewachsen sind, haben sie manchmal nicht so richtig eine Vorstellung von den echten Problemen des Lebens und denken sich vieles ein wenig, nun ja: unkomplex. Also kann es schon sein, überlegte ich fieberdelirierend, dass die auf die Idee kommen, eine Sexschule zu faken, um auf die Probleme des maroden österreichischen Pensionssystems aufmerksam zu machen. Hängt zwar nicht so richtig zusammen, aber was soll´s, sind ja im Herzen noch Kinder...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Netter Gag, unter industriellen Söhnen und Töchtern jedenfalls. Da werden die Erwachsenen am Wiener Schwarzenbergplatz sicher sehr gelacht haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann ist mir irgendwie über Facebook zu Augen und Ohren gekommen: eine &lt;a href="http://www.woman.at/prod/550/womanxmas2011/"&gt;Weihnachtsgrußkarte&lt;/a&gt; der Kolleginnen des formidablen Magazins "Woman". &lt;i&gt;Heilige Scheiße!&lt;/i&gt;, musste ich mir denken, &lt;i&gt;Gott sei Dank habe ich hohes Fieber und wenn ich wieder gesund bin, ist das eh verschwunden&lt;/i&gt;. Entschuldigen Sie bitte die Fäkalsprache, aber in diesem Fall, ehrlich...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem habe ich irgendwie am Rande mitbekommen, dass sich der Außenmini nicht entblödet hat, mit dem Unsäglichen ernsthaft über eine Zusammenarbeit beim patschert angegangenen Regierungsprojekt "Schuldenbremse in die Verfassung" - also über eine durchaus staatstragende Sache - verhandeln zu wollen. Schlimm, dachte ich mir, dass sich diese inzwischen schon ein wenig lächerliche ÖVP immer wieder dazu hinreißen lässt, mit dem Bodensatz der Unanständigkeit zu kokettieren. Aber Gott sei Dank, eh alles nur Einbildung, das Fieber, kein wirkliches Problem...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber jetzt - bin wieder halbwegs gesund und muss feststellen: Das ist alles wirklich passiert. Was nun?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-6314759917506284040?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/6314759917506284040/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/12/im-fieberwahn.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/6314759917506284040'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/6314759917506284040'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/12/im-fieberwahn.html' title='Im  Fieberwahn'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-7953032525775189648</id><published>2011-12-10T11:28:00.015+01:00</published><updated>2011-12-10T23:25:35.034+01:00</updated><title type='text'>Die europäischen und die österreichischen Österreicher</title><content type='html'>Im Prinzip ist es ein Schock. Wenn man mit Menschen spricht, die international zugange sind, und dann hört, was von den heimischen Politikern und überhaupt den Österreichern zu Hause im rot-weiß-roten Schrebergarten so von sich gegeben wird, dann möchte man am liebsten: auswandern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Weitblick der Landsleute im Land endet für gewöhnlich an der ersten lokalen Biegung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.format.at/articles/1149/524/313882/hannes-swoboda-format-online-interview"&gt;Ich traf kürzlich Hannes Swoboda&lt;/a&gt;, Vizechef der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament und bald wohl deren Nummer 1. Der ist alles andere als ideologischer Umtriebe unverdächtig, trotzdem ist er ein europäischer Österreicher. Redet so, denkt so und springt auch über seinen Schatten, wenn es in der Sache Sinn macht. Dass zum Beispiel Eurobonds und eine gemeinsame Fiskalpolitik für die europäischen Staaten notwendig sind, ist ihm völlig klar - und das sagt er auch, obwohl es für einen aufrechten Sozialdemkraten ungefähr so verabscheuenswürdig sein muss, wie für den Teufel das Weihwasser. Aber Swoboda verbringt wohl zu viel Zeit draußen in Welt, um den heimischen Kleingeist nicht abgelegt zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einem europäischen Österreicher in Brüssel hört man dann zu Hause wieder den lächerlichsten aller Kanzler reden - und dazu den Außenmini, der sich hauptsächlich im Innendienst befindet. Zwei österreichische Österreicher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und flugs ist einem wieder klar, warum bei uns alles auf so schreckliche Weise schief läuft. Irgendwie haben es zwei Dilettanten geschafft, sich an die Spitze des Landes durchzulavieren. Und mit Gauklern kannst du einfach keinen Staat machen, nicht einmal einen so kleinen wie Österreich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besonders symptomatisch für alles, was hierzulande klein ist, kamen mir kürzlich die österreichischen Österreicher von Österreich (der Zeitung) vor: Während vergangenen Mittwoch in Brüssel die europäischen Regierungschefs eintrudelten, um über die Zukunft des Kontinents zu reden, und alle Tageszeitungen das in der einen oder anderen Form als Aufmacher brachten, hüllte Österreich seine Seite 1 in einen Anzeigenmantel mit Werbung für Weihnachtseinkäufe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da sieht man gleich, wer welche Prioritäten setzt. Für einen Musikantenstadler wäre das natürlich ganz okay, der muss es nicht besser wissen. Die Chefredaktion einer Tageszeitung eigentlich doch. Obwohl, im Falle Österreich, was weiß man schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Schlimme ist: Ich weiß - wie wohl &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=akQqj1Yi_uc"&gt;alle anderen nicht-Musikantenstadler im Land&lt;/a&gt; - gar nicht, was man dagegen tun könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis vor kurzem hätte ich ja noch gesagt: in Gottes Namen dann halt die Grünen wählen, die sind wenigstens anständig und halbwegs verantwortungsvoll. Aber jetzt junktimieren sie tatsächlich die Austro-Schuldenbremse im Verfassungsrang, die im Interesse des Landes und einfach notwendig ist, mit Vermögensteuern. Die eine ideologische Frage sind, nicht mehr und nicht weniger, man kann genauso dafür wie dagegen sein. Aber keinesfalls haben sie Wesentliches mit der Bewältigung von Europas Krise zu tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt sind die auch noch österreichische Österreicher geworden und kämpfen um politisches Kleingeld statt um unsere Zukunft. Es wird wirklich schwierig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-7953032525775189648?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/7953032525775189648/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/12/die-europaischen-und-die.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/7953032525775189648'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/7953032525775189648'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/12/die-europaischen-und-die.html' title='Die europäischen und die österreichischen Österreicher'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-7215715911041810908</id><published>2011-12-04T15:00:00.008+01:00</published><updated>2011-12-04T20:28:28.995+01:00</updated><title type='text'>Sonntag, Busspur</title><content type='html'>War heute gleich nach dem Aufstehen am Weg ins Caféhaus, ich mache das gerne - wenn´s schon zum Literaten nicht reicht, kann man ja wenigstens so frühstücken, als wäre man einer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;50 Meter vor mir entsteigt einer unserer braven Ordnungenhüter in Komplettadjustierung, beschnurrbartet selbstverständlich, einem Privatauto und macht sich an der Stoßstange zu schaffen. Erst beim Näherkommen sehe ich: Hat sich was mit privat, vorne unten ist ein Radargerät montiert und der Wagen innen mit Equipment vollgestopft, also: Zivilstreife, Falle für alle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-8QkektxARoE/Ttt7lXECVpI/AAAAAAAAAI0/I0EknoJ5nD0/s1600/Busspur.jpg" imageanchor="1" style="clear:left; float:left;margin-right:1em; margin-bottom:1em"&gt;&lt;img border="0" height="142" width="200" src="http://1.bp.blogspot.com/-8QkektxARoE/Ttt7lXECVpI/AAAAAAAAAI0/I0EknoJ5nD0/s200/Busspur.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Dass der silberne Skoda auf einer Busspur geparkt ist, könnte unter Umständen auch am Sonntag und selbst für Bullen im Falleneinsatz verboten sein, immerhin ist ja nicht unbedingt Gefahr im Verzug. Hingegen gefällt mir: Unsere tapfere Exekutive ist zwar inkognito in einem Zivilfahrzeug unterwegs, sitzt aber in voller Montur drin, was die Tarnung irgendwie aufweicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem, das Kennzeichen: "LB 752 BD" - das ist natürlich auch nur eine fast so gute Camouflage, immerhin könnte man das BD ja durchaus als "Bundespolizeidirektion" interpretieren (das P für Polizei haben sie sichtlich weggelassen, damit zumindest die Dümmsten im Land darauf reinfallen). Wir lernen also: Skodas (wohl aus Budgetgründen sind fast alle Zivilfahrzeuge der Verkehrspolizei Skodas), deren Kennzeichen auf "BD" enden, sind mit Vorsicht zu genießen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwie mag ich sie eh, die heimischen Bullen - sie sind zwar insgesamt schon ein wenig patschert, geben aber sicher ihr Bestes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und mit dem demnächst geänderten Sicherheitspolizeigesetz wird ihnen nun auch ein wenig unter die Arme gegriffen: Sie dürfen künftig Handy-Ortungen quasi nach Gutdünken und auf Verdacht (den hat ein Polizist bald einmal) durchführen. &lt;i&gt;Zur Prävention von Suiziden&lt;/i&gt;, argumentiert die Innenmini, man könne dann nämlich die Handys der Begleiter von Selbstmördern am Weg zum Exitus orten und rechtzeitig zur Stelle sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das hat natürlich was, weil ja bekanntlich alle Selbstmörder eine Begleitung dabei haben, wenn sie sich irgendwo um die Ecke bringen möchten. Wer sich diese Rechtfertigung ausgedacht hat, ist möglicherweise beim Parken auf einer Busspur dem rechtmäßigen Benützer ein wenig unter die...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-7215715911041810908?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/7215715911041810908/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/12/sonntag-busspur.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/7215715911041810908'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/7215715911041810908'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/12/sonntag-busspur.html' title='Sonntag, Busspur'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-8QkektxARoE/Ttt7lXECVpI/AAAAAAAAAI0/I0EknoJ5nD0/s72-c/Busspur.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-8213873396869617307</id><published>2011-12-02T13:37:00.017+01:00</published><updated>2011-12-02T18:31:54.723+01:00</updated><title type='text'>Das Eine und das Andere</title><content type='html'>Das war so ein schöner Arbeitsweg, die letzten drei Tage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus dem kleinen, feinen Hotel "Manos Premier" hinaus auf die Chaussée de Charleroi, dann durch ein Gewirr stiller Straßen mit alten Häusern (Gründerzeit, würden wir in Österreich sagen). Vorbei an den Belgien-Zentralen des Chemie-Riesen Solvay und der IngDiba-Bank, beide überraschend unprätentiös in das alte Viertel gelegt, durch eine Straße namens "Dublin" (Spezialservice der belgischen Hauptstadt ganz offensichtlich für mich als Besucher) über den Place de Luxembourg in das EU-Parlamentsgebäude-Ensemble im XXXXXL-Format hinein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der "Lux" übrigens, wie das Parlamentsvolk liebevoll zu dem kleinen Platz sagt, vor und in dessen Bars und Restaurants sich an lauen Tagen nach getaner Arbeit Tausendschaften von Abgeordneten und Angestellten zu einer abendlichen Spaßgesellschaft mixen: eine nette Sache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute wieder Wien, zuerst die meist maroden Wägen des 40er oder 41er, dann U2 und U4, über den Kanal hinüber in den Media Tower, der architektonisch nicht einmal mit dem monströsen Zuhause des EU-Parlaments mithalten kann. Die Arbeit (bei uns am Erscheinungstag Freitag immer halbwegs entspannt) ist auch ein bissl eintöniger als die vielen Gespräche der letzten Tage in Brüssel: Das beschrankte Österreich mit seinen Kleinkarierten in der Politik und den nur fast so Guten in der Wirtschaft ist doch irgendwie provinzieller, als die recht kosmopolite Brüsseler Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Mir fällt das Enge im Land jede Woche aufs Neue auf, wenn ich aus Brüssel heim ins kleine Österreich fliege&lt;/i&gt;, hörte ich vorgestern aus MEP-Munde. Kann ich voll verstehen - es ist kurzzeitig ein wenig frustrierend, wenn du plötzlich wieder im Micky-Maus-Format denken und handeln musst, obwohl du gesehen hast, wie es auch größer und offener ginge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stichwort größer: Nach der Sache mit unserem Handaufhalter Ernst Strasser hat das EU-Parlament gestern nach rekordkurzer Beratungszeit von nur zehn Wochen einen &lt;a href="http://www.format.at/articles/1148/524/313510/eu-parlament-lex-strasser"&gt;Verhaltenskodex für seine Abgeordneten&lt;/a&gt; beschlossen. Die dürfen nun de facto nichts mehr nehmen, müssen alles an Nebenbeschäftigungen melden, sonst: fliegen sie raus, zumindest wenn es blöd hergeht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wiederum der Blick ins Kleine: In Österreich braucht es eine Privatinitiative wie &lt;a href="http://www.meineabgeordneten.at"&gt;respekt.net&lt;/a&gt; um aufzudecken, was unsere Parlamentarier so nebenbei alles tun, ohne es zu melden, obwohl sie müssten. Und selbst dann ändert sich: genau nichts. Nicht in zehn Wochen und vermutlich auch nicht in zehn Jahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil: Das eine ist Europa, das andere ist Österreich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-8213873396869617307?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/8213873396869617307/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/12/daheim-bei-den-kleinen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/8213873396869617307'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/8213873396869617307'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/12/daheim-bei-den-kleinen.html' title='Das Eine und das Andere'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-854436755119534298</id><published>2011-11-30T21:21:00.016+01:00</published><updated>2011-12-01T18:49:45.649+01:00</updated><title type='text'>Bye bye Baby</title><content type='html'>Also ehrlich, jetzt mache ich mir doch schön langsam ein wenig Sorgen um unseren Euro. Habe heute zwei Stunden im EU-Parlament in Brüssel zugehört und es hat mich durchaus beunruhigt, dass ziemlich viele Abgeordnete inzwischen in ganz offiziellen Wortmeldungen unverhohlen darüber spekulieren, wie lange es unsere Währung noch geben wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch hat sich die Diktion verschoben, viele EU-Parlamentarier waren ja bisher geübt im verbalen Umschiffen allzu klarer Ansagen - aber mittlerweile reden sie davon, dass es brennt, dass das so alles nicht mehr gehen kann, dass wir am Rand einer Katastrophe stehen (von der nur keiner halbwegs ein Bild hat, wie sie aussehen könnte) und so weiter. Weil sie außerdem im Gegensatz zu den meisten heimischen Nationalratsabgeordneten in der Lage sind, sich in ganzen Sätzen zu artikulieren, neige ich zur Ansicht: Man muss die ernst nehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Habe diese düsteren Prognosen direkt aus dem Plenarsaal nach Wien gesmst, wo zwei Kolleginnen aus der Redaktion gerade für eine entsprechende Geschichte recherchieren - und postwendend Antwort erhalten: &lt;i&gt;Ja, deckt sich mit unseren Recherche-Ergebnissen...&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist jetzt also doch nicht mehr so richtig gut. Heißt es für den Euro womöglich wirklich "bye bye Baby"?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Könnte sein, dass tatsächlich bald Schluss mit lustig ist. Ich glaube es ist Zeit, sich Gedanken machen, wie meine gesparten 97 Euro zukunftsträchtig zu investieren wären - wohl am gescheitesten in Immobilien, vielleicht kauf ich mir ein Vogelhäuschen, das müsste sich ausgehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass mir gestern der Delegationsleiter der EU-SPÖ´ler, ein Steirer, trotz mehrfacher Nachfrage beharrlich versichert hat, eine Euro-Krise gebe es in Wahrheit gar nicht, beruhigt mich nicht so. Der Mann war heute bei der Debatte im Plenum, soweit ich das erkennen konnte, gar nicht anwesend. Wieso auch - gibt ja keine Krise, sagt er, warum also sich herbemühen, eh alles im grünen Bereich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und, glauben Sie mir, diese Farbe erkennt ein echter Steirer, wenn er sie sieht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-854436755119534298?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/854436755119534298/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/11/bye-bye-baby.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/854436755119534298'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/854436755119534298'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/11/bye-bye-baby.html' title='Bye bye Baby'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-3315135139942459760</id><published>2011-11-30T01:14:00.014+01:00</published><updated>2011-12-01T23:41:21.566+01:00</updated><title type='text'>Die Wüste Gobi</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-koxXBmdFdcU/TtV15HC1tiI/AAAAAAAAAIY/EoGnRgSQpVk/s1600/IMG_0021.JPG" imageanchor="1" style="clear:left; float:left;margin-right:1em; margin-bottom:1em"&gt;&lt;img border="0" height="150" width="200" src="http://1.bp.blogspot.com/-koxXBmdFdcU/TtV15HC1tiI/AAAAAAAAAIY/EoGnRgSQpVk/s200/IMG_0021.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Manchmal sind die Dinge ja weniger pompös, als sie scheinen. Nicht so dieses, nun ja: Gebäude.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da haben offensichtlich nicht ganz geschmackssichere Architekten mitten in ein Brüsseler Viertel mit alten Häusern dieses überdimensionale Ding hinein geklotzt, in dem das EU-Parlament Hof hält. Von außen sieht das Monstrum aus wie das schiefgegangene Experiment, einen Flugzeugträger auf tausendfache Größe aufzublasen und danach in ein Haus umzubauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt nur ein Wort für die glasierte Betonage: Katastrophe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Innen drin ist alles eine Art Stadt für sich, in der die Außenwelt nicht mehr vorkommt. Du hörst zehntausend Sprachen, siehst geschäftige Angestellte wieseln, verwirrte Besuchermassen herumirren, seltsame Beschilderungen Rätsel aufgeben (doch davon ein anderes Mal). Wer sich hier verirrt, findet sein Lebtag lang nicht mehr raus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-1Mq54gn5at4/TtV2RGP7MjI/AAAAAAAAAIk/aApx4oCFoPk/s1600/IMG_0022.jpg" imageanchor="1" style="clear:left; float:left;margin-right:1em; margin-bottom:1em"&gt;&lt;img border="0" height="150" width="200" src="http://3.bp.blogspot.com/-1Mq54gn5at4/TtV2RGP7MjI/AAAAAAAAAIk/aApx4oCFoPk/s200/IMG_0022.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Im riesigen Plenarsaal mit seinem Fassungsvermögen rund 750 Abgeordneten spielt eine italienische Gruppe von Bürgermeistern Musik - und zwar nicht wahnsinnig gut, möchte ich anmerken. Weiß der liebe Gott, welches ungnädige Schicksal die hierher geführt hat, wahrscheinlich wollten sie einem ihrer Abgeordneten den Marsch blasen - und geworden ist es eine sehr fragwürdig intonierte Version von "Hold back the night".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bin sehr erstaunt, hätte mir als Besucher auf der Pressetribüne eigentlich und irgendwie komplexe Debatten erwartet - und jetzt tröten da unten stattdessen schmachtende Ortschefs aus dem Chaos-Staat...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Begegne dafür gleich mehreren unserer MEPs. &lt;a href="https://www.facebook.com/profile.php?id=100001049752802"&gt;Evelyn&lt;/a&gt; kenne ich ja schon lange (mit ihrer Schwester seinerzeit gemeinsam studiert) und weiß: Die dient ihre Sitzungen nicht bloß ab, sondern gehört zu den Engagierten mit Anliegen, die was weiterbringen wollen. Sehr gut, dass wir neben den armseligen Strassers auch so jemanden in der Hauptstadt unseres Kontinents sitzen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frau Regner bekommt demnächst Verstärkung und ich freue mich wirklich sehr, Ihnen erzählen zu können, dass ich in der Moralwüste Gobi doch wieder einmal einen ganz offensichtlich anständigen Politiker kennengelernt habe: Josef Weidenholzer, Volkshilfe-Chef und Linzer Universitätsprofessor, wird ab Dezember die SPÖ-Delegation im EU-Parlament bereichern und Österreichs Anliegen in Europa vermutlich recht ordentlich vertreten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So viel steht nach einem längeren Gespräch und mehreren Bieren pro Nase fest: In den Mann kann man Vertrauen setzen, was heutzutage ja eher nicht selbstverständlich der Fall ist, blickst du einem Politiker ins umfragenverquollene Antlitz...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-3315135139942459760?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/3315135139942459760/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/11/die-wuste-gobi.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/3315135139942459760'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/3315135139942459760'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/11/die-wuste-gobi.html' title='Die Wüste Gobi'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-koxXBmdFdcU/TtV15HC1tiI/AAAAAAAAAIY/EoGnRgSQpVk/s72-c/IMG_0021.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-4406739315174461312</id><published>2011-11-25T11:12:00.005+01:00</published><updated>2011-11-25T20:07:56.519+01:00</updated><title type='text'>So eine Freud!</title><content type='html'>Es war einfach weg. Beim letzten Mal war es noch da, und dann ein paar Tage später konnte ich klicken wie ich wollte, nichts mehr. Die Sache mit YouTube und den Verwertungsrechten...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls: Diese besondere Version von "My Lagan Love", alter irischer Trad-Song - ein wirklich, wirklich wunderschönes Video, verschwunden im Nirwana des Web, offline, nicht mehr zu finden, ein echter Verlust.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern dann aber, mehr durch Zufall, fand ich´s wieder, die Leute von YouTube und Sony oder was weiß ich welcher Firma dürften das mit den Rechten inzwischen auf die Reihe gekriegt haben, wohl vor kurzem erst, denn kaum 2.000 User haben es bis dato aufgerufen, inzwischen werden es wohl wieder mehr sein. Ich habe das natürlich sofort angeklickt und hatte große Freude.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Geiger mit seiner versponnenen und in die Melodie verliebten Mimik, der Gitarrist, überhaupt die stille und trotzdem kraftvolle Atmosphäre. Und natürlich diese Stimme, ein Engel beim Singen, hart und zart - leise zunächst und dann aber mit der Kraft der ganzen Insel Irland. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=F-dAlYrioGA"&gt;Sinéad O´Connor, My Lagan Love.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Lagan übrigens, cooler Fluss, der in der nordirischen Hauptstadt Belfast in den Belfast Lough mündet, wird 2012 berühmt werden: Von seinen Gestanden aus wurde im Mai 1912, also vor exakt 100 Jahren, die Titanic auf ihren Weg in den Untergang geschickt, was die Belfaster bis vor kurzem am liebsten totgeschwiegen hätten. Jetzt schrauben sie gerade die letzten Stücke ihres neuen "Titanic Quarter" zusammen, das größte Bauprojekt Europas, ein funkelnigelnagelneues Stadtviertel mit allem Drum und Dran. Und ein paar hundert Meter landeinwärts wird das neue Wohnviertel "Laganside" fertig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dort würde ich gerne wohnen, mich auf die Terrasse meines gestylten neuen Appartements stellen, runterschauen auf die Wehranlage des Flusses, den iPod ins Ohr stöpseln und "My Lagan Love" anhören - in allen gängigen Versionen, von Königin Sinéad über &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=9ESyqbDQW3g"&gt;Kate Bush&lt;/a&gt; bis zu den &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=rVjrUoXgzXs"&gt;Corrs&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-4406739315174461312?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/4406739315174461312/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/11/so-eine-freud.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/4406739315174461312'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/4406739315174461312'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/11/so-eine-freud.html' title='So eine Freud!'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-4674925063564638285</id><published>2011-11-22T23:53:00.018+01:00</published><updated>2011-11-24T13:12:13.189+01:00</updated><title type='text'>Vor Gericht</title><content type='html'>Fast könnte man Mitleid mit dem jungen Mann haben, der Zeuge ist: ein verlorener Mensch, chancenlos wahrscheinlich von Anfang an. Eine sehr einfache Denkweise, vermutlich hat ihm niemand je etwas Sinnvolles beigebracht. Der Richter: geduldig auf der einen Seite, nicht einmal unfreundlich, in Ansätzen streng. Bloß die besserwisserische Belehrung am Ende kann auch er sich nicht verkneifen. Der Kläger: angespannt - dass er gezwungen ist, tatsächlich vor einem Gericht seine Sache zu vertreten, kann er wohl nicht ganz verstehen. Der Beklagte: ein Eisbrocken. Er spricht, wie man das aus dem Fernsehen kennt. Ungemäßigt, ausladend, es gibt vornehmere Rhetoriker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Situationskomik, unfreiwillig, entsteht durch den Zeugen aus dem Neonazi-Milieu. Im Publikum wird geschmunzelt, weil der Mann auf einem so schmalen Grat zwischen Extremen durch seine Befragung wankt. Seine Ignoranz, die tollpatschige Rechtfertigung aller möglichen Versäumnisse, die tragikomisch formulierten Antworten auf die Fragen des Richters - Mitleid, wie gesagt, könnte man haben. Hätte man nicht gerade erst vor wenigen Tage neuerlich die TV-Reportage aus März 2010 gesehen, in der erzählt wird, dass der Kampfhunde hält und sehr wohl auch zuschlagen kann. Würde er nicht bereitwillig sogar vor Gericht zugeben, dass er zu Hause regelmäßig Nazi-Parolen brüllt, nur zum Beispiel. Gäbe es nicht den Stiernacken, die Skinhead-Stoppelglatze, den Alkohol-Geruch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und säße da nicht, bloß vier oder fünf Meter entfernt, jener Mann, der so gerne Abstand von all dem hätte. Und nicht müde wird zu betonen, wie sehr er nichts mit diesen Dingen zu tun haben möchte. Trotzdem gibt es immer wieder: Wehrsportbilder von früher in einem Wald mit Gleichgesinnten, Bilder vom Bier bestellen oder fragwürdige Postings von Facebook-Fans, welche die meisten von uns wohl lieber nicht als Freunde hätten, nicht einmal im Sozialen Netzwerk. Und hätte der nicht dem TV-Redakteur Unglaubliches unterstellt. ORF-Journalist Moschitz hat den FPÖ-Parlamentsklub und seinen Chef wegen übler Nachrede geklagt, heute wurde erstmals verhandelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin als Zuhörer dieser Verhandlung in vielerlei Hinsicht geschockt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum einen, warum ein Kollege, der ganz offensichtlich seine Arbeit auf korrekte Weise erledigt hat, durch hanebüchene Verdrehungen plötzlich gezwungen ist, vor Gericht Selbstverständlichkeiten als Tatsachen bestätigen zu lassen. Ich habe dem Mann vor kurzem länger bei der Arbeit zusehen können - weiter vom Nationalsozialismus entfernt als der ist kaum wer in Österreich. Um das feststellen zu können, braucht es weder Richter noch Gericht, gesunder Menschenverstand genügt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man einem integren Journalisten &lt;a href="http://derstandard.at/1319183476090/Schauplatz-Gericht-Skinheads-entlasten-Schauplatz-Reporter"&gt;solche Dinge&lt;/a&gt; unterschieben kann und Behörden findet, die den Blödsinn tatsächlich auch noch verfolgen - was ist dann in Österreich noch alles möglich?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum anderen: Der Zeuge, mit dessen Glaubwürdigkeit es natürlich angesichts seines Auftrittes, seines Werdegangs und seiner Einstellungen nicht zwingend besonders weit her sein muss, belastet in seiner Aussage die Ermittlungsbehörden massiv. Er sei, sagte er heute aus, ebenso wie seine Freundin und ein Freund unter Druck gesetzt worden, Falschaussagen zu machen. Sollte das auch nur im Ansatz stimmen, was ich am liebsten gar nicht glauben möchte, dann gute Nacht, schönes Land.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem: Der Zeuge beschimpft noch im Verhandlungssaal den beklagten Klubchef der FPÖ aufs Unflätigste, das trägt ihm die Androhung einer Ordnungsstrafe durch den Richter ein. Aber: Strache bleibt völlig ungerührt, unberührt. Wie kalt ist ein Mensch, der so etwas emotionslos über sich ergehen lassen kann? Wollen wir einen Panzer in verantwortlicher politischer Position sehen? Ich: nicht. Der Prozess wurde übrigens vertagt, eh klar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Verhandlungspause habe ich Herrn Strache gefragt, warum &lt;a href="http://www.format.at/articles/1147/524/312761/h-c-straches-problemzonen"&gt;schon wieder Nazi-Sager auf seiner Facebook-Page&lt;/a&gt; zu finden sind. Er hat sich viel Mühe gegeben, mir zu erklären, wie überrascht er sei, dass ohnehin zwei Mitarbeiter ständig kontrollierten, dass man so etwas nicht dulde und so weiter. Korrekterweise muss ich hinzufügen: Zwei, drei Stunden später waren die ärgsten Postings gelöscht. Aber es steht dort immer noch genug geistiger Müll von Strache-Fans online...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-4674925063564638285?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/4674925063564638285/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/11/vor-gericht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/4674925063564638285'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/4674925063564638285'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/11/vor-gericht.html' title='Vor Gericht'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-1296784239458331483</id><published>2011-11-20T23:01:00.023+01:00</published><updated>2011-12-05T19:09:35.862+01:00</updated><title type='text'>Die Sünden der Väter</title><content type='html'>Heute einen Tag lang Creative-Writing-Seminar an der Donau-Universität, super Sache. Wenn man einmal darf, wie man will, ist das gleich ganz was anderes - beinahe wie Urlaub, man kann dies oder das lernen, die Sache macht Spaß. Zum Beispiel dieser Text, 30 Minuten war Zeit und man musste sich in eine Kindheitserinnerung hineindenken:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Ein Haus, das da steht wie ein Irrtum. So sollten Menschen nicht leben. Viele Wohnungen, wie Schuhschachteln mutlos in einen Kasten gelegt, auf keinen Fall ein Zuhause, nur Unterkunft für die Zeit zwischen dem Arbeiten. So hatte es sich wohl auch die Fabrik gedacht, als sie ihren Arbeitern hier Wohnraum anbot. Zu günstigen Kredit-Bedingungen, was in Wahrheit keine Großzügigkeit war, sondern eine Schlinge um den Hals: Je stärker dich die bunte Welt hinaus in ihren langen Atem zieht, desto weniger Luft bekommst du. So viele Familienväter (Arbeit ist in diesem Haus Sache der Männer, die Frauen putzen, stricken unten im Hof auf den Bänken, verwelken langsam und haben Angst vor allem) haben sie sich umlegen lassen und nichts bemerkt. Mein Vater einer von ihnen. Auf jeden Fall: kein guter Platz für Kinder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Schlimmste ist der Geruch, denn es riecht nach nichts. Glück ist hier ein fremdes Land und bis dorthin ist es eine lange Reise, für die, man ist ja noch Kind, ein passendes Verkehrsmittel fehlt. Für das ganz große Unglück mangelt es zwar an Dramatik, aber das Leben in diesem Haus ist  einfallslos, sorgen- und freudlos, kantenlos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein uninspiriertes Stiegenhaus, durch das Kinder lärmen, immerhin ein Lebenszeichen unter den Abgestorbenen. Sonst ist alles banal, glatt, einfach nur: nicht auffallen. Außen eine graue Fassade, lebloses Steingranulat, innen ein versteinertes Leben, grau auch das. Kleine Wohnungen, nur kleine Wohnungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die, in der ich lebe, hat braune Holzverschalungen an den Türstöcken und in jedem Raum diese schrecklichen Tapeten. Große Blumen früher, Rauhfaser später. Mein enges Zimmer, ein kleines Fenster und der Ausblick in eine Welt, die nicht anders ist, als diese hier: Nachbarhaus, gleiche Fassade, gleiche Fenster, vermutlich gleiche Tapeten, dieselben Menschen, dasselbe Nichts. Wer so aufwächst, wird es später schwer haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gehe ich aus meinem Zimmer, bin ich im lächerlichsten aller Vorräume, außer dem Vierteltelefon fängt nichts Modernes den Blick. Den Terrazzoboden, der dieser Katastrophe ein wenig ihre Dramatik genommen hätte, haben meine Eltern mit einem Spannteppich eliminiert. Was für eine Umgebung, um Kind zu sein. Braune Türstöcke in jeder Wand. Lediglich einer führt hinaus, der zur linken Hand, aber da ist das Stiegenhaus, nur auf den ersten Blick ein weitläufigeres Universum. Tatsächlich spielt dort dasselbe Lied und bis ganz nach draußen ist es noch zu weit für ein Kind. Also bleibt zum Weitergehen der Türstock direkt vor mir, einfach hindurch stolpern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und hier nun: meine Eltern. Verstrickt in ein Leben ohne Liebe, ohne Denken. Eingesperrt in ein Zimmer, weil das andere dem Kind überlassen wurde, immerhin eine Geste der Intuition und Großzügigkeit. Ich glaube schon, dass sie mich gemocht haben, und jedenfalls geschieht ihnen mit dieser Schilderung Unrecht, sie haben ihr Bestes gegeben. Ich Jahre später dann auch, aber es ist wohl tatsächlich so, dass die Sünden der Väter die Sünden der Söhne sind. Ich habe, aus ganz anderen Gründen, meiner Tochter nicht mehr ins Leben mitgegeben, als mein eigener Vater damals mir. Und dass das zu wenig ist, viel zu wenig, liegt auf der Hand.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit hat dieser Text jetzt wenigsten ein paar Leser gefunden (im Workshop waren wir lediglich zu sechst). Ein Studienkollege war übrigens einiegrmaßen entsetzt, das ziehe ihn jetzt aber ordentlich runter, hat er gesagt. Tut mir leid!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-1296784239458331483?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/1296784239458331483/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/11/ein-paar-leser-fur-den-text.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/1296784239458331483'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/1296784239458331483'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/11/ein-paar-leser-fur-den-text.html' title='Die Sünden der Väter'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-1703880890401179829</id><published>2011-11-16T18:47:00.006+01:00</published><updated>2011-11-22T15:14:43.197+01:00</updated><title type='text'>Mogelpackung</title><content type='html'>Da war ich gestern wieder einmal im Parlament, ein bissl zuhören und zuschauen (eine Freundin aus Graz hatte als Gebärdensprache-Dolmetscherin Dienst).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-6AIQPfvu-IU/TsP3Dsrue5I/AAAAAAAAAIA/6_076l9lljo/s1600/IMG_0010.JPG" imageanchor="1" style="clear:left; float:left;margin-right:1em; margin-bottom:1em"&gt;&lt;img border="0" height="150" width="200" src="http://2.bp.blogspot.com/-6AIQPfvu-IU/TsP3Dsrue5I/AAAAAAAAAIA/6_076l9lljo/s200/IMG_0010.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Kein schöner Anblick, aber immer wieder originell: Der von der engagierten Beamtengewerkschaft frisch einzementierte Fritz Neugebauer, den wir alle so unglaublich gern haben, führte gerade Vorsitz. Für einen, der von sich sagt, dass bei ihm das Feuer immer noch brennt, sieht er irgendwie, hm, erkaltet aus. Ziemlich unbeweglich jedenfalls. Dafür lümmeln sie im Plenum, wetzen gelangweilt auf den Sitzen, schreien wirr durcheinander (reden auch wirr, wenn sie am Rednerpult stehen)...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist schon alles eher frustrierend, wenn du dir dazu vorstellen musst: Die lenken die Geschicke des Landes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Habe mich außerdem heute jobmäßig mit einem Glawischnig-Text zum Thema Schuldenbremse befasst - die Grünen genießen in dieser Sache als einzige Partei meinen ansatzweisen Respekt, alle anderen sind echt zum Vergessen. Und mir dazu den Gesetzestext sowie Fekters Originalworte besorgt, mit denen sie diesen absurden Vorschlag gestern dem Ministerrat unterjubelte, der ihn gleich ans Parlament weiterreichte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kann Ihnen sagen: eine Mogelpackung. Zum einen kann von einem mit o,35 Prozent des BIP begrenzten Defizit nicht die Rede sein, das posaunen die nur plakativ in die kleine österreichische Welt hinaus. In Wahrheit steht im Gesetzesentwurf: Das ist ein Ziel, aber bis 1,5 Prozent ist alles erlaubt. Und die Höhe: Bei nicht näher definierten Sonderszenarien kann die Regierung mit einfacher (!) Mehrheit - hat sich also was mit Verfassung und Zweidrittelmehrheit, da bauen sie sich schon jetzt einen Notausgang ein - ein Außerkraftsetzen der Schuldenbremse beschließen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-EO7esM3DjkI/TsP3NLd_I3I/AAAAAAAAAIM/e0q2n7GRFwU/s1600/Bildschirmfoto%2B2011-11-16%2Bum%2B18.45.30.png" imageanchor="1" style="clear:left; float:left;margin-right:1em; margin-bottom:1em"&gt;&lt;img border="0" height="69" width="200" src="http://1.bp.blogspot.com/-EO7esM3DjkI/TsP3NLd_I3I/AAAAAAAAAIM/e0q2n7GRFwU/s200/Bildschirmfoto%2B2011-11-16%2Bum%2B18.45.30.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Das ganze ist also nur eine Art PR-Gag, den irgendwie niemand durschaut. Bestenfalls könnte man noch sagen, die Regierung baut auf das psychologische Element und rettet mit dieser Mogelpackung Österreichs Triple A. Aber soviel Taktik und Durchblick traue ich denen einfach nicht zu. Außerdem ehrlich jetzt: So bauernschlau wie Faymann, Spindelegger und Fekter sind die Jungs bei den Ratingagenturen schon lang. Die werden das: bemerken. Dann werden wir ganz schnell ein A weniger haben - was im Übrigen nicht einmal so dramatisch wäre, denn Zinsen zahlen wir de facto derzeit eh schon wie ein AA+ Land.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwie stresst mich dieses Trauerspiel der Politiker schwer, dem ich seit ein paar Monaten zusehen muss. Denke mir inzwischen immer öfter: Hätte ich doch bloß weiter über Golf geschrieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber Licht am Ende des Tunnels: Habe diese Woche auch ein paar höchst bemerkenswerte und offensichtlich auch sehr anständige Menschen kennengelernt, die sich auf ganz andere Weise in der Politik engagieren. Mehr demnächst hier - und im nächsten Heft, übermorgen am Kiosk.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-1703880890401179829?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/1703880890401179829/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/11/mogelpackung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/1703880890401179829'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/1703880890401179829'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/11/mogelpackung.html' title='Mogelpackung'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-6AIQPfvu-IU/TsP3Dsrue5I/AAAAAAAAAIA/6_076l9lljo/s72-c/IMG_0010.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-4818790122995797847</id><published>2011-11-12T12:12:00.016+01:00</published><updated>2011-11-22T15:13:52.660+01:00</updated><title type='text'>Sie können es nicht</title><content type='html'>Das ist zwar eine frustrierende Feststellung, aber: Sie können es einfach nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern Telefonat mit dem Sprecher einer Ministerin - der erklärte mir sehr deutlich, warum man sich auf eine Diskussion seiner Mini mit dem Gründer einer der bekannten heimischen Protestbewegungen nicht einlassen werde, dem Mann keine Bühne bieten wolle und überhaupt mit niemandem spreche, dessen Ausbildung...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern bekomme ich mit, dass ausgerechnet jener Abgeordnete (mit abgeschlossener Pflichtschule und sonst nix, das aber nur als Randbemerkung) neuer Bauernbundchef wird, der die meisten Nebengschafterln aller unserer Nationalratsabgeordneten angehäuft hat. Sind´s halt nun elf statt zehn, wird man sich wohl gedacht haben, was macht das schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute lese ich in den Medien: Ein ÖVP-Generalsekretär (die werden echt immer skurriler) schließt aus dem Bldungsvolksbegehren, dass die Ganztagesschule abgehakt werden kann. Die MeinOE-Herren werden immer öfter als schrullige Alte abqualifiziert, die niemand ernst zu nehmen hat. Hauptsächlich kommt das aus der schwarzen Reichshälfte, die sowieso nur mehr ein Viertel ist und in Richtung Fünftel geht sowie danach wohl zum Sechstel tendiert - und das völlig zu Recht. Aber die rote Fraktion, wo derselbe Prozess im Gang ist, nur halt ein kleines bisschen langsamer, agiert ähnlich desaströs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so weiter. Die Politiker verstehen es einfach nicht, dass die Menschen im Land, die nachdenken, die Nase voll von dieser nun schon Jahre dauernden Ignoranz haben. Von der Schamlosigkeit, mit welcher sich in der Sache Unfähige und im Charakter Indiskutable an der Spitze der Nation durchs Land dilettieren und ihm das Fleisch abfaulen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie können es einfach nicht - die Sache ernst nehmen, verantwortungsvoll handeln, staatsmännisch denken, wahrscheinlich überhaupt: nachdenken. Und zum Beispiel auf die Idee kommen, dass es ein viel dramatischeres Alarmsignal ist, wenn 383.000 Angehörige der geistigen Elite eines Landes ein Volksbegehren unterschreiben, als wenn das zwei oder drei Millionen begeisterter Musikantenstadler tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile fürchte ich fast - es muss etwas Schreckliches passieren, damit wir und unsere Anführer wieder ins Lot kommen, als Gemeinde adäquat und prosperierend funktionieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Früher war so etwas meistens ein Krieg. Heutzutage könnte diese Funktion wohl auf internationaler Ebene eine noch nicht da gewesene ökonomische Krise ausüben, in der 2012 europaweit kein Stein mehr auf dem anderen bleibt. Immer mehr Fachleute nehmen so ein Szenario immer öfter und immer unverhohlener in den Mund. Unser kleines Österreich wird da dann sicher mit umgerührt und ordentlich durchfaschiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem steht uns ohnehin noch unser eigener Supergau bevor: die Nationalratswahl 2013. Nach der jene Partei, die es im Sinne der Anständigkeit am besten gar nicht gäbe, wegen der Dummheit und Verantwortungslosigkeit der anderen vier (Grüne eingeschlossen, sorry) die mit Abstand stärkste politische Kraft sein wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am schlimmsten ist: Ich sehe nirgends in Österreich einen Menschen, der als integre, fähige, vertrauenerweckende, intelligente, bewährte und allgemein anerkannte Persönlichkeit einen Schritt nach vor treten und die Zukunft des Landes in die Hand nehmen könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder fällt Ihnen da jemand ein?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-4818790122995797847?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/4818790122995797847/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/11/sie-konnen-es-nicht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/4818790122995797847'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/4818790122995797847'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/11/sie-konnen-es-nicht.html' title='Sie können es nicht'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-4293937394517666388</id><published>2011-11-11T13:16:00.015+01:00</published><updated>2011-11-11T14:19:18.111+01:00</updated><title type='text'>In Linz beginnt´s mit dem Risiko</title><content type='html'>Für eine Geschichte hatte ich vor ein paar Tagen ein Telefonat mit dem Linzer Bürgermeister.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ging um das kleine Problem, welches die Stadt mit ihrer Franken-Anleihe und dem Swap-Deal (so eine Art Wette auf sich ändernde Währungskurse) hat: Man war da seinerzeit beim Abschluss offenbar nicht so ganz bei der Sache und hat jetzt die Klage einer Bank am Hals. Ein bissl über 400 Millionen stehen am Spiel, für Oberösterreichs Metropole wäre das dann, sollte man verlieren, so eine Art Pleite.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist natürlich super charmant, dass gerade eine SPÖ-regierte Stadt, die mit der Schwerindustrie (also der klassischen Realwirtschaft) groß wurde, sich auf ein wildes Devisen-Spekulationsgeschäft einlässt. So etwas soll ja auch schon professionelle Zocker überfordert haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Langzeit-Bürgermeister, wohl ein leutseliger Mann von lokalem Weitblick, macht sich aber keine Sorgen. Er habe Universitätsprofessoren befragt, Juristen, und man habe sich auf folgende Argumentation vor Gericht geeinigt - ungefähr zumindest: Abgeschlossen habe das Geschäft der Finanzdirektor der Stadt, quasi irrtümlich, er hat sich halt nichts Schlechtes dabei gedacht. Bürgermeister und Gemeinderat habe er gar nicht involviert - also kann der Deal, aus dessen Titel die Stadt jahrelang brav fällige Raten gezahlt hat, einfach nur: nichtig sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bank, sagt man jetzt, hätte das doch wissen müssen - und ist daher an allem selbst schuld.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anders gesagt und, ehrlich jetzt, ziemlich originell: Wir haben das zwar abgeschlossen, sind aber Jahre später draufgekommen, dass wir eigentlich nicht in der Lage waren, das ordentlich abzuwickeln, was die Bank (anders als wir selbst) erkennen hätte müssen - und daher hätte sie mit uns kein Geschäft machen dürfen. Also gilt das jetzt halt einfach nicht und wir wollen, bitteschön, unser Geld zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Linz wird, ist der Stadt erster Bürger überzeugt, diesen Prozess gewinnen. Daher hat man auch die Bank gleich einmal voll Enthusiasmus zurück geklagt. Vergleichsgespräche, die ökonomisch wahrscheinlich recht sinnvoll wären, lehnt der Mann kategorisch ab. Warum auch sich vergleichen, stimme ich zu: Ist ja eh nur Steuergeld, das in jahrelangen Verfahren bis zum OGH zusätzlich verbraten wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein netter Seitenaspekt in dieser Posse der Tollpatschigkeit: Beide, Bank wie Stadt, sind mit ihren Klagen vor Gericht zunächst einmal abgeblitzt und mussten alles neu formulieren, weil sie leider bei der Erstfassung ein bissl schlampig waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich liebe ja solche Geschichten, wie nur Leben und Lokalpolitik sie schreiben. Bisher dachte ich, bloß die in Graz tun sich mit dem kommunalen Lenken und Denken schwerer als nötig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-4293937394517666388?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/4293937394517666388/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/11/in-linz-beginnts-mit-dem-risiko.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/4293937394517666388'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/4293937394517666388'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/11/in-linz-beginnts-mit-dem-risiko.html' title='In Linz beginnt´s mit dem Risiko'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-2140297534261540658</id><published>2011-11-08T17:47:00.011+01:00</published><updated>2011-11-09T11:46:50.505+01:00</updated><title type='text'>Die Sache mit der Wahrheit</title><content type='html'>Habe gerade einen wirklich bemerkenswerten Satz gehört: &lt;i&gt;Wir müssen uns nicht an die Wahrheit halten, wir sind Journalisten&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unglaublich. Einen schlimmeren Satz kannst du als Journalist nicht von dir geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer mir das gesagt hat, bleibt sicher besser im Dunkeln verborgen, denn diese Information machte die Sache noch unglaublicher. Problem mit den Medien in Österreich scheint allerdings zu sein, dass es wohl immer mehr Redaktionsbosse gibt, die so eine Direktive tatsächlich ausgeben. Und immer mehr Kolleginnen und Kollegen, die sich glatt an diesen - aus demokratiepolitischer Sicht beinahe schon kriminellen - Schwachsinn halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allein schon bei der morgendlichen Fahrt in die Redaktion sehe ich in der U-Bahn unglaublich viele Menschen, die ein unglaublich schlechtes Blatt lesen, dessen Redakteure unglaubliche Dinge formulieren. Mit der Wahrheit nehmen die es nie und nimmer genau, weil: Sonst könnten sie nicht das schreiben, was da Tag für Tag steht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich in die Redaktion komme, liegen dann in meinem Postfach zumindest noch zwei weitere Medien, bei denen man auf den ersten oder zweiten Blick erkennt: Die Wahrheit, von der sie schreiben, ist nicht unbedingt die Wahrheit, wie sie passiert ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Sache mit der Wahrheit ist ja überhaupt folgende: Grundsätzlich jeder sollte sich halbwegs daran halten. Aber Journalisten sollen nicht, sie müssen das tun. Immer. Und auf die kompromissloseste Weise, zu der sie fähig sind. Zumindest, wenn sie ihren Job ordentlich erledigen wollen. Alles andere: geht überhaupt nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich: Habe mir diesen Satz von oben, nachdem ich meinen Mund wieder zugebracht hatte (ich war komplett baff), jedenfalls wortwörtlich aufgeschrieben, mit Datum und Uhrzeit. Weil ich ziemlich sicher schon morgen nicht mehr glauben kann, dass der das tatsächlich gesagt hat. Dass es wirklich passiert ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich werde ihn mir zunutze machen: Sollte ich irgendwann bei irgend einem Medium arbeiten, wo es mich nicht mehr so recht freut, dann sag ich ihn in der Redaktionssitzung einfach laut vor mich hin. Jeder aufrechte Chefredakteur wird mich dann zu Recht sofort rauswerfen, ich bekomme meine Abfertigung und gehe pfeiffend durch die Straßen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-2140297534261540658?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/2140297534261540658/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/11/die-sache-mit-der-wahrheit.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/2140297534261540658'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/2140297534261540658'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/11/die-sache-mit-der-wahrheit.html' title='Die Sache mit der Wahrheit'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-1344837769361863127</id><published>2011-11-06T17:46:00.005+01:00</published><updated>2011-11-06T20:32:22.429+01:00</updated><title type='text'>Baba BA</title><content type='html'>Leichtfertig und voreilig war es, &lt;a href="http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/10/sonst-racht-sich-das-universum.html"&gt;zu behaupten&lt;/a&gt;, meine tapferen Ausseer hätten den Kampf gegen das Böse in Graz und Wien gewonnen und dürften ihr lieb gewonnenes BA-Autokennzeichen behalten. Nix. Entnehme Meldungen der Kollegen von Kleine Zeitung bis Kurier, dass es schon bald heißen muss: &lt;i&gt;Baba BA!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sicher bin ich jedoch: Im Ausseerland lässt man so etwas nicht kommentarlos geschehen. Ich vermute, die sechs betroffenen Gemeinden und ihre Bürgermeister sammeln bereits Traktoren, Heugabeln und was auch immer, sie werden lautstark nach Graz ziehen und dem uninspirierten Landeshauptmann den Marsch blasen. Dürfte zwar ziemlich fraglich sein, ob dabei etwas heraus kommt, aber man wird sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erinnere mich noch an die Telefonate, die ich in dieser Sache vergangenen Juli hatte. Der Bad Ausseer Bürgermeister hatte mir damals für den Fall, dass man BA durch LI ersetzt (das Schlimmste, was man einem aufrechten Ausseer antun kann), bereits heftigste Proteste angekündigt. Der Chefredakteur der Alpenpost (das ist das lokale Platzhirsch-Medium, welches im Ausseerland sogar Krone und Kleine Zeitung alt aussehen lässt) kündigte mir für diesen Fall überhaupt gleich den Austritt aus der Steiermark und den Beitritt zu Oberösterreich an. Habe damals zwar ernsthaft versucht, dem Mann zu erklären, dass das an sich so einfach nicht funktioniert (eigentlich, dass es überhaupt nicht funktioniert), aber das war ihm in seiner Empörung völlig egal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls: Die ungeschickt - und von der BA-Sache abgesehen überhaupt ziemlich stümperhaft - agierende steirische Landesregierung wird sich warm anziehen müssen. Wie ich die Ausseer kenne und liebe, wird "Occupy Wall Street" eher ein laues Lüfterl sein gegen das, was über Voves &amp; Co hereinbrechen könnte. Mit Narzissenfeststimmung ist´s zwischen Pötschenpass und Grimming vorerst vorbei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soviel steht fest, denke ich: 12.000 Stimmen kann sich der rote Landeshauptmann für 2015 schon einmal abschminken, wenn in der Steiermark wieder gewählt wird. Dann heißt´s im Ausseerland sicher: &lt;i&gt;Baba, Landespapa Voves.&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-1344837769361863127?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/1344837769361863127/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/11/baba-ba.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/1344837769361863127'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/1344837769361863127'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/11/baba-ba.html' title='Baba BA'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-7775164677428663579</id><published>2011-11-04T11:17:00.013+01:00</published><updated>2011-11-10T22:36:25.839+01:00</updated><title type='text'>Paralelipípedo</title><content type='html'>Aus Lissabon bekam ich kürzlich einen echten Pflasterstein als Souvenir mitgebracht - von jener Freundin, die mich vor einiger Zeit &lt;a href="http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/10/und-der-fruhling-ein-madchen.html"&gt;nach dem Wort fragte, welches mir am nächsten liegt&lt;/a&gt;, worauf ich damals keine Antwort wusste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seither habe ich viel nachgedacht (eh klar, als Autor eines "Textblogs"). Und tendierte schließlich eindeutig zu "Róisín". Das irische Wort für Rose, es gurgelt freundlich durch den Mund, einem sanften R zu Beginn folgt ein langes und weiches I mit einem gelassen schmierenden N am Schluss, man spricht das ungefähr so aus: Roschiien. Die Fada übrigens: in der komplexen Welt der Divergenzen zwischen gesprochener und geschriebener irischer Sprache immer eine super Hilfe. Denn wenn man nicht weiß, wie was ausgesprochen gehört (und das weiß man bei dieser Sprache so gut wie nie), ist der Strich über dem Vokal fast immer ein Hinweis für: Der spricht sich, selten genug, halbwegs so, wie er sich schreibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht dass Sie jetzt denken, ich wüsste so etwas quasi mit links. Keinesfalls will ich mich mit fremden Federn schmücken: Ich habe eine Tochter, die in Irland gelebt hat, und schau mir immer gern die eine oder andere Schlauheit &lt;a href="http://juliecaesar.twoday.net/stories/5308800/"&gt;aus ihrem Blog&lt;/a&gt; ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls, der Pflasterstein: "Paralelipípedo" sagt man dazu auf portugiesisch und am besten versuchen Sie jetzt gar nicht erst, das auszusprechen, schwere Verknotungsgefahr für die Zunge. Aber Sie können mir vertrauen, aus dem Mund eines Native Speakers klingt es wirklich super.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Portugiesen haben so eine nette Art, das L mit einer an den seitlichen oberen Zähnen angelöffelten Zunge auszusprechen, fast ein wenig wie die Meidlinger in Wien ihres. Aber es klingt halt nicht so völlig daneben wie das Meidlinger L - sondern elegant, leicht, luftig, portugiesisch eben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und macht Paralelipípedo zu einem zwar komplexen, aber wirklich freundlichen Wort. Ich glaub, das wird es werden, Problem gelöst, Frage beantwortet.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-7775164677428663579?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/7775164677428663579/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/11/paralelipipdedo.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/7775164677428663579'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/7775164677428663579'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/11/paralelipipdedo.html' title='Paralelipípedo'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-6296872449925992795</id><published>2011-11-03T13:57:00.021+01:00</published><updated>2011-11-05T13:31:33.238+01:00</updated><title type='text'>Mein naiver Blog</title><content type='html'>Ich bin ein naiver Steirerbua auf Teilzeit in Wien - und verstehe manche Dinge einfach nicht richtig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Beispiel ist mir unklar, wie der griechische Ministerpräsident ein ganzes Krisensitzungswochenende lang still zusehen konnte, als man beschloss, seinem Land ein paar hundert Milliarden Euro als Schuldenerlass zuzuschieben. Und dann ganz offensichtlich auf dem Heimflug nach Athen den überraschenden Gedanken hatte, dass es dazu zu Hause erst einmal eine Volksabstimmung braucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr rätselhaft auch: Warum ist Griechenland, das sich vor knapp einem Jahrzehnt in den Euro hinein gelogen hat, nun der festen Ansicht, man dürfe sich den Luxus gönnen, erst einmal in Form einer Befragung des Volkes in Ruhe darüber nachzudenken, ob man sich von Europa eine Zukunft schenken lassen will. Oder stattdessen nicht lieber ganz selbstständig in Chaos, Not und Verzweiflung versinkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überhaupt nicht verstehe ich, wie das gehen soll, dass ein so kleines Land mit ein bissl Zahlungsschwierigkeiten all die mächtigen, großen Staaten und Banken eines ganzen potenten Kontinents ins Verderben stürzt. Ich würde ja überlegen: Dann verdienen die Banken halt ein, zwei oder drei Jahre weniger bis nichts oder verlieren sogar einen Haufen Geld. Das verkraften die schon, und sei es von mir aus mit Heulen und Zähneklappern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man könnte sich ja schlicht von ein paar Geschäftsbereichen trennen, das wilde Spekulieren sein lassen oder sich einfach auch entschließen, den einen oder anderen Rechenfehler oder vielleicht sogar ein paar Unschärfen in der Bilanz zu beseitigen. Wie sich gezeigt hat, bringt so etwas Geld. Da soll es ja zum Beispiel auch bei uns eine Bank geben, deren Chef ab und zu draufkommt, dass er die Sache mit Gewinn, Verlust und Bewertung vielleicht kürzlich aus Schlamperei ein bissl falsch gesehen hat. Das wird international, vermute ich in meiner Schlichtheit, nicht viel anders sein. Und wie man hört, sollen ja sogar Rechenfehler auf Volksschulniveau hin und wieder vorkommen, welche die Wirklichkeit überzogen dramatisch aussehen lassen. Nicht nur den traditionell legeren Iren, sogar den immer deutschen Deutschen passiert das.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Europa, die Krise und die Opfer der Banken rund um den griechischen Haircut begreifen? Ehrlich - dazu bin ich einfach zu dumm...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-6296872449925992795?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/6296872449925992795/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/11/mein-naiver-blog.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/6296872449925992795'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/6296872449925992795'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/11/mein-naiver-blog.html' title='Mein naiver Blog'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-6266330616111644982</id><published>2011-11-01T10:17:00.006+01:00</published><updated>2011-11-04T13:46:01.704+01:00</updated><title type='text'>Heu im Nadelhaufen</title><content type='html'>Ich habe letztens kurz den Leserbrief des Herrn Oberst erwähnt, der sich - in durchaus freundlichem Ton - darüber beschwerte, dass wir im aktuellen Heft als Bild der Woche einen Panzer zeigten, der mit defektem Scheinwerfer zur Leistungsschau unserer tapferer Soldaten in Richtung Wiener Heldenplatz raspelte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Gratuliere - sie haben sie gefunden, die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen - und die Nadel war klein und der Heuhaufen riesig&lt;/i&gt;, schrieb mir der Mann unter anderem. Ich glaube das ja ehrlich gesagt: nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wie zum Beweis saß ich gestern im Zug nach Wien, las im Fahrplan-Folder der ÖBB ein Inserat des Bundesheeres, da steht wörtlich: &lt;i&gt;Ein spannender Job, eine interessante Ausbildung, gebotene Entwicklungsmöglichkeiten, um soziale Sicherheit und dass erste Geld zählen dazu.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich ein Satz, dessen Ende desaströser kaum sein könnte. Muss wirklich eine interessante Ausbildung sein, wenn man dabei diese Art von Rechtschreibung und Grammatik lernt. Ich vermute: Im Sinne des Herrn Oberst ist das österreichische Bundesheer ein Nadelhaufen, in dem ab und zu ein wenig verlorenes Heu verlottert - das woanders besser aufgehoben wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich bleibe dabei: Leistung und Bundesheer - das geht einfach nicht zusammen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von diversen Geretteten aus Notsituationen natürlich abgesehen, das machen die Jungs in Grün wirklich super. Würden sie in eine speziell dafür vorgesehene, ausgebildete und ausgerüstete Rettungstruppe übergeführt, könnten sie es vermutlich noch besser.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-6266330616111644982?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/6266330616111644982/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/11/heu-im-nadelhaufen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/6266330616111644982'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/6266330616111644982'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/11/heu-im-nadelhaufen.html' title='Heu im Nadelhaufen'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-3588535940271685897</id><published>2011-10-28T14:07:00.012+02:00</published><updated>2011-11-04T13:46:22.068+01:00</updated><title type='text'>Sonst rächt sich das Universum</title><content type='html'>Heute häufen sich die Beschwerden. Das neue Heft ist am Kiosk, und vor allem die Kämmerer scheinen mit der Story über ihr verpfuschtes Pensionssystem so gar keine rechte Freude zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Landespräsidentin hat mich am Vormittag ziemlich lange ziemlich wütend telefonisch beschallt - und wohl auch einen ihrer Bundesländer-Kollegen, vom dem sie fälschlicherweise glaubte, er hätte mir Informationen gesteckt, die ihr nicht gefielen. Dass der dann natürlich auch ein wenig entgeistert nachfragte, was da jetzt genau los sei, kann ich verstehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich per eMail Leserbrief von einem Bundesheer-Oberst. Ich habe für unser "Bild der Woche" jenes Foto ausgesucht, das mir schon im &lt;a href="http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/10/nationalfeiertag.html"&gt;Blog vom Mittwoch&lt;/a&gt; so gut gefallen hat. Herr Oberst verweist in durchaus satirischem Tonfall (mag ich eh) darauf, dass unsere tapferen Streitkräfte neben dem Panzer mit kaputtem Scheinwerfer ja auch noch über Eurofighter, Black-Hawk-Helikoter und supertolle Panzer verfügen, wie auch die besten Armeen der Welt sie jeweils in Verwendung hätten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klar könnte man da anführen, dass zum Beispiel beim Eurofighter die Details die Musik machen: Unsere Version kann ja nicht einmal in der Nacht böse Feinde aufspüren, weil der - damals - neue Verteidigungsmini sich beim Sparen von den gewieften EADS-Managern das Nachtflugsystem wegverhandeln ließ. Auch, dass die Black-Hawks, wie das BH sie hat, nicht den kampfstarken Versionen der US-Armee entsprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so weiter halt, aber ich werde dem Mann nicht zurückmailen. Ich konnte nämlich schon beim Präsenzdienst vor zwei oder drei Jahrzehnten nicht gut mit den grünen Schreihälsen, die sind einfach nicht mein Ding. Glaube heute noch, dass ich damals der meist und lautest angebrüllte Wehrmann der Kaserne war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inzwischen wüsste ich gut, wie ich mit all dem sinnlosen Militär-Geschrei umzugehen hätte, denn: Super Coverstory im Heft diese Woche, die Kollegin weiß Bescheid: Man soll Wasser nicht anschreien, sonst rächt sich das Universum. &lt;i&gt;Der Mensch besteht zu 95 Prozent aus Wasser&lt;/i&gt;, würde ich einem brüllenden Offizier nun folgerichtig entgegnen, &lt;i&gt;also schreien Sie mich gefälligst nicht so an, sonst vertschüsst sich Ihr Karma gleich einmal in den Keller&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immerhin dann doch noch ein freundliches Telefonat: Top-Werber Grill, bekennender Ausseer, von dem ich für eine Geschichte nächste Woche eine Info brauche, kann sich noch an mich erinnern. Wir hatten letzten Juli das Vergnügen, als ich über den heroischen Kampf seiner Mitbürger gegen die böse steirische Landesregierung schrieb, die ihnen das lieb gewonnene BA-Autokennzeichen nehmen wollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man hat sich erfolgreich gegen diese Gemeinheit gewehrt, ganz ohne Panzer, Black-Hawks oder Eurofighter, BA darf bleiben. Und ich hab mit meiner Geschichte mein winziges Schärflein dazu beigetragen, was mich freut. Ich kann gar nicht sagen wie sehr, weil: Seit ich zwei Jahre lang mit einer quasi-Ausseerin liiert und oft, oft vor Ort war, ist mir das Ausseerland fast so lieb wir Irland, the place my heart lies nearest. Danke Christiane, 05♥, für das und vieles andere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr dazu können Sie ja auch im Blogpost &lt;a href="http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/07/zu-dir-in-da-finstern-nocht.html"&gt;"Zu dir, in da finstern Nocht"&lt;/a&gt; nachlesen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-3588535940271685897?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/3588535940271685897/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/10/sonst-racht-sich-das-universum.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/3588535940271685897'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/3588535940271685897'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/10/sonst-racht-sich-das-universum.html' title='Sonst rächt sich das Universum'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-367130385234041174</id><published>2011-10-26T16:58:00.006+02:00</published><updated>2011-10-26T18:37:29.520+02:00</updated><title type='text'>Nationalfeiertag</title><content type='html'>Lese in der Zeitung, dass 34 Prozent der Landsleute stolz auf Österreich sind und wundere mich, woher das kommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich meine: Hier geht soviel daneben, die Menschen raunzen, die Politiker pfuschen, unsere Fußballnationalmannschaft ist ein Desaster, wir haben kein Meer und im Winter ist es tagsüber elendiglich lange finster. Wie kann man auf so ein Land stolz sein?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immerhin ist der heutige Nationalfeiertag, an dem ich arbeiten muss (Wochenmagazine halten sich beim Erscheinungstermin eben nicht an gesetzliche Feiertage), weniger anstrengend als sonst ein Mittwoch, unser üblicher Redaktionsschlusstag. Das Telefon läutet nicht. Man muss sich keinen Stress machen, wen man zwecks Recherche noch anrufen hätte können oder sollen, weil: eh keiner erreichbar. Die Kollegen sind halbwegs entspannt, im Layout ist man freundlich. Fast eine Idylle. Habe sogar Zeit, den Schiffen zuzusehen, die tief unten am Donaukanal vorbei dümpeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings könnte ich jetzt (bin mit meinen Seiten soeben fertig geworden) auch gut woanders sein: Eine Freundin sitzt gerade im Auto nach Grado, eine andere im Flieger nach Lissabon. Muss da gleich ein wenig wehmütig daran denken, wie gut meiner jährlichen Oktober-November-Dezember-Depression jetzt ein paar Tage Dublin stehen würden, nur zum Beispiel. A pint of Guinness, Howth, eine Spritztour nach Galway, ein wenig Irisch hören und so weiter...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Egal, es gibt auch hier was zu lachen, zum Beispiel ist mir gerade ein Agenturbild untergekommen: Ein Panzer des österreichischen Bundesheeres rollte Montag Abend zum Wiener Heldenplatz, für die Leistungsschau am Nationalfeiertag, also heute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bundesheer. Leistungsschau. Das geht grundsätzlich nur schwer zusammen, aber man hat es bei unserem tapferen Heer immerhin tatsächlich geschafft, für diesen einen Tag im Jahr, an dem es drauf ankommt, einen Panzer mit deutlich erkennbar defektem Scheinwerfer auf den Weg zu schicken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tolle Leistung, liebes Bundesheer. Schau schau. Was ihr alles zusammenbringt, wenn ihr nicht wollt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-367130385234041174?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/367130385234041174/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/10/nationalfeiertag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/367130385234041174'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/367130385234041174'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/10/nationalfeiertag.html' title='Nationalfeiertag'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-582382242171187449</id><published>2011-10-24T11:11:00.022+02:00</published><updated>2011-10-30T11:23:01.249+01:00</updated><title type='text'>Glück</title><content type='html'>&lt;i&gt;Glück&lt;/i&gt;, schreibt Valentina, die siebenjährige Tochter meiner Nachbarn, in ihrer ersten selbsterfundenen Geschichte, &lt;i&gt;hat die Farbe Blau&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist eine schöne Formulierung und weil Valentina mein Liebling ist, ist es auch für mich ein wenig Glück, dass die zwei Kinder in meinem Leben so gut Worte zu Papier bringen können. Weil nämlich &lt;a href="http://juliecaesar.twoday.net/"&gt;Tochter Julia&lt;/a&gt; ebenfalls schon in der Volksschule startete, ernsthaft zu schreiben. Unvergessen ihre Wortschöpfung "der Gös" - die männliche Variante einer Gelse (für die geneigten deutschen Leser dieses Blogs: eine Stechmücke), die in der einen oder anderen Story und Zeichnung vorkam. Julia machte auch schon als Volksschulkind Zeitung (ich hab natürlich ein Exemplar aufgehoben, Auflage damals: ein Stück) und bin richtig, richtig stolz, dass sie ganz ohne mein Zutun Jahre später, also jetzt, Journalistin wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass ihr cooles - und abgeschlossenes - Studium "Literature and Publishing" in Irland mich (Publizistik-Studienabbrecher und inzwischen wieder berufsbegleitender Student) entzückt, ist eh klar. Schon Glück, dass sich zumindest diese Dinge ganz von allein so geregelt haben, wie man sie geregelt hätte, hätte man das tun können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem Glück ist das ohnehin so eine komische Sache - weil genau die, die dabei sofort an Geld und alles denken, was man sich darum kaufen kann, es nicht haben. Und die, die ihm nachjagen, es praktisch eh nie einholen. (Hm, muss zugeben: Diese drei Zeilen sind jetzt schon ein wenig platt - sorry, liebe Leser.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist einfach da, wenn´s da ist - meistens und für die meisten ist es aber nie richtig da. Das ganze Leben lang nicht. So ist das halt, seltsame Sache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte schon meine Momente.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damals zum Beispiel, als ich krank war und trotzdem arbeiten musste, nach dem Job in mein präferiertes Lokal ging, die kellnernde Psychologie-Studentin Christiane mir bereits eine Orangensaft-Vitaminbombe im Kühlschrank bereitgestellt hatte und sie bei meinem Eintreten hervorholte - und ich in dem Moment wusste, das wird was. Ein paar Monate später dann Glück, als ich in der frisch bezogenen gemeinsamen Wohnung am Boden saß (noch keine echte Einrichtung) und die Gewissheit hatte: Jetzt ist es was geworden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pech und Blödheit natürlich, dass wir es uns durch die Finger rieseln ließen und ich seither warte, dass wieder was genauso wird und nicht nur das husch-pfusch-Dingsbums, als das es sich während der letzten Jahre dann nach kurzer Zeit immer wieder herausstellt hat. Christiane hingegen hatte Glück, Gott sei Dank: zwei Kinder inzwischen und alles schwer okay, hoffe ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alltags-Glück für mich gibt´s sehr wohl ab und zu, kurz halt, aber das ist in Ordnung. Zum Beispiel gestern, als ich das Facebook-Video einer Studienkollegin sah: Der couragierte irische Wind wehte sie fast von der Kaimauer des kleinen Hauptortes der Halbinsel Howth bei Dublin - und sie stand zufällig ganz genau dort, wo ich mich jedesmal für eine halbe Stunde oder so hinstelle, wenn ich in Irland bin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da schaue ich dann auf das Meer hinaus, die meistens aufgewühlte und nur selten sanfte Irische See, links blinzelt das Mini-Eiland "Irelands Eye" mir zu (man sieht´s im Video kurz), rechts die Hügel von Howth, hinter denen ich Dublin weiß. Und hinter mir breitet sich diese wunderbare Insel Irland mit ihren freundlichen Menschen, der tollen Musik und ihrer schroffen Geschichte für mich aus. Dann bin ich jedesmal ein kleines bisschen glücklich und weiß gar nicht, warum jetzt genau. So geht´s mir übrigens auch, wenn ich 200 Kilometer weiter westwärts am Kai beim Spanish Arch in Galway sitze und dem Corrib beim behäbigen Fließen in die Galway Bay zusehe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Glück. Wie gesagt: schon seltsam, das.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-582382242171187449?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/582382242171187449/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/10/gluck.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/582382242171187449'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/582382242171187449'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/10/gluck.html' title='Glück'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-3649995904312517214</id><published>2011-10-19T20:15:00.014+02:00</published><updated>2011-10-30T11:17:52.785+01:00</updated><title type='text'>Tag der Minister</title><content type='html'>Manchmal kann das, habe ich gelernt, schon passieren, wenn man über Politik schreibt - zum Beispiel mir gestern: ein Tag, eine Parteizentrale, zwei Ministerien, vier Minister, ein Staatssekretär. War schon ein wenig dicht, und das ging so:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-fdgeNZuom3Q/Tp8UVKTp4BI/AAAAAAAAAHc/EElWRazKdAE/s1600/IMG_0011.jpg" imageanchor="1" style="clear:left; float:left;margin-right:1em; margin-bottom:1em"&gt;&lt;img border="0" height="150" width="200" src="http://3.bp.blogspot.com/-fdgeNZuom3Q/Tp8UVKTp4BI/AAAAAAAAAHc/EElWRazKdAE/s200/IMG_0011.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Am Vormittag wollte die schwer gebeutelte und ziemlich konfuse ÖVP wohl wieder einmal demonstrieren, wie sehr sie das Heft in der Hand hat. Also Pressekonferenz in der Wiener Lichtenfelsgasse, angetreten: der Außenmini, die Innenmini und die Justizmini. Schon erstaunlich, wie man bei allen drei erkennen kann, wie sehr sie das ganze Gerede vor dem Gesocks (wir Journalisten) als lästige Pflicht und abzuspulende Show sehen. Stehsätze, Stehmimik, sichtlich alles eingelernt. Mit dieser grauen Lethargie gewinnen die nie eine Wahl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem schwerer Anfängerfehler (weil ich früher Unternehmen in Sachen Kommunikation beraten habe, kenn ich mich da ja ansatzweise aus): viel zuviel Themen in eine Veranstaltung gepackt. Wenn drei Minister etwas sagen, das durchaus berichtenswert wäre, wird der Platz in den Zeitungen trotzdem nicht mehr, also bleibt vieles außen vor. Mir komplett unverständlich, warum die das nicht auf drei Tage aufgeteilt haben und dann Mittwoch, Donnerstag und Freitag mit ihren Plänen in den Medien präsent wären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Naja, eh nicht mein Problem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann in die Redaktion und &lt;a href="http://www.format.at/articles/1143/524/310274/innenministerin-mikl-leitner-format-interview"&gt;Interview mit der Innenmini&lt;/a&gt; vorbereiten, fand am Nachmittag statt. Vor dem Eingang des Hauses stand ein Uniformierter (selbstverständlich beschnauzbartet, unsere Polizisten folgen da sichtlich einem Corporate-Identity-Kodex). Der Mann salutierte zackig, was mir bei Verkehrskontrollen nie passiert. Dafür konnten der Kollege und ich nach dem Interview nicht mehr durch die Panzerglas-Sperre hinaus auf die Gasse. Dabei waren wir echt freundlich zur Ministerin, trotzdem sperrte man uns kurzfristig ein. Ich habe ihr sogar nachgesehen, dass sie mich "Klausimausi" nannte (echt jetzt - aber kein Naheverhältnis, wir waren nur vor vielen, vielen Jahren Arbeitskollegen und Johanna hat das damals bei mir zwecks Auf die Schaufel nehmen schon immer so gehandhabt).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich Abend, im Finanzministerium Vorpräsentation des neuen Budgets 2012. Ehrlich, ich muss das zugeben: Meine Vorbehalte gegenüber Maria Fekter und Andreas Schieder sind zu relativieren. Beide extrem kompetent, auf jede Frage der Kollegen (ich selbst war mucksmäuschenstill, weil ich kenn mich da nicht so recht aus) eine Antwort, aus der Pistole geschossen, spontan, null eingelernt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;War beeindruckt. Man merkt, dass Frau Fekter aus einem Schotterunternehmen kommt, sie kennt sich wirklich aus mit Schotter.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-3649995904312517214?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/3649995904312517214/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/10/tag-der-minister.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/3649995904312517214'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/3649995904312517214'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/10/tag-der-minister.html' title='Tag der Minister'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-fdgeNZuom3Q/Tp8UVKTp4BI/AAAAAAAAAHc/EElWRazKdAE/s72-c/IMG_0011.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-159177977216309854</id><published>2011-10-14T16:03:00.014+02:00</published><updated>2011-10-28T11:52:43.752+02:00</updated><title type='text'>Und der Frühling ein Mädchen</title><content type='html'>Ein guter Weg, den Arbeitstag diesmal ein wenig vorzeitig zu beschließen: noch schnell drei Nummern auf YouTube, und dann weg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Steht eh genug zu tun an, nächste Woche: Finanzmini Fekter präsentiert ihr erstes Budget, darüber wird zu schreiben sein. Wer weiß, in welche Rage sich die Metallarbeiter hineinstreiken und was das für den armen Berichterstatter an Stories, also Arbeit, bringen wird. Das EU-Ratstreffen am 23. dürfte auch den einen oder anderen Schatten vorauswerfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also aus und heim nach Graz. Diesmal im Auto statt mit den ÖBB, da habe ich einen iPod und werde mir geben: "Rum, Sodomy and the Leash" von den Pogues. Im Auto kann ich nämlich immer mitsingen, ohne dass jemand gleich die Feuerwehr alarmiert. Zur Einstimmung aber jetzt vor dem Mac in der Redaktion eine kurze Playlist (mit Kopfhörer, ich will die freundlichen Kolleginnen und Kollegen ja nicht unnötig stressen):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich starte mit endlessly beautiful (ich mach grad einen Englischkurs) Tori und meiner Lieblingsnummer aus ihrem breiten Spektrum: &lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=XskuR_3a_Ao"&gt;"Leather"&lt;/a&gt;. Dann kommen Flogging Molly ("Molly auspeitschen", was für ein Name für eine Band!): &lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=pDwlGbEcJ6Y"&gt;"Drunken Lullabies"&lt;/a&gt;. Und schließlich das morbide "Es Lem" von Ernst Molden mit folgendem genialen Sprachbild: &lt;i&gt;Da Wind is a Wiener.&lt;/i&gt; Weil er dauernd durch die Straßen raunzt, will der Sänger ausdrücken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überhaupt denke ich seit gestern dauernd über einen Lieblingsausdruck nach, den ich sicher habe, von dem ich aber noch nichts weiß. Ein Freundin hatte überfallsartig danach gefragt, da war ich glatt einmal schmähstad. Ihr gefällt zum Beispiel das Wort "Einbildungskraft", wofür es übrigens im Portugiesischen, erzählte sie, keine Entsprechung gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieblingswort, hm. Ich bin noch beim Überlegen und bislang nur zur Erkenntnis gelangt - ich mag folgende Wortkombi: &lt;i&gt;&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=SYlGWzZaqXo"&gt;...and spring´s a girl, from the streets at night&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schade, dass das nicht mir eingefallen ist, sondern dem ewig besoffenen Shane MacGowan. Denn manchmal denke ich mir in Wien, wo es tatsächlich nie windstill ist (in durchaus mehrerlei Sinn):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist ganz schön mühsam hier - und der Frühling immer ein Mädchen, aus den Straßen der Nacht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-159177977216309854?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/159177977216309854/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/10/und-der-fruhling-ein-madchen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/159177977216309854'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/159177977216309854'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/10/und-der-fruhling-ein-madchen.html' title='Und der Frühling ein Mädchen'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-4588333064757379335</id><published>2011-10-13T15:23:00.028+02:00</published><updated>2011-10-14T11:47:17.849+02:00</updated><title type='text'>Das ist doch der!</title><content type='html'>Ich mag den Mann nicht, wofür er nichts kann und was ihm auch wurscht sein wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das hat schon damit begonnen, dass mich die wehleidige, sprachlich wenig geschliffene und auch nur mäßig originelle Schilderung des heimischen Literaturbetriebes in "Das bin doch ich" bloß langweilte. Thomas Glavinic - der sich ja in Wahrheit voll eingliedert und anbiedert und trotzdem mit einem Buch darüber, wie distanziert er alles sieht, die große Kohle macht. Das ist irgendwie armselig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nahrung für mein Vorurteil bekam ich kürzlich: Glavinic-Interview in einer aktuellen Presse-Beilage. Der Text war der übliche Kniefall vor einem Autor, der meiner Meinung nach nur groß wurde, weil sein literarisches Umfeld eher klein ist. Da fehlen einfach ausreichende Vergleichsmöglichkeiten mit Besseren. Mehr Leute wie zum Beispiel Daniel Kehlmann in Glavinics Umgebung - und er würde rasch auf seine wahre literarische Statur reduziert. (Kurios, dass gerade der aussergewöhnlich begabte Schreiber Kehlmann in "Das bin doch ich" ständig als Referenz herhalten muss).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Glavinic ist der meiner Ansicht nach meist (fast möchte ich sagen: sträflichst) überschätzte Autor des Landes. Ärgere mich richtig beim Lesen, was er dem Presse-Redakteur in die Tastatur diktiert hat: &lt;i&gt;Ich habe für nichts ein Talent außer fürs Schreiben. Ich kann wenig - außer Autofahren.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sieht man davon ab, dass Glavinic kurz nach dem Interview einen Lamborghini für die Verlags-Kollegen von der Autorevue auf angeblich ziemlich dilettantische Weise verschrottete, ist diese Aussage ein krasses Beispiel für ein gerüttelt Maß an Selbstüberschätzung. Viel weniger Talent zum Schreiben hat auch der von mir diesbezüglich schwer verachtete &lt;a href="http://m-wanko.blogspot.com/"&gt;MGW&lt;/a&gt; nicht, nur zum Beispiel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bücher des Überschätzers: ein Drama. "Der Kameramörder" etwa - ein seichtes Nichts, richtig stümperhaft geschrieben, die Geschichte eine undifferenzierte Provokation mit gesellschaftlichen Stereotypen als Vehikel. Schon der ungeschickte Umgang mit dem Konjunktiv fällt gegenüber der genialen Handhabung durch Kehlmann in seiner "Vermessung der Welt" um Lichtjahre ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder "Die Arbeit der Nacht": eine Idee, wie sie schon so viele vor Glavinic hatten - und gekonnter umsetzten. Bei "Wie man leben soll", frisch verfilmt, ist wenigstens der Titel gut, die Schreibe harmlos. "Das bin doch ich": wie gesagt die Krönung langweilig erzählter Banalität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So. Diese Kritik liegt mir schon seit Jahren am Herzen - jetzt bin ich sie endlich einmal losgeworden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Versöhnung, quasi von einem Grazer zum anderen: Das allererste Werk des Mannes trägt nicht nur einen erstklassigen Titel - "Carl Haffners Liebe zum Unentschieden" ist auch eine originell komponierte, fein geschriebene und gut zurechtgeschnittene Story. Kurz: ein ausgezeichnetes Buch. Mir schleierhaft, warum der Autor danach mit dem Schreiben für Fortgeschrittene aufgehört hat.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-4588333064757379335?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/4588333064757379335/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/10/das-ist-doch-der.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/4588333064757379335'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/4588333064757379335'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/10/das-ist-doch-der.html' title='Das ist doch der!'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-9078596181457016862</id><published>2011-10-11T19:06:00.011+02:00</published><updated>2011-10-12T18:46:31.050+02:00</updated><title type='text'>Für die Liebe</title><content type='html'>Das Setting ist irgendwie schon skurril. Im leeren Plenarsaal des Parlaments steht Fotograf Jeff hinter der Regierungsbank, packt das heavy Equipment zusammen und erzählt nebenher seine Geschichte vom Jobwechsel: aus dem Cockpit einer Wiener Straßenbahn vor den Grafiker-Mac und schließlich hinter die Kamera.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles ausgelöst unter anderem von einem Herrn namens Richard St. John und dessen Buch &lt;a href="http://www.richardstjohn.com/content/about/thebook.sansFB.php?m=2"&gt;"Eight to be great"&lt;/a&gt; - acht Punkte, die es auf dem Weg zum Erfolg zu beachten gilt. &lt;i&gt;Passion and work für love, not for money&lt;/i&gt;, scheint irgendwie ganz oben auf der Liste zu stehen, soweit ich es verstanden habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-10p61iUQDvo/TpR3m2OcVtI/AAAAAAAAAHQ/20bKUJjqmwc/s1600/IMG_0004.JPG" imageanchor="1" style="clear:left; float:left;margin-right:1em; margin-bottom:1em"&gt;&lt;img border="0" height="150" width="200" src="http://2.bp.blogspot.com/-10p61iUQDvo/TpR3m2OcVtI/AAAAAAAAAHQ/20bKUJjqmwc/s200/IMG_0004.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Und das alles in einem von Mandataren völlig entleerten Saal, der still vor sich hin kauert, ein wenig abgewohnt bereits, ich sitze im Sessel irgend eines Abgeordneten und warte, bis Jeff seine Pinkerln fertig verpackt hat. Vor mir Bundesadler und hohes Pult der Nationalratspräsidenten. Und die Regierungsbank, auf welcher der Fotograf noch Minuten zuvor am Platz des Bundeskanzlers kniend seinen Job erledigt hat - für eine Geschichte im nächsten Format. Kaufen Sie sich´s und lassen Sie sich überraschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seltsam auch: Um ins österreichische Parlament zu gelangen musst du, wenn du nicht akkreditiert bist, Sicherheitskontrollen wie am strengsten Großflughafen der Welt passieren. Bist du aber einmal drin, kannst du dich frei bewegen. Dass wir im Allerheiligsten der Republik, wo die Demokratie bewahrt wird (beziehungsweise werden sollte, denn die aktuellen Abgeordneten sind ja zum größeren Teil - naja, lassen wir das), völlig ungestört tun und lassen können, was wir wollen, scheint normal zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Draußen spazieren zwar ab und zu zwei Parlamentsdiener vorbei und werfen kurze Blicke durch die offenen Türen - halten Jeff und mich aber wohl für nicht beanstandenswertes Inventar. Wahrscheinlich gilt: Wer die unfreundlichen, gelangweilten und ihrem Grundgrant ergebenen Beamten an den Eingängen ohne seelische Schäden überstanden und es ins Hohe Haus geschafft hat, kann kein Böser sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klar scheint mir: Die arbeiten für das Geld, nicht für die Liebe. "Passion" ist für sie, was es eben hierzulande ist: ein Fremdwort.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-9078596181457016862?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/9078596181457016862/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/10/fur-die-liebe.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/9078596181457016862'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/9078596181457016862'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/10/fur-die-liebe.html' title='Für die Liebe'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-10p61iUQDvo/TpR3m2OcVtI/AAAAAAAAAHQ/20bKUJjqmwc/s72-c/IMG_0004.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-1091962088952577830</id><published>2011-10-09T13:59:00.013+02:00</published><updated>2011-11-04T13:41:11.126+01:00</updated><title type='text'>Kopflos</title><content type='html'>Wie ist das, wenn einer, zum Beispiel einer der beiden ÖVP-Generalsekretäre, völlig undifferenziert und wohl auch ein wenig kopflos (entschuldigen Sie bitte dieses bacherne Scherzerl) über Menschen herzieht, die sich psychisch bedingt in Invaliditätspension befinden? Jemandem, der so menschenverachtend agiert, muss man doch die Leviten lesen dürfen, oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ohne auf die Details einzugehen und diese ungustiöse Diskussion hier auch noch abführen zu wollen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klar ist, dass das Pensionssystem dringend völlig umgekrempelt gehört. Und klar ist auch, dass man Missbrauch (der in Österreich vielfältigst stattfindet) endlich einen Riegel vorschieben muss. Aber: echtem Missbrauch. Also zum Beispiel den zahllosen Bürohengsten im einen oder anderen Ministerium und auch in ministeriumsnahen Bereichen wie Kammern, Kassen oder Sozialversicherungen - die nichts hackeln und trotzdem aufgrund rachitischer Bestimmungen die Chance erhalten, die Hacklerregelung in Anspruch zu nehmen. ÖBB-Leuten, die im Dienst gemütlich vor sich hin dilettieren, die Fahrgäste einen guten Mann sein lassen und in einem Alter in die Frühpension abtraben, in dem der Stress für andere erst so richtig losgeht. Lehrer, denen man durchgehen lässt, dass ihnen die  20stündige Schwerstarbeit bereits im fast noch jugendlichen Alter zuviel wird. Und so weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;All das gehörte moderner geregelt und reformiert - von fähigen und verantwortungsbewussten Politikern, die sich einmal nicht um Lobbies oder Wiederwahl scheren, sondern um die Sache. Und nicht von Leuten, die lediglich vor den Schwächsten der Gesellschaft keine Angst haben und sich profilieren, indem sie zuerst mit dem Finger auf sie zeigen und dann die Faust nachrammen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Uninspirierte Machtmenschen, die durch schreckliche Fügungen des Schicksals plötzlich in überdimensionaler Gewichtung in der heimischen Polit-Landschaft das Sagen haben, gehören in die Früh- und meinetwegen auch Frühestpension geschickt. Bezügelos, mitleidslos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ehrlich - hätten Sie noch vor einigen Jahren geglaubt, dass man sich einmal mit Sehnsucht an Gusenbauer zurückerinnern wird?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Thema VP-Generalsekretär fällt mir übrigens ein Geschichterl ein, weil wir schon dabei sind: Ich habe vor ein paar Wochen geschrieben, dass seine Tage als gewichtiger ÖVP-Offizieller gezählt sein könnten. Vielleicht habe ich mich da geirrt (vielleicht auch nicht), aber das haben nicht wenige bei den Schwarzen damals hinter vorgehaltener Hand durchaus so erzählt - ich sauge mir sowas ja nicht aus den Fingern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen Pressesprecher der Blackies brachte das derart in Rage, dass er mir über einen Kollegen wörtlich ausrichten ließ, ich möge mich brausen gehen. Schon ein wenig krass, oder?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-1091962088952577830?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/1091962088952577830/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/10/kopflos.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/1091962088952577830'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/1091962088952577830'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/10/kopflos.html' title='Kopflos'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-8786904755419059724</id><published>2011-10-06T18:18:00.011+02:00</published><updated>2011-10-10T12:16:36.780+02:00</updated><title type='text'>Wenn die Liebe zuschlägt</title><content type='html'>Ehrlich - ich wollte, in dieser Sache könnte ich mich so richtig echauffieren. Und früher, als ich noch halbwegs was verdient habe, wäre das vielleicht auch durchaus ein Thema gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber seit ich beschloss, in meinem Leben beruflich nur mehr das zu tun, was ich wirklich tun will, ohne Rücksicht auf Verluste (nehmen Sie das durchaus wörtlich) tangiert mich die Diskussion nicht einmal mehr peripher. Denn ich schreibe zwar jetzt für ein wirklich angesehenes Medium - bin aber dafür arm wie eine Kirchenmaus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also jucken mich die diversen Steuermodelle gar nicht, mit denen eigentlich eh alle die Wohlhabenden im Land bald ein wenig schröpfen werden (die ÖVP wird, glauben Sie mir das, mit einem unglaublich lauten Plumpser demnächst umfallen - ihr niederösterreichischer Landeshauptmann schiebt von einer Seite eh schon recht kräftig).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es ist trotzdem interessant zu sehen, mit welch unterschiedlichen Tricks und Kniffen die einen wie die anderen ins Börsel derer greifen wollen, von denen sie glauben, dass dort der Reichtum wohnt. Besonders perfid ist ein verschwommener Passus im Modell, das die SPÖ von Arbeiterkammer und Gewerkschaft übernommen hat. Demzufolge soll die Vermögensteuer nämlich nicht an Einzelpersonen, sondern an Haushalten bemessen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Könnte fatal werden, wenn bei zwei halbwegs gut situierten Singles die Liebe zuschlägt und sie zusammenziehen - denn die finden sich dann schneller, als sie die neue Wohnung mit Möbeln bestücken können, über der 700.000-Euro-Grenze, ab der besteuert werden soll. Und die sie als einzeln Lebende bis dahin nur aus weiter Ferne von unten irgendwo oben im Nebel ausmachen konnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ah ja, warum ich das hier überhaupt poste? &lt;a href="http://www.format.at/articles/1140/524/308883/top-verdiener"&gt;Geschichte mit einigen Details&lt;/a&gt; im neuen FORMAT, morgen an den Kiosken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und übrigens: Natürlich bin ich kein Rechter und glaube selbstverständlich, dass Vermögen zu besteuern ein gesellschaftspolitisch akzeptabler Weg ist. Es müsste halt nur auf geschickte, korrekte, nachhaltige und vernünftige Weise passieren, fern jeder ideologischen Benebelung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie soll das in diesem Österreich mit diesen Politikern möglich sein? Eben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-8786904755419059724?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/8786904755419059724/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/10/wenn-die-liebe-zuschlagt.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/8786904755419059724'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/8786904755419059724'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/10/wenn-die-liebe-zuschlagt.html' title='Wenn die Liebe zuschlägt'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-5829408716195736533</id><published>2011-10-01T13:37:00.014+02:00</published><updated>2011-12-05T19:23:04.902+01:00</updated><title type='text'>Auf hoher See</title><content type='html'>Achtung, wieder einmal Persönliches - wenn Ihnen das auf die Nerven geht, was ich voll verstehen kann, lesen Sie einfach nicht weiter und schauen Sie in ein paar Tagen wieder vorbei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein wenig ist es jetzt mit diesem &lt;a href="http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/06/ooh-vienna.html"&gt;Wien-Graz-Dingsbums&lt;/a&gt; für mich schon wie damals, vor mittlerweile elf oder zwölf Jahren - und das war wirklich nicht gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man in zwei Städten lebt, ist das zwar spannend. Was es aber dazu auf jeden Fall bräuchte, ist eine richtige Familie an einem der zwei Wohnorte. Sonst geht das bissl Heimat, das man irgendwo vielleicht haben könnte, komplett verloren. In meinem Fall vermute ich ja immer stärker, dass sie mich seinerzeit als Baby im Krankenhaus vertauscht haben - weil: Diese seltsamen Menschen, mit denen ich verwandt bin, leben im Vergleich zu mir - oder ich im Vergleich zu ihnen - wirklich auf einem anderen Stern. Bis auf &lt;a href="http://juliecaesar.twoday.net/"&gt;eine Ausnahme&lt;/a&gt; natürlich, wie ich vermute, aber das ist eine ganz andere Geschichte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kann jedenfalls nicht recht umhin, mich manchmal wie ein Papierschifferl draußen auf hoher See zu fühlen, das es mehr oder weniger unkoordiniert herumschleudert. Das eh dünne Tau zur Verankerung in dem rudimentären Rest von Hafen von früher (Graz) ist losgelassen. Auch wenn ich die Leuchtfeuer hinter mir im Nebel gut sehen kann, machnmal näher und manchmal ferner, ist rundherum offenes Meer. Und beim Hafenmeister, der seinen Job eh nie richtig erledigt hat, habe ich vor langer Zeit ausgecheckt. Früher einmal gab´s im geschäftigen Treiben der kleinen Hafenstadt durchaus eine adäquate Gastgeberin zum Wohnen auf Dauer, seit die weg ist dauernd nur Quartiergeberinnen für kurze Aufenthalte hier und da, die nichts bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Graz-Bindungen werden auf diese Weise lockerer und wohl irgendwann ganz weg sein, das ist einfach so. Im größeren Hafen (Wien, sehr wohl ein bissl schöner als früher, aber alles in allem immer noch eine bescheuerte Stadt) richtig anlegen und festzurren geht auch nicht, solange das Schiff lieber woanders friedlich vor sich hin plätschern würde. Wenn in so einem Fall keine Familie da ist, die wo und wie auch immer für Verwurzelung sorgen könnte, dann ist das zwar die große Freiheit - aber ohne Basis ist die für Weicheier wie mich gar nicht so lustig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für manche Menschen scheint das so oder abgewandelt durchaus ebenfalls Thema zu sein. Eine Freundin erzählte mir kürzlich von ernsthaften Gedanken an die Rückkehr in eine entfernte Welt von lange vorbei, wo sie Kind war. Wenn das nur gut geht, habe ich mir gedacht. Vor ein paar Tagen traf ich einen anderen Bekannten, der trotz Familie viele Jahre zwischen Ufern pendelte und dabei krank wurde. Geht ihm wieder gut, aber jetzt denkt er ziemlich nach, was das alles soll. Ja, eh.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frage mich eigentlich sehr wohl manchmal: Ist es das wert, nirgends zu Hause zu sein, nur damit man (in meinem Fall) nicht bei den Micky Mäusen schreiben muss, sondern das in richtig erwachsenen Medien tun kann? Und warum fällt manchen Menschen das Finden eines richtigen Zuhause, in jederlei Hinsicht, so schwer?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir nämlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klingt für Sie wahrscheinlich ziemlich verworren, das alles, oder? Ist eh nur ein kurzeer Ausflug ins Persönliche, das nächste Mal geht dieser Blog wieder weiter wie üblich...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-5829408716195736533?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/5829408716195736533/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/10/auf-hoher-see.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/5829408716195736533'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/5829408716195736533'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/10/auf-hoher-see.html' title='Auf hoher See'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-7931715168122545949</id><published>2011-09-30T14:56:00.010+02:00</published><updated>2011-09-30T15:16:23.589+02:00</updated><title type='text'>Die strenge Kammer</title><content type='html'>Ich weiß, auch diesen Titel hatten wir bereits - aber in ganz anderem Zusammenhang. Einige Tage lang habe ich mich jetzt mit der Frage beschäftigt, warum in der Wirtschaftskammer niemand mit den sogenannten "Ein-Personen-Unternehmern" (kurz: EPU) reden will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da gibt es ja diese &lt;a href="https://www.facebook.com/groups/167636979964425/"&gt;Facebook-Gruppe&lt;/a&gt; und diverse andere Plattformen, die sich mit der einen oder anderen vermeintlichen oder tatsächlichen Ungerechtigkeit beschäftigen, der selbstständige Klein- und Kleinstverdiener im österreichischen Sozialversicherungssystem vermeintlich oder tatsächlich ausgesetzt sind. In der Kammer kümmere sich niemand ernsthaft darum, erzählte mir vor einer Woche Kabarettist Werner Brix, der sich von der Bühne an die Spitze der kleinen Protestbewegung verpflanzt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hab´s versucht - mit mir wollte in der WKO zuerst auch keiner reden, erst recht Kammer-Boss Leitl nicht. Hartnäckigkeit trug mir zunächst bloß eine Beschwerde des recht dünnhäutigen Kammer-Pressechefs beim CR ein. Zehn Jahre habe er Ruhe gegeben, monierte der wichtige Mann, aber jetzt müsse er schon zum Hörer greifen, denn eine derart tendenziöse Fragestellung des Redakteurs könne er sich einfach nicht gefallen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte gefragt, warum die Kammer und ihr Präsident nicht mit den EPU-Vertretern sprechen - und ob Leitl in seiner Doppelfunktion als WKO-Präsident und Obmann der Sozialversicherungsanstalt der Gewerblichen Wirtschaft nicht einem gewissen Interessenkonflikt ausgesetzt sein könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls rief dann Präsident Leitl einen Tag später doch an, um freundlichst Rede und Antwort zu stehen. Weiters ist die entsprechechende Geschichte erschienen, Beschwerde hin oder her - und natürlich alles andere als tendenziös. Sondern sehr ausgewogen, wie ich meine. Außerdem versicherte mir der Kammer-Chef am Ende des Telefonates glaubhaft, ab sofort mit den EPUs zu sprechen und auch deren &lt;a href="http://www.fofos.at/show_wissen_28_einkommen-sva-armut_402.php"&gt;Podiumsdiskussion&lt;/a&gt; nächste Woche die Ehre zu geben sowie mitzureden (im Publikum, nicht am Podium - nur damit da keine falschen Erwartungen gewckt werden).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist doch nicht schlecht, oder? Worum es in der ganzen Sache genau geht, können Sie im heute erschienenen FORMAT nachlesen - und sobald die Story auch online ist, poste ich hier gerne den Link.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-7931715168122545949?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/7931715168122545949/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/09/die-strenge-kammer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/7931715168122545949'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/7931715168122545949'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/09/die-strenge-kammer.html' title='Die strenge Kammer'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-6810791984513176394</id><published>2011-09-29T17:28:00.002+02:00</published><updated>2011-09-30T09:48:00.089+02:00</updated><title type='text'>Rescue Mission</title><content type='html'>Die ganze Woche lang hatte ich das jetzt vor der Nase - am Montag bei der Pressekonferenz im Parlament gewesen, dann jeden Tag Zeitung gelesen um zu sehen, was die alle darüber bringen und was für uns letztendlich inhaltlich für eine Story übrig bleibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ist &lt;a href="http://www.format.at/articles/1139/524/308179/altpolitiker-politstillstand"&gt;die Geschichte&lt;/a&gt; geschrieben und gedruckt, das Heft morgen am Kiosk - und ich kann endlich tun, was ich schon die ganze Zeit tun wollte. Aber nicht konnte, von wegen neutraler Position des Berichterstatters und so weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Habe mich jetzt aber soeben eingetragen, und zwar hier: &lt;a href="http://www.meinoe.at/index.php"&gt;Demokratievolksbegeheren&lt;/a&gt;. Glauben Sie mir - ich hab die Herren live gehört und weiß, die meinen es ernst. Außerdem sehe ich mir ja das ganze politische Geschehen im Land seit ein paar Monaten erste Reihe fußfrei an und bin ziemlich geschockt über den katastrophalen Zustand unserer Politik. Noch mehr über den der Politiker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daher bin ich überzeugt: Wenn überhaupt noch was zu retten ist, dann ist das der geeignete Zeitpunkt, mit der Rescue Mission zu beginnen. Zum Beispiel und am besten, indem man die &lt;a href="http://www.meinoe.at/index.php"&gt;Initiative "Mein Oe"&lt;/a&gt; unterstützt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-6810791984513176394?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/6810791984513176394/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/09/rescue-mission.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/6810791984513176394'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/6810791984513176394'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/09/rescue-mission.html' title='Rescue Mission'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-6266646104736616697</id><published>2011-09-26T18:14:00.002+02:00</published><updated>2011-09-26T21:44:34.763+02:00</updated><title type='text'>Ich, Sponsor</title><content type='html'>Man könnte es natürlich auch Deppensteuer nennen, aber ich tendiere doch eher zu: unfreiwillige Sponsorship.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern verpasste ich auf der Pyhrnautobahn nördlich von Graz die Abfahrt Übelbach, selber schuld. Nur: einfach bei der nächsten Abfahrt runter und auf der anderen Seite zurück funktioniert nicht gut. Denn auf den folgenden zehn Kilometern lässt sich die Autobahn nicht verlassen, dann kommt der noch einmal knapp zehn Kilometer lange Gleinalmtunnel, und selbstverständlich hat die Asfinag davor keine Umkehrmöglichkeit eingerichtet. Warum auch, das wäre ja glatt Service am Autofahrer und soweit will man wohl nicht gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man muss durch den Tunnel durch - und am anderen Ende Maut zahlen. Dann kann man die Autobahn verlassen, drüben wieder auffahren und durch den Berg zurück - natürlich wieder gegen Maut. &lt;i&gt;Ja, da lässt sich halt nichts machen&lt;/i&gt;, grinst die freundliche Dame im Kassahäuschen. Bin sichtlich nicht der erste, dem das passiert ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immerhin 15 Euro kostet der Spaß, aber ich unterstützte die unverfrorene Abzocke der Asfinag ja eh gern. Die haben es ohnehin so schwer, weil sie nicht gerade als die beliebteste Firma des Landes gelten. Woher das bloß kommt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem brauchen sie die Kohle. Immerhin muss man ja, wie neuerdings überall nachzulesen ist, die Inserate des Bundeskanzlers bezahlen - und Faymann ist bei seinen arrangierten öffentlichen Auftritten eher nicht von der zurückhaltenden Sorte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-6266646104736616697?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/6266646104736616697/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/09/ich-sponsor.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/6266646104736616697'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/6266646104736616697'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/09/ich-sponsor.html' title='Ich, Sponsor'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-3119420476664902174</id><published>2011-09-23T09:56:00.015+02:00</published><updated>2011-09-25T09:57:58.836+02:00</updated><title type='text'>Schöne neue Welt</title><content type='html'>Ich glaube, diesen Titel gab´s hier schon einmal - aber egal. Für mich jedenfalls an sich eine halbwegs seltene Erfahrung: Neuerdings drehen sich dauernd Frauen nach mir um. Und nicht die hässlichsten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das fühlt sich nicht schlecht an, gebe ich begeistert zu. Ich muss aber erst herausfinden, woran es liegt. Vor allem: wieso das immer nur dann der Fall ist, wenn ich im Auto sitze. Außerdem, ist mir aufgefallen: erst seit letztem Montag. Genau genommen hat es eigentlich ziemlich exakt begonnen, als ich gerade den Test-Jaguar vom Denzel in Erdberg abgeholt hatte (für eine Geschichte in "Golf aktuell", die Sie demnächst dort lesen können).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-MtVzg8zQtEQ/Tnw8KcelzKI/AAAAAAAAAHI/ovW-5KW_mPA/s1600/IMG_0410.jpg" imageanchor="1" style="clear:left; float:left;margin-right:1em; margin-bottom:1em"&gt;&lt;img border="0" height="150" width="200" src="http://1.bp.blogspot.com/-MtVzg8zQtEQ/Tnw8KcelzKI/AAAAAAAAAHI/ovW-5KW_mPA/s200/IMG_0410.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Komisch. An meinem möglicherweise ein wenig flockiger gewordenen Gang kann´s kaum liegen, ich sitze ja immer (im ausgesprochen geschmeidigen Ledersitz, möchte ich anfügen), wenn die schönen Ladies ihre Köpfe wenden. Daran, dass ich drei oder vier Kilo abgenommen habe, wohl auch nicht - das ging (fürchte ich), weil mir in letzter Zeit vermehrt Dinge spanisch vorkommen, eher auf Kosten der Hirnmasse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ist es also? Wirke ich vielleicht mit meinen neuen Ray Bans (Gott weiß warum) plötzlich nicht mehr lächerlich, sondern cool - wenn die Sonne scheint, was eh immer seltener der Fall ist, das Leben in Wien ist inzwischen leider nicht mehr aus Frühling und Sommer gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder liegt es gar, kaum wage ich es zu denken: am Jag? Und ist also die schöne neue Welt kommenden Montag Morgen, wenn ich ihn wieder abliefern muss, ein Ding von gestern?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-3119420476664902174?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/3119420476664902174/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/09/schone-neue-welt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/3119420476664902174'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/3119420476664902174'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/09/schone-neue-welt.html' title='Schöne neue Welt'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-MtVzg8zQtEQ/Tnw8KcelzKI/AAAAAAAAAHI/ovW-5KW_mPA/s72-c/IMG_0410.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-3894286247117940327</id><published>2011-09-21T18:52:00.002+02:00</published><updated>2011-09-22T12:20:50.935+02:00</updated><title type='text'>Mähdrescher</title><content type='html'>Kurz nur, weil mir klar ist, dass Ihnen das vermutlich schön langsam fad wird - wieder Anruf einer PR-Dame:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Namen der Agentur habe ich nicht gut verstanden, denn die Frau war ziemlich aufgeregt: Sie habe uns schon vor Tagen, adressiert an meinen Vorgänger, eine Presseaussendung geschickt - und die sei glatt nicht abgedruckt worden, was da los ist?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Habe ihr zunächst erklärt, dass der gute Mann seit Ende Juli nicht mehr an seinem Arbeitsplatz, das eMail also vermutlich verschütt gegangen ist. &lt;i&gt;Und Sie haben das nicht weitergeleitet bekommen?&lt;/i&gt;, wollte sie wissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An sich eine gute Frage, obwohl die Antwort eh auf der Hand liegt. Jedenfalls, der Clou: Es ging in der Aussendung, fand ich durch beharrliches Nachfragen heraus, um eine Studie über neue Mähdrescher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie haben sich nicht verlesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die PR-Dame war dann trotzdem recht pikiert, als ich ihr erklärte - im Politik-Ressort von FORMAT werde nur ganz selten über Mähdrescher geschrieben, dass die Aussendung also sowieso kaum Chancen auf Veröffentlichung gehabt hätte. Selbst dann nicht, wenn sie gleich beim richtigen Adressaten gelandet wäre (ehrlich, unter uns: Ich hätte das Ding vermutlich einfach gelöscht und ziemlich gelacht).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was mir völlig unklar ist: Wie kann jemand an die Politik-Redaktion eines Nachrichtenmagazins eine Pressemeldung über Mähdrescher schicken - und sich dann ernsthaft wundern, dass die nicht den Weg ins Blatt findet?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich muss wohl noch viel über Public Relations und Medien lernen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-3894286247117940327?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/3894286247117940327/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/09/es-gibt-so-viel-zu-lernen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/3894286247117940327'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/3894286247117940327'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/09/es-gibt-so-viel-zu-lernen.html' title='Mähdrescher'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-9219966700111515047</id><published>2011-09-18T10:36:00.056+02:00</published><updated>2011-09-24T21:34:23.088+02:00</updated><title type='text'>Bin ich ein Snob?</title><content type='html'>Jetzt frage ich mich wirklich: Bin ich zum Snob geworden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Bekannte rief an, sie wollte mir sogenannte "Season Tickets" für den Solheim Cup schenken, also freien Eintritt für die ganze Turnierwoche. Irland, Golf, die schöne Gegend rund um das Killeen Castle, den verwunschenen River Boyne und den geschichtsträchtigen Hügel Tara... &lt;a href="https://www.facebook.com/profile.php?id=1374894778"&gt;Lovely Michelle&lt;/a&gt;, die beim Tourismusverband "Fáilte Ireland" auf recht charmante Weise das Thema Golf betreut, hätte ich sicher auch wieder getroffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ich habe, schweren Herzens, dankend abgelehnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist nämlich so: Als Zuseher hast du bei sehr großen Golfturnieren bald einmal ordentlich Stress. Der Parkplatz liegt irgendwo in der Pampa. In immer überbesetzten Shuttlebussen zum Wettbewerbsgelände rammt dir schnell der rechte Nachbar den Ellbogen ins Gesicht, der linke das Knie in den Bauch. Wenn du Hunger hast, musst du deinen Platz in der 57. Reihe verlassen, von dem aus du sowieso eher nicht mehr als zwei Quadratzentimeter Fairway siehst, um dich an einer schwer belagerten Essensbude um ein verschrumpeltes Bratwürstel zu balgen (in Irland möglicherweise um Schlimmeres, das Essen dort ist ja nicht so toll). Und wenn du erst einmal, wie 29.000 andere Zuseher auch, am Gelände aufs Klo musst: Frage nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einer Presse-Akkreditierung, um die ich mich nicht gekümmert habe, geht es schon entspannter zu: Shuttledienst machen meistens die Courtesy Cars, wenn nicht gerade ein Spieler zu befördern ist. Essen und trinken kannst du ganz ordentlich im Pressezentrum. Um freie und gute Sicht brauchst du dir auch keine Sorgen zu machen, weil du oft eh inside the ropes mitgehen kamst - oder sonst ohnehin das feine TV-Signal der European Tour hast. Und so weiter halt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Snobistische verwöhnte Pinkel, wir Schreiber? Für die Austrian Golf Open, die nächstes Wochenende in Atzenbrugg bei Wien stattfinden, ist mir sogar mein kleiner schwarzer BMW zu minder - immerhin hat mir eine Kollegin vor kurzem umstandslos mitgeteilt, der sei ein &lt;a href="http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/09/arschlochauto.html"&gt;Arschlochauto&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also habe ich Jaguar Österreich gebeten, mir eine Woche lang einen XJ zu leihen - was sie auch tun, weil ich daraus dann eine Geschichte mache, die Sie im nächsten "Golf aktuell" lesen können. Es reitet sich im 300-PS-Jag halt einfach geschmeidiger am Golfplatzparkplatz ein, als im braven Dreier-BMW, in dem auch Versicherungsvertreter oder FPÖ-Politiker anreisen würden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wie eingangs gesagt - jetzt frage ich mich schon ein wenig erschrocken: Bin ich tatsächlich zum Snob geworden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sollten Sie das hier lesen und mich persönlich kennen: Bitte geben Sie mir einen schonungslosen Hinweis und posten Sie hier oder &lt;a href="https://www.facebook.com/profile.php?id=100000500182460"&gt;auf Facebook&lt;/a&gt; einen kurzen Kommentar. Sollten keine kommen, wäre das auch eine Art Hinweis - ja, ich bin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Fall: Ojeh.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-9219966700111515047?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/9219966700111515047/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/09/jetzt-frage-ich-mich-wirklich-bin-ich.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/9219966700111515047'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/9219966700111515047'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/09/jetzt-frage-ich-mich-wirklich-bin-ich.html' title='Bin ich ein Snob?'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-8474616286144892192</id><published>2011-09-17T11:02:00.007+02:00</published><updated>2011-09-20T20:05:42.080+02:00</updated><title type='text'>Klausi mit "i"</title><content type='html'>&lt;i&gt;Na Klausi, überarbeite dich net&lt;/i&gt;, sagt Dozent Tom aus Deutschland, der für diverse TV-Stationen als Regisseur arbeitet und uns hier auf der Donauuni beibringen soll, wie man einen Beitrag schneidet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das macht aber gerade Kommilitone Roman im Schneideraum, während ich mich mit einem Coffee-to-go in den Gang gesetzt habe (sie sind an der Donau-Universität wirklich gut ausgestattet, die Gänge hier sind hell, freundlich, mit Pflanzen, Kaffeetischchen und Ledercouches bestückt). Mein Job ist der Kommentar-Text - und weil ich da halt einfach flink wie Speedy Gonzales bin: schon längst fertig, jetzt blogge ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tom weiß das natürlich nicht, sieht mich nur konzentriert in die Tasten klopfen und denkt vermutlich: &lt;i&gt;so ein fleißiger Student, der wird´s noch einmal zu was bringen im Leben, was eh höchste Zeit ist, weil ganz jung ist der ja nicht mehr, schon seltsam, was für alte Studenten hier an der Donau-Universität zu Werke gehen&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls: Vorgestern haben Roman und ich gedreht, wieder einmal den Fährmann Dürnstein-Rossatz an der Donau, vergangenen April wäre ich ja beim Gestalten des Radiobeitrages fast zweimal ins Wasser gefallen, &lt;a href="http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/04/ein-schiff-wird-kommen.html"&gt;sie können´s hier nachlesen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-bsFhi-Ybo38/TnRj7CCRaQI/AAAAAAAAAHA/6Y9pv5F45ug/s1600/IMG_0398.JPG" imageanchor="1" style="clear:left; float:left;margin-right:1em; margin-bottom:1em"&gt;&lt;img border="0" height="150" width="200" src="http://4.bp.blogspot.com/-bsFhi-Ybo38/TnRj7CCRaQI/AAAAAAAAAHA/6Y9pv5F45ug/s200/IMG_0398.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Danach herrschte gestern hektische Betriebsamkeit im Studio, zu welchem provisorisch das Uni-Foyer gemacht wurde. Die Kollegen-Gruppe, bestehend aus Marlene, Michi und Matthias, hatte ein bissl was nachzudrehen. Ich war frech und hab mit dem iPhone ein Bild gemacht, Sie sehen: &lt;a href="https://www.facebook.com/profile.php?id=665491617"&gt;Marlene&lt;/a&gt; hält das Mikro, interviewt wird Studiengangs-Chefin &lt;a href="https://www.facebook.com/jules0283"&gt;Julia&lt;/a&gt;, der Mann mit den verbalkten Augen links ist &lt;a href="https://www.facebook.com/profile.php?id=100002334561874"&gt;Dozent Tom&lt;/a&gt;, der angeschnittene ganz links im Bild Dozent Dirk vom WDR.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So war das vorgestern, gestern und heute an der Donau-Universität in Krems. Jetzt muss ich wieder arbeiten, wir haben gleich Schnittabnahme. Übringens: Klausi, mit "i" am Ende, hat zum letzten Mal eine inzwischen steinalte Tante zu mir gesagt, als ich acht oder so war. Dachte eigentlich, das habe ich hinter mir...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-8474616286144892192?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/8474616286144892192/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/09/wieder-das-fahrmann-dingsbums.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/8474616286144892192'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/8474616286144892192'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/09/wieder-das-fahrmann-dingsbums.html' title='Klausi mit &quot;i&quot;'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-bsFhi-Ybo38/TnRj7CCRaQI/AAAAAAAAAHA/6Y9pv5F45ug/s72-c/IMG_0398.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-2740326660739503882</id><published>2011-09-14T19:25:00.011+02:00</published><updated>2011-09-14T20:11:04.544+02:00</updated><title type='text'>Politiker</title><content type='html'>Irgendwie ist es schon erstaunlich, wie Politiker Stereotypen folgen. Vergangenen Montag war der deutsche Grünen-Chef Jürgen Trittin in Österreich für einen Vortrag bei der Agentur Grayling zu Gast (danke für die Einladung). Sehr deutsch. Rein vom Äußerlichen würde der bei uns locker als Chef einer bürgerlichen Partei durchgehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schicker Anzug, weißes Hemd, frisch rasiert und gut gekämmt. Groß gewachsen und als er loslegte, war das eine Wohltat im Vergleich zu dem, was österreichische Politiker so von sich geben: Der Mann sprach glatt in ganzen Sätzen, kam auch in der freien Rede ohne gröbere Grammatik-Fehler aus und wusste wohlsortiert über ein ziemlich breites Themenspektrum zu plaudern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass dabei manchmal vielleicht inhaltlich nicht alles auf die Waagschale zu legen war, fiel nicht weiter auf (neben mir saß die Verbund-Kommunikationschefin, die hat es bei einigen Trittin-Sagern zum Thema Energie ganz schön gerissen). Function follows form, so ist das eben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute hatte ich eine leidige Diskussion mit einer, sagen wir einmal: nicht erstklassigen Polit-Mitläuferin einer der beiden unsäglichen Parteien abzuhandeln (mir ist in einer Geschichte vor ein paar Wochen ein kleiner Fehler unterlaufen). Wenn ich den intellektuellen Gehalt mit jenem des Auftritts des deutschen Grünen vergleiche: jessas. Es ist Ihnen sicher klar, in welche Richtung ich das meine.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wobei, wieder zurück zu den Grünen: Inhaltlich kann natürlich auch ex-Boss van der Bellen locker mit Trittin mithalten, und optisch spielt die aktuelle österreichische Grünen-Chefin Glawischnig (montags ebenfalls vor Ort, ich konnte mir also ein Bild machen) sowieso in einer für Politiker eigenen Liga.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ich bin immer noch baff und ratlos, warum deutsche Politiker immer so staatstragend und weltmännisch daher kommen - während man bei österreichischen vergleichsweise permanent den Eindruck hat, sie traben frisch vom Stallausmisten an und haben die Schaufel gerade erst aus der Hand gelegt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-2740326660739503882?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/2740326660739503882/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/09/politiker.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/2740326660739503882'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/2740326660739503882'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/09/politiker.html' title='Politiker'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-3863355612839770672</id><published>2011-09-13T19:33:00.009+02:00</published><updated>2011-09-13T22:40:45.639+02:00</updated><title type='text'>Haaaaaaa!</title><content type='html'>Da sitz ich nach einem anstrengenden Tag, lese gerade eine fertig geschriebene Geschichte noch einmal Korrektur, komm auf blöde Fehler drauf und denke mir: Lasst das jetzt am besten einfach sein, ist ja schon Abend und draußen wird´s finster, tust stattdessen einfach ein bissl Bloggen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehe in der Statistik bei den Sucheinträgen (ja, liebe Leser - ich kann das sehen, wenn Sie zu diesem Blog gelangt sind, weil Sie auf Google einen Sucheintrag gemacht haben, der Sie hierher führte, aber keine Angst, ich kann nur den Suchbegriff sehen, nicht den Suchenden):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt; Dubliners Playlist Metropol 2011&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und brauche nur ein paar Klicks, um herauszufinden: Die haben jetzt fünf Konzerte in Folge in Wien gegeben und heute, Beginn genau jetzt, ist das letzte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Haaaaaaaaa! Kein Plakat ist mir aufgefallen, niemand hat was gesagt und der Kulturteil des FORMAT hat das sträflich verschwiegen. Da werde ich mich morgen bei der Kollegin beschweren. Jedenfalls, gestern in der Früh beim Herfahren nach Wien dachte ich mir noch, wie fein es wäre, jetzt wieder einmal ein Konzert der Dubliners zu sehen. Und nun das. Haaaaaaaaaa! Noch einmal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehe aber: Am Samstag sind sie in Linz, vielleicht erbarmt sich ja eine meiner zwei Linzer Studienkolleginnen, die ich übermorgen eh auf der Donauuni in Krems sehe, und...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und falls das nicht klappt, habe ich herausgefunden (jetzt wollte ich´s nämlich ganz genau wissen, damit sowas nicht noch einmal passiert): 29. und 30. Dezember, die &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=d9GXCSNkcqU"&gt;Dubliners, Dublin, live, Vicar Street&lt;/a&gt;. Was Größeres gibt´s nicht, außer natürlich Königin Sinéad oder der ewig besoffene Shane MacGowan treten dort auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was glauben Sie, wo ich die letzten Tage dieses Jahres verbringen werde?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-3863355612839770672?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/3863355612839770672/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/09/haaaaaaa.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/3863355612839770672'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/3863355612839770672'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/09/haaaaaaa.html' title='Haaaaaaa!'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-5170988155817679988</id><published>2011-09-12T10:32:00.012+02:00</published><updated>2011-09-12T15:59:37.338+02:00</updated><title type='text'>Gegen Verschiedenes</title><content type='html'>Heute am Weg nach Wien im Morgenjournal auf Ö1 (das ist ja der einzige Sender, den man beim Autofahren hören kann, weil FM4 für sechs Uhr in der Früh doch ein bissl zu flippig ist), ein Graffiti-Künstler sagte: &lt;i&gt;Ich bin gegen große Konzerne und überhaupt gegen Verschiedenes.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Muss schön sein, mit einem vereinfachten Weltbild durch die Lande zu sprayen. Wenn man gegen Verschiedenes ist, braucht man nicht allzu viel nachzudenken, das lässt ja Spielraum für - eben Verschiedenes. Kommt auch super bei Radio-Interviews (wie in diesem Fall auf Ö1): Gegen Verschiedenes zu sein, fordert Nachfragen natürlich heraus, meistens ist dafür aber keine Zeit, Radiosekunden sind kostbar. Also kannst du als supercooler new-age-hiphop-house-haudenhutdrauf-Sprayer darauf vertrauen, dass der Interviewer das so stehen lässt und zum nächsten Thema wechselt, du also locker als lässiger Typ dastehst, der voll den Durchblick hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Kurier las ich zwei Stunden später zur Fußballteamchef-Diskussion den eigenartigen Satz: &lt;i&gt;Der Sturm-Coach ... dementierte aber auch keine künftigen Kontakte mit dem ÖFB.&lt;/i&gt; Aha? Da ist vermutlich ein wenig was schief gelaufen, beim Formulieren. Wie soll man denn dementieren, was nicht da sein wird?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder ist der Redakteur gar ein gfeanzter Hund, der auf diese Weise trickreich ausdrücken wollte, dass Foda bestätigt: Er wird sich schon bald mit dem Verband einig sein. Dann wäre das wiederum ein richtig gutes Sätzlein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin in der Teamchef-Frage sowieso für die einzig vernünftige Lösung, also für Franco Foda. Und überhaupt gegen Verschiedene.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S. Zur Sicherheit (mich schleudert es da seit verschiedenen Rechtschreibreformen immer, gegen die ich übrigens auch bin) habe ich nachgesehen: Man kann verschiedenes (alte Rechtschreibung) oder Verschiedenes (neue Rechtschreibung) schreiben, wenn ich den Duden richtig verstehe. Die Duden-Radaktion hat außerdem keine weiteren künftigen Änderungen dementiert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-5170988155817679988?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/5170988155817679988/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/09/gegen-verschiedenes.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/5170988155817679988'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/5170988155817679988'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/09/gegen-verschiedenes.html' title='Gegen Verschiedenes'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-8566174872293967431</id><published>2011-09-06T13:15:00.004+02:00</published><updated>2011-09-07T12:29:29.841+02:00</updated><title type='text'>Was geht mich das an?</title><content type='html'>Wieder ein Recherche-Telefonat, am Rohr: Nina Hiebler, die im Büro der steirischen ÖVP etwas macht - was genau, will sie nicht sagen. &lt;i&gt;Ich wüsste nicht, was das Sie angeht&lt;/i&gt;, blafft sie und hat damit ja eigentlich gar nicht einmal Unrecht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls war ich auf der Suche nach dem Landesgeschäftsführer. &lt;i&gt;Außer Haus&lt;/i&gt;, informierte mich Frau Hiebler, &lt;i&gt;und ob er heute noch einmal zurück kommt, weiß ich nicht&lt;/i&gt;. Auf die Bitte, mich dann eben mit dem Pressesprecher zu verbinden, sagte sie: &lt;i&gt;Sie können jederzeit mit Frau Jauk sprechen, nur ist die im Moment auch außer Haus&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob es eine Handynummer des Chefs gebe, weil ein Statement halbwegs dringend...?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Nein&lt;/i&gt;, behauptete Frau Hiebler, was ich ihr selbst nach einer kleinen Nachdenkpause nach wie vor noch nicht ganz glaube. Sollte denn der Landes-GF der steirischen ÖVP tatsächlich einer der ganz wenigen Österreicher sein, die ihr Leben ohne Handy bestreiten? Ausgerechnet in diesem Job? Hm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spanisch kam mir außerdem vor, dass eine Frau Jauk Pressesprecherin sein sollte, ich hatte irgendwie einen anderen Namen im Hinterkopf. Auf Nachfrage stellte sich dann heraus: Ist sie eh nicht, sondern die Sekretärin des GF.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also noch einmal die Frage: &lt;i&gt;Können Sie mich mit dem Pressesprecher verbinden?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Antwort Hiebler: &lt;i&gt;Sie können mit Frau Jauk sprechen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frage von mir, noch einmal: &lt;i&gt;Ich würde lieber mit dem Pressesprecher reden, könnten Sie mich mit ihm verbinden oder mir seine Handynummer geben?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klare Antwort, kurz und bündig: &lt;i&gt;Nein.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch einmal ich: &lt;i&gt;Ehrlich, Sie wollen einen Journalisten, der anruft, nicht mit dem Pressesprecher verbinden? Das ist ein wenig ungewöhnlich, gibt´s einen speziellen Grund dafür?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frau Hiebler, bereits halbwegs ungehalten - aber sie nimmt diese Worte offensichtlich wirklich gern in den Mund: &lt;i&gt;Ich wüsste nicht, was Sie das angeht.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich: &lt;i&gt;Es wäre wahrscheinlich sinnlos, das jetzt im Detail zu diskutieren. Wie heißt denn der Pressesprecher der steirischen ÖVP?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nina Hiebler: &lt;i&gt;Das weiß ich nicht.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Möglicherweise wundert es Sie nun nicht, dass ich als nächstes fragte, welche Funktion die Dame denn eigentlich genau in der steirischen ÖVP ausübt. Und vermutlich auch nicht, dass Frau Hiebler mir das nicht sagen wollte. Ich kann auch nicht ganz umhin, die offensichtlich ein wenig skurrilen Zustände im Back Office der steirischen Volkspartei mit jenen auf Bundesebene in Zusammenhang zu bringen. Fast ein Wunder, dass die steirischen und die Bundes-Schwarzen nicht viel besser miteinander auskommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So weit auseinander sind die nämlich nicht...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-8566174872293967431?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/8566174872293967431/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/09/was-geht-mich-das.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/8566174872293967431'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/8566174872293967431'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/09/was-geht-mich-das.html' title='Was geht mich das an?'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-2558846144040883011</id><published>2011-09-03T13:40:00.008+02:00</published><updated>2011-09-19T12:28:31.901+02:00</updated><title type='text'>Arschlochauto</title><content type='html'>Ich weiß, dieser Titel ist schon ein bissl krass, aber wir sind ja im Internet und da geht man vielleicht hier und da ein wenig lockerer mit Worten um, die sowieso bereits in den allgemeinen Sprachgebrauch Einzug gehalten haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls: Kürzlich erzählte eine Kollegin vom neuen Fahrzeug, das ihr Freund und sie anzuschaffen im Begriff wären. &lt;i&gt;Ein richtiges Arschlochauto&lt;/i&gt;, sagte sie, sei der Dreier-BMW.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Huch. Ich habe nämlich auch einen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und trau mich´s kaum zu flüstern: Ich bin nicht unzufrieden damit. Er ist schön schwarz und elegant, schaut trotzdem cool aus, versieht bis auf die eine oder andere Kleinigkeit seinen Dienst halbwegs komplikationslos (ich besaß davor wiederholt Alfas, da ist im Vergleich dazu bald einmal ein Auto zuverlässig), braucht wenig Sprit, ist technologisch auf der Höhe der Umweltstandards, und eigentlich überhaupt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frage also: Bin ich jetzt deswegen ein Arschloch?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und war ich früher (Alfa) ein gefühlloser Macho? Davor (Jaguar) ein Snob? Was war ich während meiner Studentenzeit (Skoda, Ente) alles? Und war ich, als ich, frisch mit Matura und Führerschein ausgestattet, meinen Fiat Ritmo mit dem Riesen-Schriftzug "Crash" auf der Motorhaube verunstaltete und ihn dann bei einem Frontalen auch tatsächlich crashte, ein Trottel?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fragen über Fragen. Ich glaube ja, dass man vom Auto schon ein wenig auf den charakterlichen Zustand des Besitzers schließen kann - und es gibt mir deshalb sehr wohl zu denken, dass so viele Versicherungsvertreter und (politisch jetzt) Blaue und Orange BMW fahren. Ich trage mich aber eh mit dem Gedanken, den Schwarzen gegen einen - gebrauchten, ich bin ja neuerdings arm wie eine Kirchenmaus -  SLK zu tauschen (Farbe: wurscht, eigentlich).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was bin ich dann - alt?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-2558846144040883011?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/2558846144040883011/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/09/arschlochauto.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/2558846144040883011'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/2558846144040883011'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/09/arschlochauto.html' title='Arschlochauto'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-8638171803879828096</id><published>2011-09-02T18:36:00.014+02:00</published><updated>2011-09-04T14:27:21.698+02:00</updated><title type='text'>Königin Sinéad</title><content type='html'>Es ist ja so, dass was Königin Sinéad macht, die alles so singen kann, wie es sonst niemand singen kann, selbst dann cool ist, &lt;a href="http://www.welt.de/vermischtes/prominente/article13578034/Sinead-O-Connor-sucht-sexhungrigen-Mann.html"&gt;wenn es so etwas ist&lt;/a&gt;, das sie macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was für ein Satz. Jedenfalls mag ich es. Seinerzeit die großartige Papst-Kritik, an die sich alle Spießer und bösen Katholiken der Welt sicherlich nach wie vor mit Schrecken erinnern (ich gebe Ihnen &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=iYw8JR1N90o"&gt;hier gerne den YouTube-Link&lt;/a&gt;, aber Sie müssen das bis zum Ende durchziehen, um zum Kern der Sache vorzudringen) - und jetzt eben das.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls, wieder Thema aus dem YouTube-Video (allein für ihr lebenslanges kompromissloses Anprangern von Kindesmissbrauch ist diese Frau Königin über alle und alles), was Gescheiteres als Sinéad könnte man dazu eh nicht sagen: &lt;i&gt;Fight the real enemy&lt;/i&gt;!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß: ein ziemlich kurzer Blogpost. Aber weil ich ja sonst nie, nie etwas zum Thema Sinéad O´Connor poste, die mir überhaupt nicht taugt, musste das einfach einmal gesagt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ja, ich weiß, das liegt auf der Hand - aber trotzdem bitte: keine lustigen Kommentare in die Richtung, ich könnte mich bei ihr auf das Inserat hin ja einmal melden...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-8638171803879828096?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/8638171803879828096/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/09/konigin-sinead.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/8638171803879828096'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/8638171803879828096'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/09/konigin-sinead.html' title='Königin Sinéad'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-4329074175672432673</id><published>2011-09-01T11:06:00.011+02:00</published><updated>2011-09-01T23:50:23.695+02:00</updated><title type='text'>Jetzt ist mir schlecht</title><content type='html'>&lt;i&gt;Was war denn das jetzt gerade für ein Depp&lt;/i&gt;, wird sich der Mini vermutlich gedacht haben. &lt;i&gt;Wie ist denn der zu seinem Job gekommen, der kann ja gar nichts&lt;/i&gt;, wird sich seine Pressesprecherin vermutlich gedacht haben. &lt;i&gt;Wie ist denn die zu ihrem Job gekommen, so wie die das ursprünglich eingefädelt hat kann die ja möglicherweise gar nichts, und wie komm ich überhaupt in diese bescheuerte Situation&lt;/i&gt;, habe ich mir ganz sicher gedacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das kommt eben dabei heraus, wenn du es nicht gleich und konsequent anprangerst, wenn etwas nicht passt. Es geht um die leidige Streitgespräch-Geschichte aus dem Juli, Sie können das &lt;a href="http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/07/wenn-sich-zwei-nicht-streiten.html"&gt;hier&lt;/a&gt; nachlesen. Ich habe mich damals leichtfertig hinreißen lassen, mit dem Vertreter der Pressesprecherin ein Interview mit dem Mini für irgendwann einmal zu vereinbaren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Iregndwann einmal war heute. Es gab weder einen konkreten Anlass noch ein echtes Thema - ich wusste eigentlich nicht einmal, was ich den Mann fragen sollte. Das wird er wohl gemerkt haben, die Sache war irgendwie peinlich, in 30 Minuten wieder vorbei, der Mini zwar höflich aber merkbar unwillig, die Pressedame auch höflich aber kurz angebunden - und ich echt recht fehl am Platz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt kann ich auch noch schauen, wie ich das Rundherumgerede um alles (verstehe ich eh, es gab einfach nichts zu sagen) in eine Geschichte bringe, zu der sich der CR nicht denkt, &lt;i&gt;was haben wir denn da für einen Dumpfgummi in unserer Redaktion sitzen&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mühsam. Aus Frust bin ich gleich einmal zum Starbucks um die Ecke marschiert, Frühstück, und habe mir zwei (!) Blaubeermuffins reingezogen. Jetzt ist mir schlecht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-4329074175672432673?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/4329074175672432673/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/09/jetzt-ist-mir-schlecht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/4329074175672432673'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/4329074175672432673'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/09/jetzt-ist-mir-schlecht.html' title='Jetzt ist mir schlecht'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-3581407868352523856</id><published>2011-08-30T14:16:00.004+02:00</published><updated>2011-08-30T18:13:31.422+02:00</updated><title type='text'>Schon ganz schön Beton</title><content type='html'>Früher einmal war es so, ich weiß das aus erster Hand, dass man als Journalist bei der Industriellenvereinigung anrufen konnte und dann zum Beispiel zu sozialpolitischen Themen mit Zahlen, Daten, Fakten und Positionen versorgt wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Minimal hat sich das inzwischen geändert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute lerne ich: Der Chef der sozialpolitischen Abteilung rührt Beton mit Leidenschaft an, zumindest verbal. Mit gewundenen Formulierungen drückt er sich um auch banalsten Klartext, ich habe mir etwa folgenden Dialog notiert:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frage: &lt;i&gt;Welches Pensionsantrittsalter stellt sich denn die Industrie für das Jahr 2030 vor?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Antwort: &lt;i&gt;Es gibt einen Pfad, den die Pensionskommission der Bundesregierung festgelegt hat und den wir verlassen haben, auf diesen Pfad müssen wir wieder zurückkommen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frage: &lt;i&gt;Ja. Aber welches Pensionsantrittsalter wünscht sich denn die Industrie für das Jahr 2030?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Antwort: &lt;i&gt;Die Pensionskommission hat sich dafür ausgesprochen, dass man Maßnahmen setzt, um in den nächsten Jahren das Antrittsalter möglichst rasch anzupassen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frage: &lt;i&gt;Und die Industrie? Sie haben das sicher berechnet - welches Pensionsantrittsalter stellt sich die Industriellenvereinigung für das Jahr 2030 vor?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Antwort: &lt;i&gt;Ich weiß nicht, ob es zielführend wäre, Zahlen zu nennen. Aber ich gehe davon aus, dass es notwendig ist, auf den vorgesehenen Pfad zurückkehren, der klar definiert ist und möglichst rasch an einen Punkt führt, der größtmöglichen Sinn macht.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frage: &lt;i&gt;Zu welchem klar definierten Ziel in Bezug auf das Pensionsantrittsalter führt dieser Pfad im Jahr 2030?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Antwort: &lt;i&gt;Wie die Kommission mehrfach betont hat: Das Antrittsalter ist möglichst rasch anzupassen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frage: &lt;i&gt;Und abgesehen von dem, was die Kommission schon mehrfach betont hat - welches Pensionsantrittsalter wünscht sich die Industrie für das Jahr 2030?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Antwort: &lt;i&gt;Nun ja, wir befinden uns derzeit in Gesprächen, die zum Ziel haben, Maßnahmen zu finden, damit wir auf den Pfad zurückkehren können, den die Pensionskommission...&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aaaaaaah. Eine knappe halbe Stunde meines Lebens habe ich heute mit diesem Telefonat in den Sand gesetzt. Dabei hätte der gute Mann auch einfach sagen können, dazu gibt es keinen Kommentar. Sowas ist durchaus üblich und auch eine Art von Klartext.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Früher machte jenen Job in der iv-Sozialpolitik einer, der wenig Angst vor Sätzen ohne Relativkonstruktion hatte und sagte, was Sache war. Er hatte Mitarbeiter, die das auch taten.  Damals hatte die Industriellenvereinigung aber auch noch einen Generalsekretär, der in den Medien vorkam - und wie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S.: In der angeführten Pensionskommission sind übrigens 26 ihrer 33 Mitglieder Leute aus Interessenvertretungen, nur sieben sind unabhängige Experten. Jetzt kann man schon ein wenig darüber nachdenken, wie geradlinig und zielführend der Pfad schließlich ausfallen wird, den die gerade pflastern.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-3581407868352523856?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/3581407868352523856/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/08/schon-ganz-schon-beton.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/3581407868352523856'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/3581407868352523856'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/08/schon-ganz-schon-beton.html' title='Schon ganz schön Beton'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-2840314402382156622</id><published>2011-08-28T13:36:00.005+02:00</published><updated>2011-08-29T11:01:28.046+02:00</updated><title type='text'>Bologna</title><content type='html'>Mir ist heute wirklich langweilig. Ich könnte oder sollte (wollte aber nicht) zwar ein wenig für eine Geschichte nächste Woche vorrecherchieren, aber ich weiß nicht. Lernen für´s Masterstudium wäre auch nicht schlecht, da gibt es jetzt bald einmal eine Vorbesprechung für einen speziellen Kurs. Aber ich weiß nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immerhin hat mich der Gedanke an die Uni irgendwie zur Bologna-Reform der Studienordnungen gebracht, man schließt ja nun in den meisten Fällen statt als "Magister" als "Master" ab. Immerhin werden wir dabei endlich ein Stück verstaubtes Latein los, bedeutet ja eh beides dasselbe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die Studenten weniger: In der Regel liegt nun ein um zwei Semester längeres Studium bis zum Abschluss vor ihnen - und das bei schlechterer Ausstattung der Universitäten und immer hilfloseren Bildungspolitikern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht fair. Erinnere mich, als ich 1985 mit Publizistik anfing: Da gab´s einige Kollegen in ihren letzten Studiums-Zügen, die waren noch in der - damals - alten Studienordnung und schlossen das Publizistik-Studium nach acht Semestern mit dem Doktorat ab. Wir in der neuen hatten auch (im Idealfall) acht Semester Publiztistik (plus acht Semester Zweitfach, bei mir eine Fächerkombi) vor uns und wurden danach Magister. Heute: sechs Semester Publizistik, dann bist du Bachelor - und noch einmal vier Semester was auch immer, dann bist du Master.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist fast wie im richtigen Leben: Die Sache wird nicht einfacher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darüber wollte ich Ihnen aber gar nicht erzählen. Sondern. Beim Nachdenken an diesem langweiligen Sonntag-Nachmittag bin ich noch auf etwas weit Dramatischeres gestoßen, das unser soziales Zusammenleben tiefgreifend verändern wird. Nämlich:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein ernstes und bisher völlig unterschätztes Problem wird Österreich nach Einführung der Bologna-Kriterien - und damit eben Abschaffung der meisten Magister-Titel - erst in den kommenden Jahren heimsuchen, wenn es statt Magister nur mehr Master gibt. In einem Land, in dem man bisher nie schief lag, wenn man zu jemandem "Herr Doktor" oder "Frau Magister" sagte - wie spricht man wen an, der zum Beispiel "Max Mustermann, MA" ist? Oder die Witwe eines verstorbenen MSc? Ein geschleimtes "Frau Doktor" im Café für die Witwe des Zahnarztes war ja bisher lieb gewonnene Gewohnheit für Schleimer ebenso wie für Beschleimte...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da werden sich noch Generationen von Wiener Kaffeehauskellnern die Zähne daran ausbeissen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-2840314402382156622?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/2840314402382156622/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/08/bologna.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/2840314402382156622'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/2840314402382156622'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/08/bologna.html' title='Bologna'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-2838398580023754318</id><published>2011-08-26T12:31:00.009+02:00</published><updated>2011-08-29T10:36:36.202+02:00</updated><title type='text'>Sommer halt</title><content type='html'>Ich wollte mit dem Gewerkschaftsboss sprechen, aber zunächst verwirrte mich die Sekretärin - weil sie sich einfach mit Vornamen meldete, ganz ohne "ÖGB", ganz ohne "Büro des Präsidenten" oder so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich um einen Rückruf bat und fragte, wann der kommen könnte (wir haben ja einen Redaktionsschluss), sagte sie, der Chef wäre in Alpbach und Genaueres unmöglich zu sagen. Ob sie mich mit der Pressesprecherin verbinden könne? Nein, könne sie nicht. Und es war leider auch nicht in Erfahrung zu bringen, ob das an fehlender Fingerfertigkeit bei der Bedienung der Telefonanlage, an selektivem Unwillen oder einer generellen Widerspenstigkeit des Universums lag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube ja, es hat sich um eine sommerliche Ferialpraktikantin gehandelt, die noch nicht so recht in den Gängen war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz schön schwierig war es übrigens auch, den Chefverhandler der Wirtschaft für die anstehende herbstliche Metaller-Lohnrunde ans Telefon zu kriegen. Er hänge gerade (für den Boss eines Seilbahn-Unternehmens ganz witzig) in einer Wand, sagte man mir in seinem Büro sinngemäß - der Mann war irgendwo in Vorarlberg Bergsteigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich muss aber anmerken: Schließlich haben sie alle promptest zurückgerufen und waren wirklich angenehme, bemühte Gesprächspartner - &lt;a href="http://www.format.at/articles/1134/524/305336_s2/oegb-praesident-erich-foglar-interview"&gt;ÖGB-Chef Foglar&lt;/a&gt; genauso wie Doppelmayr-Vorstand Hinteregger und Industrie-Obergewerkschafter Wimmer (der mir sogar eine halbe Stunde seines letzten Urlaubstages am Hallstätter See opferte). Ich glaube übrigens nach den Telefonaten, aber das können Sie im aktuellen FORMAT eh nachlesen: Die Verhandlungen werden nicht gut laufen, Hinteregger und Wimmer mögen sich vermutlich nicht so sehr und reden sich´s miteinander eher weniger freundschaftlich. Man erinnert sich noch vage an den kleinen Eklat aus dem Vorjahr wegen der vergleichsweisen Banalität der Sitzordnung im Verhandlungssaal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz super zu erreichen ist übrigens Präsident Sorger von der Industriellenvereinigung: Weilt schon ewig - oder schon wieder, was weiß ich -  in Alpbach, sein Pressesprecher auch.&lt;i&gt; Wir werden sie zurückrufen&lt;/i&gt;, verkündet ein wenig kurz angebunden das Sekretariat in Wien - aber wann und wie und überhaupt will man nicht sagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klang mir ein wenig nach Besetzungsgespräch zwischen Regisseur und ungeliebtem Schauspieler, der sich um eine Rolle bewirbt, die er nicht kriegen wird: Rufen Sie uns nicht an, wir rufen Sie an. Die Handynummer des Pressechefs der iv gibt´s für einen Journalisten auch nicht (zumindest nicht für mich), was ehrlich gesagt schon ein wenig kurios ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leicht ist es auch bei vorhandenem Goodwill nicht, den Standpunkt der Industrie zu diversen Themen ins Blatt zu rücken - jetzt bin ich tatsächlich schon ein paarmal kläglich gescheitert. Kann mich nicht mehr so genau erinnern, aber ich glaube: Früher wurde in der Presseabteilung am Wiener Schwarzenbergplatz ein wenig umstandsloser agiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht liegt´s aber eh auch nur am derzeit sehr heißen Wiener Sommer. Die U-Bahn, welche sonst ziemlich klaglos funktioniert, bleibt ja auch dauernd liegen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-2838398580023754318?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/2838398580023754318/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/08/sommer-halt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/2838398580023754318'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/2838398580023754318'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/08/sommer-halt.html' title='Sommer halt'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-7657694788879428641</id><published>2011-08-25T12:19:00.014+02:00</published><updated>2011-08-25T15:55:38.106+02:00</updated><title type='text'>Oh du mein Pfirsich</title><content type='html'>Es schmerzt mich tief im Herzen, aber heute muss ich meine irischen Freunde tadeln, die sonst meine Hochachtung genießen, pressearbeitsmäßig. Nur diesmal, dearest Lassies, ist euch leider wirklich ein Text mit Schnitzern ausgekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Beispiel: &lt;i&gt;...der majestätische Fluss, dessen Fischrechte exklusiv dem Ballynahinch Estate gehören, fließt auf einer Länge von ca. drei Kilometern am Hotel vorbei, bevor er in den Atlantik mündet.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man weiß zwar, wie´s gemeint sein könnte - aber so wie es da steht muss es sich um ein drei Kilometer langes Hotel handeln. Wohl ein Pracht-, Prunk-, Trotz- und Trutzbau - wie weiland nur Diktator Ceausescu im fernen Rumänien klotzte. Außerdem schreibt ihr  &lt;i&gt;...über einen Container, der sich gerade zwischen Lanzarote nach Dublin befindet...&lt;/i&gt;. Natürlich kann man sich nicht zwischen Lanzarote befinden, höchstens auf den Straßen zwischen den Häusern von Lanzarote, zum Beispiel. Oder, wie es hier wohl gemeint ist: am Weg von Lanzarote nach Dublin, also (auch nicht wirklich kristallen formuliert) zwischen Lanzarote und Dublin. Oder so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Macht aber nichts, Irland und den großartigen Damen von Fáilte Ireland in Frankfurt ist eh alles zu verzeihen, erst recht kleine sprachliche Unschärfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der majestätische Fluss von oben ist übrigens der Ballinahynch River, der durch Connemara im County Galway fließt. Aaah, Connemara! &lt;i&gt;Der Arsch der Welt&lt;/i&gt;, &lt;a href="http://juliecaesar.twoday.net/20090522/"&gt;schreibt zwar Tochter Julia in ihrem leider schon lange nicht mehr befüllten Irish Blog&lt;/a&gt; - aber mir gefällt´s dort, schön einsam, schön wild. Und Galway erst, seit nun doch schon geraumer Zeit und eigentlich halbwegs grundlos: the place my heart lies nearest. Was mach ich überhaupt noch hier in Wien, wo ich doch auch im Róisín Dubh sitzen und ein Guinness trinken könnte?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A propos: Heute hat irgendeiner den Getränkeautomaten im achten Stock des Media Tower falsch befüllt - und die eingetippte "43" einen Pfirsich-Eistee statt einen Zitronen-Eistee ins Ausgabefach purzeln lassen. Pfirsich-Eistee, wer mag denn sowas? Dabei bräuchte ich dringend Löschflüssigkeit, weil ich mir gestern Abend mit ein paar Kollegen nach Redaktionsschluss im "Barfly" ums Eck ein harmloses Guinness-Räuschlein - aber lassen wir das...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-7657694788879428641?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/7657694788879428641/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/08/oh-du-mein-pfirsich.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/7657694788879428641'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/7657694788879428641'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/08/oh-du-mein-pfirsich.html' title='Oh du mein Pfirsich'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-265634520764659762</id><published>2011-08-21T12:43:00.013+02:00</published><updated>2011-08-22T08:48:35.128+02:00</updated><title type='text'>Fast</title><content type='html'>Dieses Wochenende ist fast die Pest - ein bissl Persönliches jetzt wieder einmal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern Abend schon hat ein Treffen mit einer Bekannten nur beinahe geklappt, weil ich mein Handy im Auto vergessen hatte - die Dame war durchaus ein wenig verwundert. Heute wäre ich fast nach Triest gefahren, mit einer vermutlich besonders lieben Freundin, die ich allerdings noch nicht so gut kenne. Aber weil´s bei uns Menschen immer auf sonderbarste Weise menschelt und wir alle manchmal auf ganz schön kuriose Art kompliziert nachdenken, wenn wir Dinge einfach handhaben könnten, ist daraus ebenfalls nichts geworden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fast bin ich zwar der Ansicht, langfristig besehen war´s vielleicht sogar besser - denn wie das der Teufel haben will: Wer weiß, welche Plag und Müh man sich dadurch wechselseitig erspart hat, aber andererseits habe ich doch auch fast ein wenig Bedenken im Sinne von tolle Chance vergeben, möglicherweise. Naja. Leben halt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Muss wohl so sein, das nur nebenbei, dass ich irgendwie ein spezielles Talent zum ungeschickten Umgang mit Psychologinnen habe, beziehungstechnisch betrachtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beruflich erinnere ich mich an ein Meeting, das ich vor vielen Jahren mit einem der beiden Hocheggers hatte, Sie wissen: Einer davon ist dieser Lobbyist mit seiner Agentur, bei dem man derzeit immer dazu schreiben muss, dass die Unschuldsvermutung gilt, was nie ein gutes Zeichen ist. Ich weiß heute auch wirklich nicht mehr, ob´s jetzt tatsächlich dieser war oder sein Bruder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls hatte er mich angerufen, ich war damals Sprecher eines großen Telekom-Unternehmens, wir gingen zu einem Wiener Nobel-Italiener. Es gab ein unverbindliches Angebot, die in Graz neu aufzubauende südösterreichische Filiale der Agentur zu übernehmen, eventuell mit Ausfransungen hinunter nach Slowenien, Kroatien, Kärnten sowieso. Spannende Sache, dachte ich mir damals. Ein wenig irritierte mich zwar die Frage zwischendrin, wie ich´s mit der - damaligen - blauen Buberlpartie Jörg Haiders und den Blauen überhaupt hielte. Und dass nach meiner ziemlich eindeutigen Antwort der Termin bald einmal zu Ende ging. Ich habe von Herrn Hochegger nie mehr etwas gehört, stattdessen lese ich jetzt unter anderem im FORMAT von seinen Kalamitäten, welche die Kollegen in ziemlich eindrucksvoller Weise aufdecken...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damals konnte ich das nicht so gut einordnen, aber heute weiß ich: Da bin ich fast am Verderben vorbei geschrammt. Glück gehabt. Und zwar ganz, nicht bloß fast.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-265634520764659762?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/265634520764659762/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/08/fast.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/265634520764659762'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/265634520764659762'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/08/fast.html' title='Fast'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-3706132672026683719</id><published>2011-08-19T12:47:00.014+02:00</published><updated>2011-08-19T13:05:34.134+02:00</updated><title type='text'>Wer was macht</title><content type='html'>Wieder einmal ein Beitrag zum Thema Pressearbeit, ich pack das ja manchmal wirklich nicht. Habe gerade folgenden Dialog am Telefon hinter mich gebracht, dran war die Dame aus der Presseabteilung der Leasing-Tochter einer großen Bank, sie sprach ein wirklich charmantes Tirolerisch:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dame: &lt;i&gt;Kenntn´Sch ma bitte sagen, welchana Reporter bei Ihnen für was zuständig isch?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich: &lt;i&gt;Natürlich, da haben wir nämlich zufällig eine super Aufstellung, wir nennen sie bei uns redaktionsintern "Impressum", da steht das alles drin.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dame: &lt;i&gt;Wo findidenndes?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich: &lt;i&gt;Ganz hinten im Format, die genaue Seite steht in der Inhaltsangabe.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dame: &lt;i&gt;Ma, mir haben do grad kans herumliegen, kanntn´S ma des vielleicht vorlesen?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich: &lt;i&gt;Kanntat i net, das dauert mir zu lange, gehn´S doch einfach zum nächsten Kiosk und kaufen Sie ein Heft.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dame: &lt;i&gt;Jo, schon. Aber kanntn´S mir´s net einfach per Mail schicken?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich: &lt;i&gt;Das Format ist ein gedrucktes Magazin, das lässt sich schwer in ein eMail pressen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dame: &lt;i&gt;Ah so. Wia mochma´s denn dann am beschtn?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich: &lt;i&gt;Am beschtn warat wirklich, Sie gehen zum nächsten Kiosk, kaufen sich ein Exemplar, da steht das dann hinten im Detail drin, wer bei uns was macht.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dame: &lt;i&gt;Na guat, dann mach ich´s halt aso.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bin ich froh, dass wir das so rasch und einfach klären konnten. Sie hätte ja auch noch wissen wollen können, was jetzt genau ein Impreschum ist, und warum. Immerhin rief sie Freitag am Nachmittag an - jener Tag, an dem wir tatsächlich den geringsten Stress haben. Mittwoch wäre blöder gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei passender Gelegenheit erzähle ich Ihnen auch einmal von einem Telefonat der skurrileren Sorte, das ich letztens mit der Gründerin der neuen "LPÖ" ("Lebenswerte Partei Österreichs", Motto: &lt;i&gt;Nie war mehr Anfang als jetzt&lt;/i&gt;) hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-3706132672026683719?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/3706132672026683719/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/08/wer-was-macht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/3706132672026683719'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/3706132672026683719'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/08/wer-was-macht.html' title='Wer was macht'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-9141309892217154169</id><published>2011-08-18T15:45:00.006+02:00</published><updated>2011-08-18T21:32:24.227+02:00</updated><title type='text'>Branding</title><content type='html'>Ich habe eine seltsame Neigung. Keine Angst (oder, je nachdem, keine falschen Hoffnungen) - nichts Unanständiges. Ich steh total auf Namen. Ich mag einfach gutes verbales Branding. Mit guten Titeln, gelungenen Namensgebungen, kristallenen Kurzformulierungen kann man mich begeistern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das folgt selbst für mich undurchschaubaren Mechanismen. Ich weiß einfach nicht, warum mir wann was gefällt. Zum Beispiel der Titel der neuen Tori-Amos-CD: "Night of Hunters" - finde ich super. Überhaupt ist die tolle Tori (was für eine schöne Aliteration!) eine geschickte Branderin, ich mag etwa auch die Namen der Songs &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=yz3NqIjn00s"&gt;"Girl disappearing"&lt;/a&gt; oder &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=4iwUZOnB9J4"&gt;"Happy Phantom"&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch gut, siehe letzten Blogpost, der Namen des Kleinsthundes "Tutnix". Auf so etwas musst du als Herrl (beziehungsweise im Tutnix-Fall: Frauerl) erst einmal kommen. Ein Freund von früher hat dem mir nicht rasend sympathischen Märchenerzähler Folke Tegetthoff den Nickname "Flocke" gegeben, wegen seiner Frisur. Ist: großartig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überhaupt Poesie für sich ist das optische Branding der geilen Nummer &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=1I-Xwxbm4vs"&gt;"Irish Ways and Irish Laws"&lt;/a&gt; - wenn man davon absieht, dass die damals noch glatzköpfige Sinéad O`Connor im Scheinwerferlicht des YouTube-Videos ein wenig aussieht wie ein Zombie. Und auch der Titel der morgen erscheinenden neuen FORMAT-Coverstory ("Die dunkle Seite der Macht") ist genial - wenn Sie erst einmal den Zusammenhang kennen. Den verrate ich hier aber nicht, marschieren Sie gefälligst zum Kiosk :-) Übrigens lobe ich mich natürlich nicht selbst - ist nicht meine Story, eine Kollegin hat sie recherchiert und geschrieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, man könnte sagen, dass sprachliches Branding mein Ding ist (auch wenn ich es selbst nicht so richtig gut kann, ich bin eher ein nur fast so guter Headliner). Mein Traumjob wäre gewesen: Namenserfinder für Schiffe. &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-9141309892217154169?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/9141309892217154169/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/08/branding.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/9141309892217154169'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/9141309892217154169'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/08/branding.html' title='Branding'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-7280383855689329856</id><published>2011-08-12T10:28:00.006+02:00</published><updated>2011-08-12T10:45:30.366+02:00</updated><title type='text'>Tutnix</title><content type='html'>Heute möchte ich Ihnen von Redaktionshund Tutnix erzählen. Er ist die Miniaturausgabe eines sehr kleinen Hundes, gehört Kollegin Gabi aus der "Body&amp;Soul"-Abteilung (hey, schon cool das FORMAT, oder? - so nennt sonst kein Medium seine Society-Berichterstattung) und ist höchst friedlich, mit anderen Worten: Tutnix tut nix.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man muss zwar ein bissl aufpassen, dass man nicht auf ihn drauf tritt. Und ich fürchte auch, sollte sich hier im Media Tower am Wiener Schwedenplatz jemals eine Ratte einschleichen, könnte die (selbst wenn es sich um ein Jungtier handelt) Tutnix durchaus gefährlich werden, aber der kleine Kerl ist richtig lieb. Er mag es, gestreichelt zu werden, und ich freue mich immer sehr, wenn er den Gang entlang hoppelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur kürzlich war Tutnix ein wenig unrund, wenn er mich sah. Weil ich das Fortgehen in Wien nämlich immer noch nicht halbwegs verträglich auf die Reihe kriege (es hat hier einfach so viel so lang offen), ist mir letztens am Abend ein Glas Wein zu einer nicht kurzen Glasreihe geraten. So wurde auch wegen der netten Gesellschaft (nicht kurze Aperol-Spritz-Reihe) dann aus Abend Morgen - und zwar nicht früher Morgen, wenn Sie wissen, was ich meine.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da hatte ich danach sowas von einem Kater, dass Tutnix sich wohl bedroht fühlte und zur Prävention ziemlich durch die Gegend knurrte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-7280383855689329856?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/7280383855689329856/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/08/tutnix.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/7280383855689329856'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/7280383855689329856'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/08/tutnix.html' title='Tutnix'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-5594027756052452498</id><published>2011-08-10T17:55:00.003+02:00</published><updated>2011-08-10T17:58:38.678+02:00</updated><title type='text'>Ein guter Mann</title><content type='html'>...and now the conclusion.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Ardagger-Beitrag von Montag nämlich, der dortige Bürgermeister hat ihn gelesen und mir ein Mail geschickt. Ich bin ja in Sachen Pressearbeit recht schnell mit Kritik zur Hand, wenn einmal was nicht so gut läuft. Und eigentlich läuft ja fast immer was nicht so gut. Aber wer viel schimpft, muss auch ordentlich loben - ist das einmal angebracht, also:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bürgermeister P. muss sich vom spöttischen Ton des Blogposts natürlich getroffen gefühlt haben, geht ja gar nicht anders. Aber: kein böses Wort im Mail, stattdessen durchaus witzige und auch leicht ironische Antworten, verbunden mit einer neuerlichen Einladung, sich einmal das Thema "Swingolf" gemeinsam anzuschauen. Er versichert mir auch, dass die Musikkapellen von Ardagger nichts mit der Gewerkschaft zu tun haben (wäre für die Musik an sich eh egal), sondern einfach aus Spaß an der Freude spielen. Gut so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich solle mich jedenfalls unbedingt melden, wenn ich in der Gegend bin, schreibt er mir, dann swingolfen wir zusammen: "Könnte ein interessantes Gespräch werden", schließt das bürgermeisterliche Mail.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folge: Ich habe mir "Swingolf" näher angesehen (Auflösung: &lt;a href="http://www.swingolf-mostviertel.at/"&gt;Folgen Sie einfach diesem Link&lt;/a&gt;) und mache eine Meldung in "Golf aktuell" dazu. Wegen der tadellosen Reaktion habe ich außerdem einen guten Eindruck von Ardagger und dem Ortschef gewonnen. Ich werde dort vorbei schauen, Land und Leute kennenlernen - und wer weiß, vielleicht ergibt sich dabei das eine oder andere Thema für eine Geschichte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz was anderes jedenfalls, als hätte mir der Ortschef ein verärgertes Mail retour geschickt, dann hätte wiederum ich mich geärgert, ein Ende in Grant und Graus wäre möglich gewesen, niemand hätte was davon gehabt. Aber so, aus der Sicht von Ardagger: aus einem Problem mit Coolness, Besonnenheit und Geschick eine Chance gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genau das ist ein Beispiel für erstklassige Pressearbeit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-5594027756052452498?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/5594027756052452498/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/08/ein-guter-mann.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/5594027756052452498'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/5594027756052452498'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/08/ein-guter-mann.html' title='Ein guter Mann'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-3478615975564655375</id><published>2011-08-08T09:30:00.008+02:00</published><updated>2011-08-08T18:20:54.759+02:00</updated><title type='text'>Mostbirnhaus</title><content type='html'>Der Ardagger Bürgermeister, mit dem ich vor drei Wochen oder so wegen der im Nationalrat noch vorsommerpäuslich still und schnell beschlossenen Sonderprivilegien für Gemeindechefs telefoniert habe, lädt mich jetzt mit folgenden Worten ein:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;W&lt;i&gt;ir dürfen zu einem besonderen Konzerterlebnis einladen und freuen uns auf Dein/Ihr Kommen: Mostbirnhaus, Stiftskirche, Schifffahrt, Swingolf, Panoramablick Kollmitzberg und die Einkehr bei einem unserer Traditionswirte laden ein!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schifffahrt korrekt mit fff, das freut mich. Ist nicht selbstverständlich, dass sie in ländlichereren Gegenden flüssig in Orthografie sind - davon abgesehen ist der Einladungssatz schon ein wenig holprig, bisher hat mich noch kein Panoramablick der Welt explizit zu etwas eingeladen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor allem: Swingolf? Ist jetzt damit "Swing-Olf" oder "Swin-Golf" gemeint? Und bei beidem: Was ist das?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bin ratlos. Habe aber mein Lebensquantum an Blasmusik ohnehin schon in der Kindheit konsumiert, als jeden 1. Mai vor meinem Kinderzimmerfenster pünktlich um sechs Uhr morgens die Gewerkschaftskapelle für ein Ständchen Aufstellung nahm, weil das Wohnhaus gegenüber von lauter Konsum-Angestellten bewohnt wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, in der vor-Gerharter-Zeit war diese spezielle Region der österreichischen Welt noch in Ordnung, die Gewerkschaftsbank in Gewerkschaftsbesitz, in jenem des Konsum hunderte Filialen, Elsner hatte seinen Job noch und ich, obwohl Kind, wusste bereits super über die Bedeutung von Oropax Bescheid.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Werde daher eher nicht nach Ardagger ins Mostbinrhaus fahren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-3478615975564655375?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/3478615975564655375/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/08/mostbirnhaus.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/3478615975564655375'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/3478615975564655375'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/08/mostbirnhaus.html' title='Mostbirnhaus'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-4439075101847671227</id><published>2011-08-04T12:50:00.004+02:00</published><updated>2011-08-10T18:37:42.975+02:00</updated><title type='text'>Früher</title><content type='html'>In den vergangenen Tagen habe ich nach langer Zeit wieder einmal gesprochen mit:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stefan (Vater Gerald bekannter Schriftsteller, Kusine Aglaja Schauspielerin - kenne aber beide nicht persönlich), Claudia (managt eine der feinsten Forschungsinstitutionen des Landes), Bettina (plant gerade eine Kooperation mit Oprah Winfrey in den USA), Michael (sehr zu meinem Entsetzen Boss der Landesgruppe einer nicht so tollen politischen Partei), Barbara (wir waren zusammen in der geisteskranken Telekom-Branche der Jahrtausendwende) und so weiter, lauter Freunde oder Arbeitskollegen von früher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu einem anderen Michael (Außenmini) und zu Johanna (Innenmini) bin ich als siebter Zwerg von links hinten telefonisch natürlich nicht durchgedrungen - beziehungsweise hab ich´s gar nicht ernsthaft versucht. Zumindest mit ersterem wäre ich theoretisch auch - ich will mich nicht mit fremden Federn schmücken - per Sie, weil ich ihn höchstens ein- oder zweimal am Gang getroffen habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls &lt;a href="http://www.format.at/articles/1132/525/303841/wie-industriellenvereinigung-leute-schaltstellen-macht"&gt;Coverstory im aktuellen FORMAT&lt;/a&gt;, morgen am Kiosk: Das Traineenetzwerk der Industriellenvereinigung, die ihre Leute ja gut und nachhaltig über Politik und Wirtschaft im Land verteilt hat. Ganz früher war ich Redakteur eines von der IV herausgegebenen Wirtschaftsmagazins - und wie gesagt: Viele der heutigen CEOs und so weiter sind Bekannte von damals, einige sogar Freunde (mit denen ich, von wenigen Ausnahmen abgesehen, jahrelang null Kontakt hatte).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also war die Recherche eine kleine, feine Zeitreise für mich, die mich sehr gefreut hat. Vereinbarte Kaffeetermine abseits der Geschichte für die kommenden Tage und Wochen inklusive - zum Plaudern über alte Zeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie überhaupt das Zurückkommen nach Wien für mich viel mit früher zu tun hat (siehe auch &lt;a href="http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/06/ooh-vienna.html"&gt;Blogpost "Ooh Vienna!" vom 24. Juni&lt;/a&gt;). Haut bis jetzt eigentlich eh ganz gut hin - Befürchtungen unbegründet, vorläufig einmal.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-4439075101847671227?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/4439075101847671227/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/08/fruher.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/4439075101847671227'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/4439075101847671227'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/08/fruher.html' title='Früher'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-1099384609819188425</id><published>2011-07-29T16:51:00.009+02:00</published><updated>2011-08-03T21:55:50.890+02:00</updated><title type='text'>Hack Attack Boom</title><content type='html'>Ich könnte mir inzwischen durchaus vorstellen, nicht ganz ernst gemeint jetzt natürlich, dass mir eine Karriere als Cyber-Krimineller gut stünde. Ich habe zwar absolut keine Ahnung von Hacks und Computern (soweit das über die Bedienung eines Mac hinaus geht). Aber ich lebe gern risikolos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für eine &lt;a href="http://www.format.at/articles/1131/524/303276/die-web-hacker-anonymous-co-protestzeitalter"&gt;Geschichte im aktuellen FORMAT&lt;/a&gt; haben Kollegin Jelena und ich mit allen möglichen Menschen telefoniert, die sich in Sachen Anonymous, LulzSec und so weiter auskennen könnten. Jetzt weiß ich daher: Das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismus-Bekämpfung, das zuständig ist, kennt sich eher nicht aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein paar Kostproben aus dem Gespräch mit dem dortigen Chef gefällig? Zur Frage, ob man die Hacker der FPÖ- und SPÖ-Websites finden werde, sagte er: "Wir versuchen es". Um vorbeugende Maßnahmen gebeten, empfahl er Firewalls, aktuelle Virenschutz-Software und allgemein Vorsicht. Um die infrastrukturellen Voraussetzungen seiner Behörde gefragt, erklärte er, seine auf diverse Einrichtungen verstreuten 300 Cyber-Fahnder seien bereits dabei, sich Büros zum Zusammenziehen zu suchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich ganz schön unsportlich von den Hackern, denke ich mir da, dass die nicht warten, bis es die Verfassungsschützer endlich in die Startlöcher geschafft haben und bereit zum Loslegen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man bemüht sich im Amt aber sicher trotzdem. So geht die Behörde gegen die Hacker der GIS-Website nun wirklich entschlossen, entschieden und mit aller Schärfe und Härte vor. Denen werden vermutlich die Ohren schlackeln: Man hat, knallhart, Anzeige bei der Polizei gegen Unbekannt erstattet (wie mir der GIS-Pressesprecher versicherte).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wundert es Sie, dass ich nach all den Recherchen nun vorsichtig vermute, als Cyber-Krimineller hat man wohl ganz erträgliche Chancen, nicht erwischt zu werden (im FORMAT-Interview verrät ein Anonymous-Hacker übrigens, wie man mit der Sache durchaus auch Geld machen kann)?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-1099384609819188425?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/1099384609819188425/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/07/hack-attack-boom.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/1099384609819188425'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/1099384609819188425'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/07/hack-attack-boom.html' title='Hack Attack Boom'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-2462946851966876702</id><published>2011-07-28T21:39:00.003+02:00</published><updated>2011-07-28T22:03:32.459+02:00</updated><title type='text'>Wenn sich zwei nicht streiten...</title><content type='html'>...ärgert sich der Dritte. Die Pressesprecherin des Ministers rief letztens beim Chefredakteur an, ganz wichtig, und bot ein Streitgespräch exklusiv mit einem Unternehmer zu einer ziemlich populären Gesetzesnovelle. Im Süden Österreichs, und der Bonus: Ich könnte im Ministerauto von Wien aus anreisen und dabei mit dem Regierungsmitglied fast vier Stunden lang informell plaudern. So etwas schlägt man nicht aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der Zusage unserer Redaktion ging die Dame auf Urlaub, und herausgestellt hat sich: Das mit dem off-records-Plausch während der Anfahrt funktionierte nicht, denn Herr Minister kam direkt von den Festspielen aus Salzburg. Für das ausführliche  "Streitgespräch" blieben exakt 20 Minuten - viel zu wenig, um daraus eine sinnvolle Geschichte zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor allem: Die beiden Herren stritten nicht, diskutierten nicht einmal, sondern stellten sich als die Eintracht in Person heraus. Der Unternehmer, mir von mehreren Seiten als angriffig und keineswegs mundfaul geschildert, hatte sich mit dem Minister zuvor ganz offensichtlich auf ein Packl gehaut, alles war wohl als eine PR-Aktion von dessen Pressesprecherin ausgeheckt worden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wirklich ärgerlich, denn so kostet dich das einen vollen Tag, du kommst ohne Geschichte heim, musst das dem Chefredakteur erst einmal erklären und kannst außerdem schauen, wie du die reservierte Doppelseite auf andere Weise füllst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als dann nach dem Streitgespräch ohne Streit im pompösen Büro des Unternehmers vor der Tür auch noch, ehrlich jetzt, Armin Assinger wartete (weiß der Kuckuck, wie den die ministeriellen und unternehmerischen PR-Leute in die Sache einzuplanen gedacht hatten) und flockige Sprüche klopfte, war ich kurz einmal in der Nähe eines Auszuckers.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls ein neues Fallbeispiel für mein Buch, das ich sicher irgendwann schreiben werde: Pressearbeit, wie sie nicht geht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-2462946851966876702?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/2462946851966876702/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/07/wenn-sich-zwei-nicht-streiten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/2462946851966876702'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/2462946851966876702'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/07/wenn-sich-zwei-nicht-streiten.html' title='Wenn sich zwei nicht streiten...'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-1409117421037800467</id><published>2011-07-23T13:11:00.004+02:00</published><updated>2011-07-23T13:33:04.556+02:00</updated><title type='text'>Hymnisch</title><content type='html'>Wir haben im aktuellen FORMAT auf der Politik-Starterseite eine Meldung zum Salzburger Hymnenstreit. Gerlinde Rogatsch, Studienkollegin von viel früher und heute ÖVP-Klubchefin im Landtag, ist eine der wenigen vernünftigen Politikerinnen in dieser Sache. Aber ausgehend von der Meldung, dachte ich mir, schaust dir so zum Spaß einfach noch ein paar National Anthems anderer Staaten an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleich wieder kam mir dabei dieses geniale Fernsehbild von der Fußball-WM 1998 in den Kopf: Ivano Zamorano aus Chile, wie er als Boss seiner Mannschaft die ohnehin schon extrem feurige&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=hzMKeN6y-1M&amp;feature=related"&gt; chilenische Hymne aus voller Überzeugung und Brust mitschmettert&lt;/a&gt;. Wahnsinn - der muss sein Land echt lieben... Dann damals Radikalschnitt und Radikalschritt (findet sich leider nicht auf YouTube): Unser aller Toni Polster  schludert zur Bundeshymne. Wenn Sie den Toni, der sich insgesamt aber sowieso immer sehr bemüht (es tut halt jeder, wie er kann) schon einmal zu irgendwas irgendwas reden hören haben, wissen Sie: Naja, Sie wissen´s eh.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;National Anthems sind überhaupt so eine Sache. Die österreichische Hymne: fad, traurig, tragikomischer Text, Pathos ohne Verve. Anders zum Beispiel die Franzosen, die Marseillaise ist zwar auch pathetischer als erlaubt, aber du kannst sie bald einmal mit Inbrunst mitsingen. Und überhaupt: je südlicher das Land, desto annehmbarer sind Musik und Gesamtauftritt seiner Hymne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überraschung, und bitte dichten Sie mir da jetzt nicht falsches Pathos an - seit die Amis ihren Commander in chief (der diesen informellen Titel womöglich ein wenig zu wörtlich interpretiert hat) gegen einen vernünftigen Menschen getauscht haben, kann man so etwas ja durchaus wieder sagen, yes we can: "The Star Spangled Banner" ist nicht schlecht, der Text geht auf ein ganz ordentliches Gedichterl zurück und angeblich ist das Stück eine der am schwersten singbaren Landeshymnen überhaupt. Ich mag total die &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=vU5AYcAhvyo"&gt;schöne Version von den Dixie Chicks&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das bringt mich noch zu einem anderen Beispiel - weil´s nicht so oft vorkommt, dass ein und derselbe Künstler gleich hintereinander zwei National Anthems intoniert. Aber &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=odQiIvGxZV8"&gt;Alanis Morissette ist wohl Doppelstaatsbürgerin. Und "O Canada"&lt;/a&gt; hat schon auch was - Englisch, Französisch und Inuit in einem Stück...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die tollste, genialste und beste Landeshymne (als erfahrener Textblog-Leser ahnen Sie sicher, was jetzt kommt), ist jedoch selbstverständlich die irische - und zwar nicht die richtige (die ist eher nur fast so gut), sondern die heimliche: "Come to the bower" heißt sie und ich höre mir immer wieder gerne die&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=ndgBPZDWG3w&amp;feature=related"&gt; Version des ewig besoffnen Shane MacGowan mit seinen Pogues&lt;/a&gt; an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel Vergnüben, wenn Sie den YouTube-Links folgen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-1409117421037800467?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/1409117421037800467/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/07/hymnisch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/1409117421037800467'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/1409117421037800467'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/07/hymnisch.html' title='Hymnisch'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-7813668779114600325</id><published>2011-07-22T11:10:00.005+02:00</published><updated>2011-07-22T12:04:48.801+02:00</updated><title type='text'>Shortly I had any inconvenience</title><content type='html'>Da stand ich heute Vormittag in der U4-Station Schottenring und dachte gerade darüber nach, wie erstklassig Wiens öffentliche Verkehrsmittel sind. Du kommst mit allem überall hin, schnell und sogar halbwegs zuverlässig. Dass ab und zu die eine oder andere Rolltreppe streikt, fällt weniger ins Gewicht als der latente Grundgrant der Straßenbahn- und Busfahrer, aber macht nichts. Die Wiener Öffis sind trotzdem wirklich gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor allem freute ich mich kurz vorm Einfahren in die Station Schwedenplatz bisher jedesmal über das piekfeine RP einer Verkehrsbetriebe-Sprecherin: truly "received pronounciation", aber das führt jetzt doch ein wenig zu weit, es handelt sich dabei schlicht um vorzüglich artikuliertes Englisch. Aussprache quasi first cream, um einen Ausdruck zu gebrauchen, wie er aus der bunten Welt von Finanzmini Fekter stammen könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die freundliche Frauenstimme, man möge hier zum Airport-Bus umsteigen, kommt vom Band. Aber dann gibt es bei den Wiener Linien offensichtlich auch noch so etwas wie einen Diensthabenden - und wie ich da so steh und denk an nix, meldet er sich plötzlich über Lautsprecher live zu Wort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von den Problemen rund um die U6-Renovierung erzählt er und warnt die Touristen auf Englisch vor Betriebsunterbrechungen. Ich habe das gestern Abend schon einmal gehört, der Mann befindet sich offensichtlich in einem 24-h-Dienstradl. Jetzt aber: das Englisch. Holy Moly! Er bemüht sich zwar redlich, fast habe ich ein wenig Mitleid mit ihm, jedoch: So wird das nix, jeder kann hören, dass die zwei oder drei Volkshochschulkurs-Stunden einfach zu shortly waren, wie Miss Fekter womöglich sagen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor allem der Schlusssatz, eventuell tatsächlich ein kleiner Zungenbrecher für der Sprache völlig Unkundige, bereitet ihm ernste Probleme: &lt;i&gt;We apologize for any inconvenience&lt;/i&gt;, holpert er vor allem bei "apologize" durch die Buchstaben. Und zaubert ein Lächeln auf die Gesichter der Wartenden, die kosmopolit genug sind, die Verhaspler des armen Mannes mitzubekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wobei "kosmopolit" in Österreich nach der Schotter-Mizzi jüngstem Englisch-Unterricht sowieso neu definiert werden muss. Wieder einmal.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-7813668779114600325?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/7813668779114600325/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/07/shortly-i-had-any-inconvenience.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/7813668779114600325'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/7813668779114600325'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/07/shortly-i-had-any-inconvenience.html' title='Shortly I had any inconvenience'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-1624247290120818619</id><published>2011-07-17T12:55:00.011+02:00</published><updated>2011-07-28T22:01:28.928+02:00</updated><title type='text'>Day-i-ay!</title><content type='html'>Jetzt wieder einmal Golf und - eh schon längst überfällig - Irland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Facebook-Freundin &lt;a href="https://www.facebook.com/albieanne"&gt;Anne&lt;/a&gt; aus dear old Ireland (bin nicht ganz sicher, aber ich glaube sogar, dass ich ihr im richtigen Leben bereits einmal begegnet sein könnte) liefert regelmäßig Bilder von der tollen Bay bei Enniscrone mit diesem unglaublichen Strand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wellenreiten, Equestrian, Kitesurfen oder einfach nur Wellengang, alles ist dabei. Ab und zu gibt es sogar ein Bild vom Golfkurs, was mich unglaublich freut, denn: Die Links des River Moy, in deren Canyons sie meinen liebsten Golfplatz gebaut haben, auf dem die freundlichsten Menschen spielen (lesen Sie dazu zum Beispiel den &lt;a href="http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/05/forgotten-milk.html"&gt;Blogpost The forgotten milk&lt;/a&gt; vom 14. Mai), das ist für mich: aaaaah!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bin Anne echt dankbar für ihre Beiträge. Heute lese ich:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Good Morning. Gale Force Winds and Rain here what a perfect day for golf.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genau deshalb mag ich die Iren so. &lt;i&gt;Gale force Winds and Rain&lt;/i&gt;, das bedeutet ungefähr: es stürmt unmenschlich und gießt aus Kübeln. Außer in Irland (naja, vielleicht denken auch ein paar versprengte Schotten so) käme man nirgendwo auf der Welt auf Idee, zu sagen: ein perfekter Tag für Golf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erinnert mich an Oktober 2009 auf der Halbinsel Dingle - die Luft lau und ein mild bewölkter Himmel stimmte einen angenehmen Oktober-Tag ein, ich sagte zu einem knorrigen Einheimischen auf dem Golfplatz: &lt;i&gt;Such a fine soft day-i-ay!&lt;/i&gt; So sagen die Iren, wenn wettermäßig alles halbwegs okay ist. &lt;i&gt;No&lt;/i&gt;, korrigierte mich der Mann freundlich, &lt;i&gt;that´s a beautiful day. We call it a fine soft day-i-ay when it´s not constantly raining.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Now that´s good craic!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-1624247290120818619?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/1624247290120818619/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/07/day-i-ay.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/1624247290120818619'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/1624247290120818619'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/07/day-i-ay.html' title='Day-i-ay!'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-6960183242326963983</id><published>2011-07-17T00:05:00.013+02:00</published><updated>2011-07-17T00:28:24.618+02:00</updated><title type='text'>Der Himmel blaut, mir graut</title><content type='html'>Wegen der seltsamen, ausufernden Diskussion bin ich glatt ein wenig neugierig geworden, also: Lektüre der Landeshymnen. Jetzt drängen sich mir zwei Fragen auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frage 1: Warum in aller Welt führen wir ernsthaft eine Diskussion wegen geschlechtsneutraler Formulierungen, wo doch auf den ersten Blick ersichtlich ist: Getextet haben bescheiden Begabte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bitte entrüsten Sie sich jetzt nicht, lieber aufrechter patriotischer Leser. Bleiben Sie gelassen und lesen Sie ganz nüchtern - hier zwei ziemlich wahllos heraus gegriffene Beispiele, aus der Steiermark und aus Wien:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;i&gt;..wo die Gemse keck von der Felswand springt &lt;br /&gt;und der Jäger kühn sein Leben wagt; &lt;br /&gt;wo die Sennerin frohe Jodler singt &lt;br /&gt;am Gebirg, das hoch in Wolken ragt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...die Nixen auf dem Grund, &lt;br /&gt;Die geben's flüsternd kund &lt;br /&gt;Was alles du erschaut, &lt;br /&gt;Seitdem über dir der Himmel blaut...&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und jetzt sagen Sie selbst - halten Sie das jeweils für einen gelungenen, geschliffen und gekonnt formulierten Text? &lt;i&gt;Der Himmel blaut&lt;/i&gt;, nur zum Beispiel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Himmel blaut!?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder &lt;i&gt;der Jäger,&lt;/i&gt; der &lt;i&gt;sein Leben wagt&lt;/i&gt; - auf der Gamsjagd, wie soll das denn gehen? So wehrhaft sind nicht einmal steirische Gemsen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Müsste man über die Hymnen nicht eigentlich aus ästhetischen Gründen diskutieren? So viel miserable Reime, so sinnlos pathetischer Schwachsinn, das ist Land und Leuten doch weniger zuzumuten als ein paar fehlende Töchter...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und, jetzt wird es aber ernster - Frage 2: Ich möchte wirklich zu gerne wissen, warum sich all die rechtschaffen entrüsteten Gender-Formulierer, die wohl ziemlich sicher jeden einzelnen Satz der diversen Hymnen ganz genau obduziert haben, nicht über folgende Formulierungen empörten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wien, Strophe 3:&lt;i&gt; Und treuer deutscher Sinn streut aus seine Saat von hier weit hin.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Tirol, Strophe 3: &lt;i&gt;Da rief er laut: Gott sei mit euch, mit dem verratnen Deutschen Reich.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Steiermark, Strophe 6: &lt;i&gt;Wo noch deutsches Wort und Handschlag gilt, frommer Sinn noch herrscht und Tugend währt.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immerhin, im Fall der Steiermark wurde diese Passage mit ein paar anderen aus der Originalmelodie entfernt, als man sie zur offiziellen Hymne gemacht hat. Trotzdem, ernsthaft zu stören scheint die dumpfe Deutschtümelei in den Hymnen unserer Bundesländer (und es gäbe noch mehr Zitierenswürdiges) niemanden. Und die überhaupt katastrophale Qualität der Texte auch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur über die Gender-Formulierungen regen sich alle auf.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-6960183242326963983?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/6960183242326963983/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/07/der-himmel-blaut-mir-graut.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/6960183242326963983'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/6960183242326963983'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/07/der-himmel-blaut-mir-graut.html' title='Der Himmel blaut, mir graut'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-8932798056516238656</id><published>2011-07-15T10:36:00.003+02:00</published><updated>2011-07-15T13:12:28.277+02:00</updated><title type='text'>Zu dir, in da finstern Nocht</title><content type='html'>Irgendwie fühle ich mich diese Woche solidarisch mit Daniel Käfer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den kennen Sie nicht? Das ist der Protagonist in Alfred Komareks Salzkammergut-Krimis: Immer wieder verlässt der Journalist seine Hamburger Redaktionsstube, um im Ausseerland Kraft zu tanken und nebenbei Kriminalfälle zu lösen. Er mag Land und Leute. Eigentlich ist Käfer Grazer, also: alles genauso, wie sich´s gehört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fühle mich dem Ausseerland, dieser durchaus ein bissl wunderlichen Gegend zwischen Pötschenpass und Grimming, verbunden - genau wie der fiktive Kollege. Die Menschen dort sind anders, und zwar nicht auf die schlechte Tour. Ich weiß das, immerhin war ich einmal mit einer Ausseerin zusammen, einer ganz lieben. Ich war sehr gern bei ihr, bei Tag wie bei Nacht. Käfer hat dort ebenfalls das eine oder andere Techtelmechtel hinter sich gebracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für das Format recherchierte ich in den vergangenen Tagen eine kleine Geschichte über die tapfere Revolte der Einheimischen gegen das Böse in Graz und Wien, das ihnen ihr BA-Autokennzeichen wegnehmen will. Geht gar nicht - was Blöderes kannst du einem Ausseer nicht antun. Ich habe mit vielen telefoniert, freiwillig gibt sein "BA" keiner her.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alfred Komarek, der seine Geburtsstadt längst verlassen hat und mit W in Wien lebt, ließ mich per eMail wissen: Daniel Käfer wäre dieses Thema zwar ziemlich egal, jedoch hätte er wegen eben jener Einstellung bei seinen Ausseer Freunden vermutlich mit Missbilligung zu rechnen. Die Altausseerin Barbara Frischmuth, von mir ebenfalls befragt, hat auf das Thema null Bock: &lt;i&gt;Da ich selbst nicht einmal einen Führerschein habe, kann ich mich auch nicht in den BA-LI Streit hineindenken&lt;/i&gt;, antwortete sie. Und Klaus Maria Brandauer, richtete dessen Schweizer Manager aus, wolle überhaupt in Ruhe gelassen werden, er sei bereits in die Ferien abgezischt - nach Altaussee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Käfer jedenfalls geht es wie mir. Das BA-Thema lässt mich halbwegs kalt, meine Ausseer Freunde werden das nicht schätzen, wenn sie die Story im aktuellen Format (heute erschienen) lesen. Sie können das übrigens auch tun, einfach zum Kiosk gehen und...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich aber habe nach dieser Woche voller Ausseerland in meinem Kopf: richtig Sehnsucht bekommen. Und weiß, wohin ich am Wochenende zu fahren habe. Zur Einstimmung höre ich mir jetzt gleich einmal &lt;a href="http://itunes.apple.com/de/album/zu-dir-single/id13433178"&gt;"Zu dir" von"Irish Steirisch"&lt;/a&gt; an - eine Band, cool wie nur was. Und sie kommen, wie könnte das anders sein: aus dem Ausseerland.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-8932798056516238656?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/8932798056516238656/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/07/zu-dir-in-da-finstern-nocht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/8932798056516238656'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/8932798056516238656'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/07/zu-dir-in-da-finstern-nocht.html' title='Zu dir, in da finstern Nocht'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-4407074159113415501</id><published>2011-07-11T06:51:00.005+02:00</published><updated>2011-07-11T07:07:41.809+02:00</updated><title type='text'>Super Firma</title><content type='html'>Bahn fahren, mit den Österreichischen Bundesbahnen immer spannend. Zum Beispiel legen sie im Eurocity "Gustav Klimt" von Graz nach Wien ein kleines Heftchen auf, das nicht nur Fahrplanauskünfte gibt (die in Echtzeit Makulatur sind, weil der Zug schon vom Startbahnhof Graz mit 20 Minuten Verspätung abfährt).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch gute Tipps für das Reisen mit der Bahn  sind darunter, was praktisch ist. Denn man kann, einmal unterwegs mit Zügen der ÖBB, ganz offensichtlich viel falsch machen. Unter der Rubrik "Beim Verlassen des Zuges bitte beachten" steht zum Beispiel allen Ernstes:&lt;i&gt; Bewahren Sie Ruhe und lassen Sie ihr Gepäck zurück!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerüchteweise habe ich ja gehört, dass in der ÖBB-Kommunikationsabteilung mehr als 100 Leute arbeiten. Ich kann fast nicht glauben, dass so etwas dort niemandem auffällt. Man kann bei einigem Spürsinn aus dem weitläufigen Kontext zwar unter Umständen schließen, dass das eventuell hauptsächlich für Störfälle gelten könnte, klar ist es jedoch nicht. Jetzt aber ehrlich, liebe Hundertschaft: Das muss sich doch ein wenig geschickter formulieren lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dafür ist der Kellner, der in unregelmäßigen Abständen durch die 1. Klasse streift, voll gut drauf. &lt;i&gt;Koun i do irgendwem vielleicht a Kaffeetschal anbieten?&lt;/i&gt;, fragt er lässig. Dass ich meine Mineralwasserflasche ohne Glas wollte, hat er schon wieder vergessen, als er sie bringt. Das wundert mich nicht, sind doch inzwischen gut 20 Minuten vergangen. Leider habe ich in dieser Zeit auch die Landschaft draußen (ein wirklisch schöner Juli-Morgen, heute) nicht so recht genießen können, weil die Fenster praktisch blickdicht verschmutzt sind. War bei der übereilten Abreise in Graz wohl keine Zeit mehr, sie zu putzen, das muss man unserer Bahn wirklich nachsehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber immerhin, bin schwer beeindruckt: Der Schaffner bietet nicht nur Tageszeitungen (von heute!) an, sondern hat glatt auch zwei, drei Exemplare eines Nachrichtenmagazins dabei. Und jetzt raten Sie einmal. Genau, es ist das FORMAT.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Super Firma, die ÖBB.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-4407074159113415501?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/4407074159113415501/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/07/super-firma.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/4407074159113415501'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/4407074159113415501'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/07/super-firma.html' title='Super Firma'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-7456150752371174631</id><published>2011-07-08T19:14:00.015+02:00</published><updated>2011-07-11T18:17:58.043+02:00</updated><title type='text'>Fernsehgeschichte</title><content type='html'>Auch ein Zeitvertreib: Parlamentsfernsehen auf TW1. Da können einem bei manchen Wortmeldungen Zweifel kommen, ob unser Land wirklich ausschließlich in den Händen von Supertollen liegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kann das einfach nicht anders formulieren, sorry liebe Nationalratsabgebordnete, die ihr euch vermutlich mehrheitlich für honorige Persönlichkeiten haltet, das Feinste vom Feinen, Stützen der Gesellschaft. Wobei ich sicher bin, dass einige von euch das auch tatsächlich sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rhetorisch sind Österreichs Volksvertreter in den meisten Fällen jedenfalls: ein Desaster. Hört man sie so dahin reden, scheinen mir schon Zweifel angebracht, ob das wirklich unsere Edelsten sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Richtig leid tun mir die beiden Dolmetscherinnen im kleinen Bildfenster rechts unten, die das teils höchst seltsame Gesagte in die Gebärdensprache bringen müssen - und zwar auf eine Weise, dass die gehörlosen Zuseher nicht glauben, es handelt sich um einen Übersetzungsfehler. Nicht leicht, die Damen haben einen Horror-Job.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ich hingegen liebe: Kameraeinstellungen auf Nationalratspräsident Number two, wenn er Sitzungsführung hat. Der Herr Neugebauer, wir kennen und mögen ihn alle, muss irgendwie für die Pink Floyd Pate bei der Namensgebung von "The Wall" gestanden haben. Man sieht ihn sitzen, schwitzen, wirken, walten - und weiß: Diesem Mann sprengst du nie und nimmer ein Ziegelsteinchen aus dem Beton seiner Mauer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn er außerdem, sichtlich genervt aber bewegungslos, das Plenum ermahnt, jetzt aber wirklich mit dem Schwätzen aufzuhören: ganz, ganz großes Kino. Einen Besseren hätte die Lehrergewerkschaft nie als obersten Vertreter finden können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese sekundenkurzen Realsatire-Schnitte werden noch Fernsehgeschichte machen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-7456150752371174631?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/7456150752371174631/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/07/fernsehgeschichte.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/7456150752371174631'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/7456150752371174631'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/07/fernsehgeschichte.html' title='Fernsehgeschichte'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-4766933051360310926</id><published>2011-07-06T18:09:00.003+02:00</published><updated>2011-07-06T22:46:36.499+02:00</updated><title type='text'>Wien, wieder da</title><content type='html'>Gestern Wien, Taxi, unterwegs zum Wifo. &lt;i&gt;Haben´s ka Adress?&lt;/i&gt;, fragt der Taxler, weil ihm "Arsenal 20" nicht genügt. &lt;i&gt;Das ist eine Adresse&lt;/i&gt;, sage ich. &lt;i&gt;Issas ned&lt;/i&gt;, sagt der Taxler. Jetzt weiß ich aus Erfahrung, dass Wiener Kellner, Taxifahrer, Straßenbahnschaffner und so weiter nicht unnötig kooperativ sind, freundlich sowieso nicht, also: Ich lasse die Diskussion lieber, zeige dem Mann stattdessen einfach Route und Ziel als roten Punkt auf einer iPhone-Karte, das müsste reichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tut es nicht. &lt;i&gt;Wie heißt die Straße da links auf dem Weg zum Arsenal?&lt;/i&gt;, will er wissen. Erkläre ihm, dass ich a) keine Ahnung habe und b) der Fahrgast bin, nicht der Fahrer, dass er sich darum also c) schon selbst kümmern muss. Das kommt nicht so gut, er bleibt für den Rest der Fahrt stumm. Aber er bringt mich ans Ziel, sogar ein paar Minuten zu früh für den Recherche-Termin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Nachmittag dann der freundliche Asiate: &lt;i&gt;Pürroro aachtik&lt;/i&gt;. Das ist natürlich unverständlich. Für Sie sowieso, weil Ihnen die Information fehlt, dass ich am Schwedenplatz vor dem Fastfood-Stand "Crazy Noodles" stand. Also war mir zumindest klar, dass es sich um eine Preisangabe für das "Red Curry Chicken" handeln musste, immerhin (gemeint war: &lt;i&gt;fünf Euro achtzig&lt;/i&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aah, Wien. Ich bin wirklich wieder da.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-4766933051360310926?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/4766933051360310926/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/07/wien-wieder-da.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/4766933051360310926'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/4766933051360310926'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/07/wien-wieder-da.html' title='Wien, wieder da'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-6138431791424458464</id><published>2011-07-01T22:48:00.016+02:00</published><updated>2011-07-01T23:31:49.903+02:00</updated><title type='text'>Krems, geschlossen</title><content type='html'>Gregor, Julia und ich gingen letztens nach der Uni am Abend was essen. Banale Sache, werden Sie sagen. Aber nicht in Krems. Der Stadt, die grundsätzlich zu hat. Oder so ähnlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Beispiel das Café des Kinos beim Kesselhaus am Uni-Campus, es gab eine Freiluftvorführung, kostenlos. Tolle Sache, lau der Abend, sommerlich Luft und Duft. Schön entspannt wäre es da, in der Wiese zu lümmeln, Programmkino zu genießen, was zu trinken... Geht aber nicht. Zwar ist der Eintritt frei, aber nur für Menschen, die reserviert haben. Reserviert. Den freien Eintritt. Alle anderen dürfen zwar ins Café, bekommen aber nichts und müssen sich beim Filmstart wieder vertschüssen. Außerdem, Montag und Dienstag hat das Café mitten am Uni-Gelände: ganztags geschlossen. Komme was wolle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gingen wir eben die wenigen hundert Meter runter zur Kunsthalle, kulturelles Zentrum der Stadt. Ihr Restaurant, am Abend eines Ausstellungstages mitten in der touristischen Hochsaison: geschlossen, ebenfalls komme was wolle. Der Wirt gegenüber: Hat zwar offen, dafür aber eine Kellnerin mit der einladenden Freundlichkeit der früheren Telefon-Zeitansage. In seinem Garten löscht er um 22.00 Uhr die Lichter, kommentarlos, schmerzlos, herzlos. Komme: was wolle. Aufmuckenden Gästen schenkt die in einem ziemlich gnadenlosen Dirndl kostümierte Uhrzeit ein Knurren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dafür ist seit heute, weiß der Teufel warum, ganz Krems voller Feuerwehrleute, Feuerwehrautos, Feuerwehrabsperrungen, Feuerwehrsirenen. Es sind tausende und sie sind überall, muss wohl eine Art Anstrengung für´s Guinness Book of Records sein, der Welt größtes Feuerwehrfest oder so. Außerdem wollen sie die Bestmarke für die lauteste Sirene der Welt, die am längsten durchgehend nerven kann, ganz offensichtlich auch noch knacken. An jeder Ecke wird geübt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dafür beobachtet, heute Vormittag in Wien, Station Schottenring: zwei Briefträger, die tatsächlich samt monströser gelber Trolleys voller Post mit der U-Bahn fuhren, offenbar unterwegs zu ihrer Zustellerei. Sehr originell, das. Habe ich noch nie gesehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-6138431791424458464?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/6138431791424458464/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/07/krems-geschlossen.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/6138431791424458464'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/6138431791424458464'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/07/krems-geschlossen.html' title='Krems, geschlossen'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-3725068803886243573</id><published>2011-06-28T11:53:00.003+02:00</published><updated>2011-06-29T11:20:00.092+02:00</updated><title type='text'>Schreiben macht Kopfschwirren</title><content type='html'>Schreiben am Fließband. Hätte mir nie gedacht, dass mir das einmal auf die Nerven gehen würde. Aber gestern und heute beim Journalismus-Studium an der Donau-Uni, auf dem Programm steht: Schreibtraining für Meldungen und Shorties im Radio mit ORF-Mann Paul Kraker. Der Typ ist super, wirklich kompetent und ich bin bisher eher noch nie auf so hohem Niveau schreibtrainiert worden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ehrlich, mir schwirrt schon ein bissl der Kopf. Agenturmeldungen ohne Ende und alle sind sie zu radiotauglichen Meldungen oder Shorties umzuformulieren. Russische Marsmissionen-Tests, frisch erfundene Geräte zum Blocken von TV-Werbung, französische Gefängnisausbrüche mit Schusswechseln und Sprengfallen, Sozialversicherungswahnsinn, Judenverfolgung und mehr. &lt;i&gt;Macht mich ganz wucki&lt;/i&gt;, täte die Kollegin, die zwei Plätze weiter sitzt, vermutlich sagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz schön anstrengend, die Damen und Herren von Ö1 sind nicht zu beneiden, wenn sie das jeden Tag, jede Stunde machen müssen. Werde in Zukunft beim Nachrichtenhören im Radio ganz ehrfürchtig die Ohren spitzen und nach Ablauf der fünf Minuten enthusiastisch applaudieren. Wenn ich nicht gerade im Auto sitze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht stelle ich mich bei besonders gelungen formulierten News auch in einer Reihe auf und mache die Welle, schaunmaamal.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-3725068803886243573?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/3725068803886243573/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/06/schreiben-macht-kopfschwirren.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/3725068803886243573'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/3725068803886243573'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/06/schreiben-macht-kopfschwirren.html' title='Schreiben macht Kopfschwirren'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-5041968668021790453</id><published>2011-06-24T13:47:00.010+02:00</published><updated>2011-10-28T14:07:15.132+02:00</updated><title type='text'>Ooh, Vienna!</title><content type='html'>Diesmal aber einmal wirklich etwas sehr Persönliches.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie kein junger Wilder, keine junge Wilde mehr sind, sondern wie ich im allerbesten erstklassigen Superalter, werden Sie diese Nummer aus den 1980er Jahren, meiner späten Jugend, vermutlich kennen: &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=m9WdUgn0XkU"&gt;Ultravox, "Vienna"&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wien und ich, das ist keine vorzügliche Liebesbeziehung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Knapp 13 Jahre habe ich bisher dort gelebt, zuerst studiert und danach, wie´s halt so ist, lange Zeit picken geblieben. Später dann, größter Fehler überhaupt, noch einmal zwei Jahre. Glücklich war ich dort nie. Und diese beiden neuerlichen Jahre um die Jahrtausendwende haben mich überhaupt das Wesentlichste gekostet, was es für mich bisher im Leben gegeben hat. Sorry Christiane, 05♥, für alles was damals war - und wie es war. Könnte ich es noch einmal machen, ich würde...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls habe ich danach, ziemlich geschockt wieder zurück in Graz, Geschehenes als irreparabel vorgefunden und gesagt: Wien nie mehr, unter keinen Umständen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber jetzt ist es so, dass du als freier Journalist, der die Sache hablbwegs ernst meint, im kommunikativen Kindergarten Steiermark wirklich nur sehr schwer einen Fuß auf stabilen Boden kriegst, wenn überhaupt. Es gibt hier einfach zu wenige, die die Sache seriös betreiben, ich könnte Ihnen da ein paar ein lustige Gschichterln erzählen... Jedenfalls kannst du hingegen ganz einfach nicht nein sagen, wenn Österreichs größtes und renommiertestes Wirtschafts-Nachrichtenmagazin &lt;a href="http://www.format.at/"&gt;FORMAT&lt;/a&gt; dir einen Job in der Redaktion anbietet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also gehe ich ab Juli zum FORMAT, News-Verlag, Gruner + Jahr - und damit wieder einmal: nach Wien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich freue ich mich sehr auf die tolle journalistische Arbeit beim tollen Medium mit den tollen neuen Kolleginnen und Kollegen. Aber habe auch toll Stress, weil: Wien, meine dort gemachten Erfahrungen, das Zurücklassen sehr lieber Menschen hier, überhaupt. Die Wohnung in Graz behalte ich zwar und wann immer es geht, werde ich hier sein. Aber trotzdem! Schaunmaamal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ich verliere: Wir werden sehen - hoffentlich nicht, so wie beim letzten Mal, etwas ganz Wichtiges. Was ich behalte: Sie, liebe Textblog-Leser - denn der wird natürlich weitergeführt, in Zukunft halt ein bissl weniger golf- und dafür mehr wirtschafts- und wohl auch politiklastig. Was ich hoffentlich kriege: alte neue Freunde aus früheren Wiener Zeiten und wohl auch neue neue Freunde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was außerdem kommt? Mit ziemlich viel Unbehagen hoffe ich das Beste. Und schließe vorderhand einmal mit Ultravox: &lt;i&gt;Ooh, Vienna&lt;/i&gt;!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-5041968668021790453?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/5041968668021790453/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/06/ooh-vienna.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/5041968668021790453'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/5041968668021790453'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/06/ooh-vienna.html' title='Ooh, Vienna!'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-2809485695906600043</id><published>2011-06-19T12:28:00.007+02:00</published><updated>2011-06-19T12:49:48.471+02:00</updated><title type='text'>Als ich eine Kröte killte</title><content type='html'>Ausnahmsweise Skurriles, das mit Schreiben nichts zu tun hat. Naja, doch ein wenig - in der Kronen Zeitung lese ich heute folgende Meldung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Model-Mami Heidi Klum gönnt sich nun einen Urlaub auf hoher See, sie schippert mit ihrer ganzen Familie auf einem Boot durch Italien...&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch Italien? Durch? Auf einem Boot? Auf hoher See? Hm. Sehr eigenartig, das.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber hauptsächlich wollte ich Ihnen folgende Geschichte erzählen: Gestern killte ich auf der Alm von Freunden eine Kröte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das kam wie folgt: Mit der kleinen Valentina und ihren Freundinnen (Kindergeburtstag) spielte ich Ball, in Verwendung: ein großer, rosa Gymnastikball. Ziemlich schwer, das Ding, hoppelt aber wie wild. Echt lustig - designt, damit Kinder darauf sitzen und mit ihm herumspringen können, Sie kennen das sicher. Als den Mädls fad wurde und sie sich vertschüssten, bugsierte ich den Ball Richtung Haus, er holperte eine kleine Wiese hinunter. Unten: Schafe, umrundet von einem Kunststoff-Maschendrahtzaun. An dessen unterstem Maschenquadrat hockte tatsächlich eine dicke, fette, hässliche Kröte auf ihren Hinterbeinen, die Vorderhufe auf dem ersten Querfaden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der riesige Gymnastikball kickte weitgehend lautlos heran, prallte gegen den Schafzaun und erwischte die Kröte voll. Der Ball sprang weiter, die Kröte lag da. Äußerlich ohne erkennbare Verletzungen, aber innerlich vermutlich komplett zerquetscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Muss schon hart sein, das Leben als Kröte, auf einer Alm. Da hüpfst du Samstag Nachmittag entspannt ein wenig Spazieren, schaust lässig ein paar Schafen beim Fressen zu, passt eh gut auf und rechnest ständig mit attackierenden Schlangen und Habichten - und dann kriegt dich plötzlich aus dem Nichts ein großer rosa Gymnastikball. Mitten in der freien Wildbahn, auf rund 1.000 Meter Seehöhe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt Dinge, auch für Kröten, denen kannst du einfach nicht vorbeugen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-2809485695906600043?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/2809485695906600043/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/06/als-ich-eine-krote-killte.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/2809485695906600043'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/2809485695906600043'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/06/als-ich-eine-krote-killte.html' title='Als ich eine Kröte killte'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-9136670179164547911</id><published>2011-06-14T22:56:00.005+02:00</published><updated>2011-06-14T23:29:45.214+02:00</updated><title type='text'>Chinesisches Gebein</title><content type='html'>&lt;i&gt;Man kann das doch nicht machen, ohne die Behörden oder die Eigentümer der Häuser zu fragen&lt;/i&gt;, echauffiert sich der Hallstätter Bürgermeister. Was ist geschehen? Nun, allem Anschein nach wollen die Chinesen sein Dörflein naturgetreu und detailverliebt nachbauen, akkurat, eins zu eins. Und wie es aussieht sogar inklusive See. In irgend einer Provinz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht ganz klar geht aus der &lt;a href="http://ooe.orf.at/stories/521085/"&gt;ORF-Meldung&lt;/a&gt; hervor, was den Ortskaiser nun so aufregt - der Nachbau oder dass er ohne Rückfrage bei der Behörde vonstatten geht. Darf´s in Österreich so etwas geben? Jemand tut etwas, ohne die Genehmigung der Behörde einzuholen! Am besten, der kriegt zur Strafe ein ganzes Monat lang kein Wiener Schnitzel mehr serviert. Was den Chinesen wohl ziemlich egal sein wird, die essen ohnehin was anderes. Und wenn sie Appetit auf Wiener Schnitzel verspüren, kopieren sie sich einfach eines und bauen´s nach...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube ja, der Hallstätter Chefbürger hat schlicht und einfach Unrecht. Man kann nämlich sehr wohl. Gegfragt werden müsste meiner Ansicht nach allenfalls der Architekt - und auch das nur, wenn das kopierte Haus architektonisch deutlich aus dem Rahmen fällt, also urheberrechtlich relevant ist, eine so genannte "eigentümliche geistige Schöpfung". Die Meinung des Bürgermeisters zur Sache - und vermutlich auch der Besitzer der Häuser - dürfte juristisch ziemlich nebensächlich sein. Aber was soll das arme Hallstätter Oberwürstel schon sagen, wenn so etwas bekannt wird - der will ja wiedergewählt werden, also muss er sich wohl ordentlich aufregen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessant übrigens, wie die Chinesen, sollten sie wirklich originalgetreu bis ins Detail kopieren, was ihnen durchaus zuzutrauen ist, mit dem Inhalt des &lt;a href="http://www.hallstatt.net/publisher/articleview/action/view/frmArticleID/17/"&gt;Beinhauses&lt;/a&gt; verfahren... Vielleicht lassen sich ja die Überbleibsel einiger Regimekritiker, die im Verborgenen und ohne groß Wind darum zu machen ein bissl um´s Eck gebracht wurden, gut verwenden...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-9136670179164547911?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/9136670179164547911/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/06/chinesisches-gebein.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/9136670179164547911'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/9136670179164547911'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/06/chinesisches-gebein.html' title='Chinesisches Gebein'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-4490485242848589102</id><published>2011-06-10T10:27:00.004+02:00</published><updated>2011-06-11T12:25:37.754+02:00</updated><title type='text'>Charmanter Alltag</title><content type='html'>Heute nach längerer Zeit wieder einmal eine Bahnfahrt. &lt;i&gt;Se sitzn hier in da erschtn Klasse&lt;/i&gt;, schnarrt der Schaffner, &lt;i&gt;zohln´S bitte auf!&lt;/i&gt; Never ever, denke ich mir und sage: &lt;i&gt;Muss ich nicht, das ist ein Journalisten-Service der ÖBB, ich darf das.&lt;/i&gt; Obwohl er es eigentlich als Schaffner kennen sollte, glaubt er mir nicht. &lt;i&gt;Wo steht des?&lt;/i&gt;, fragt er skeptisch. &lt;i&gt;Do&lt;/i&gt;, antworte ich und zeige ihm die entsprechende Info auf der Vorteilscard.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das verblüfft den Mann, er denkt kurz nach. &lt;i&gt;Dann zohln´S wenigstens auf, weil Sie in einem Business-Abteil sitzen, dest kost fuffzehn Euro&lt;/i&gt;, meint er dann - sichtlich erleichtert, dass ihm jetzt doch noch was eingefallen ist, wofür er kassieren darf. Allein und wie gesagt: Never ever, da setze ich mich lieber einfach um.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einem normalen Abteil der 1. Klasse ist mir rasch klar, warum die ÖBB durchaus spendabel sind. Alles wie in der 2. Klasse, nur die Sitzbezüge sind statt aus verschlissenem Stoff aus zerrüttetem Plastik und der Boden ist statt aus zerrüttetem Plastik aus verschlissenem Stoff. Als die Zugbegleiterin in ihrer ungefähr fünf Nummern zu großen Uniform mit einem Mineralwaser anrückt, reißt sie gleich einmal das desolate Klapptischerl (aus Holz imitierendem Plastik, zerrüttet) aus der Verankerung. Die Fenster lassen sich natürlich nicht öffnen, man muss schon der Klimaanlage vertrauen - wobei das mit dem Vertrauen und den ÖBB ja traditionell ein gewisses Risiko ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich muss aber auch sagen: Der Waggon ist wirklich sauber (auf´s WC gehe ich lieber nicht Nachschauen), der Betreuer in der Lounge am Bahnhof war ausgesucht freundlich und aus der Steckdose im Abteil kommt tatsächlich Strom, man kann also arbeiten beim Fahren. Wenn der Zug jetzt auch noch pünktlich und der provisorische Wiener Hauptbahnhof in Meidling nicht zu chaotisch ist, kann man´s glatt durchgehen lassen. Und das mit dem Erste-Klasse-Upgrading ist sowieso wirklich nett von den ÖBB, danke!.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles andere, das meistens mieselsüchtige Personal (auf der Rückfahrt brüllt die Schaffnerin grundlos mit einem Schwarzafrikaner und dessen Kind herum, dass es im Waggon nur so scheppert), das verrottete Material, den Service aus dem vorvorigen Jahrhundert (es ist auch in Zeiten des Internet eine mehrwöchige Tortur, zu einer Vorteilscard zu kommen, aber womöglich haben Sie das ja selbst auch schon hinter sich) kennt man eh schon, das ist für einen gelernten österreichischen Bahnfahrer charmanter Alltag.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-4490485242848589102?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/4490485242848589102/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/06/charmanter-alltag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/4490485242848589102'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/4490485242848589102'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/06/charmanter-alltag.html' title='Charmanter Alltag'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-5722296989925520717</id><published>2011-06-09T13:27:00.007+02:00</published><updated>2011-06-09T15:00:56.743+02:00</updated><title type='text'>Regrets</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=LP7pdAn3foE"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-9NmGYlePj54/TfCxl_hctDI/AAAAAAAAAGY/cY9ZRKGdpCM/s1600/Bild%2B4.png" imageanchor="1" style="clear:left; float:left;margin-right:1em; margin-bottom:1em"&gt;&lt;img border="0" height="108" width="200" src="http://2.bp.blogspot.com/-9NmGYlePj54/TfCxl_hctDI/AAAAAAAAAGY/cY9ZRKGdpCM/s200/Bild%2B4.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/a&gt;Stoße heute auf ein bemerkenswertes Facebook-Posting des Kollegen Ebert, Sprachmensch: Ein cooles Videoprojekt begibt sich offenbar auf eine ungewöhnliche Reise durch die Welt und fragt in diversen Städten vor der Kamera jeweils 50 Menschen Versponnenes. Diesmal tatsächlich Galway an Irlands wilder Westküste, die Frage lautet - aber schauen Sie sich das am besten selbst an, &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=LP7pdAn3foE"&gt;ein einfaches, aber ehrliches und berührendes Video...&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon spannend, wie ein einzelnes Wort, eine ganz einfache Frage, die Menschen ins Grübeln bringt und unterschiedlichste Reaktionen provoziert. Alltagspoesie in Galways Shop Street, schön gemacht, ich mag das.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und muss jetzt natürlich gleich selbst nachdenken, was ich in meinem bisherigen Leben getan zu haben bedaure. Zwei Dinge fallen mir spontan ein, einmal aus dem Jahr 1998, einmal 2000. Wirkt beides bis heute nach (dramatische, wohl leider dauerhafte Verluste) und die schlechte Entscheidung aus 1998 hat sogar einen Bezug zur Stadt Galway, von deren Existenz ich damals noch gar nichts wusste. Aber genug der Kryptik, das wird jetzt eh zu persönlich...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gibt´s etwas, das auch Sie bedauern? Und wozu Sie, zum Beispiel hier als Kommentar, posten würden? Schauen Sie sich das Video an, und dann: nur zu!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-5722296989925520717?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/5722296989925520717/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/06/regrets.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/5722296989925520717'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/5722296989925520717'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/06/regrets.html' title='Regrets'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-9NmGYlePj54/TfCxl_hctDI/AAAAAAAAAGY/cY9ZRKGdpCM/s72-c/Bild%2B4.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-2659091469761349937</id><published>2011-06-05T20:45:00.012+02:00</published><updated>2011-06-06T11:42:53.436+02:00</updated><title type='text'>Sunnyboys</title><content type='html'>Wie das Leben so spielt, hatte ich bei Recherchen für die diversen Geschichten für das FORMAT und das neue Golfmagazin "Perfect Eagle" (erscheint erstmals am 14. Juli) in letzter Zeit immer wieder mit diversen Landesräten und -innen zu tun. Das schafft eine gewisse Grundlage für Vergleiche, ich kann sagen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Christian Buchmann (Steiermark, Wirtschaft) und Bettina Vollath (auch Steiermark, Finanzen) sind klasssiche Politiker: immer verbindlich, immer drumherum reden, bloß keine Fakten rauslassen. Schon irgendwie freundlich - aber du weißt, am liebsten hätten sie dich mit deinen lästigen Fragen schon längst wieder bei der Tür draußen. Und reden tun sie mit dir eher sowieso nur, weil halt die Medien, Publizität, Coverage, öffentliche Präsenz, Stimmen, eh schon wissen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ganz ehrlich, ein bissl unheimlich ist die professionelle, unausgesprochene, zwischen den Zeilen des Gesagten omnipräsente und aalglatte Kälte schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwie anders kommt hingegen Josef Martinz (Kärnten, Tourismus) daher. Machen wir uns nichts vor, auch der ist Politiker und wohl ebenfalls so, wie Politiker halt sind. Aber irgendwie lockerer, freundlicher, lässiger, entspannter - mehr Sunnyboy. Zumindest hat man den Eindruck, er spricht mit dir, weil er das eh ganz nett findet - und nicht nur, weil er halt muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstaunlich auch, er nennt glatt Zahlen. &lt;i&gt;Sie werden mir wahrscheinlich nicht sagen&lt;/i&gt;, begann ich heute am Rande der Kärnten Golf Open meine Frage journalitsisch nicht rasend geschickt, &lt;i&gt;wieviel das Land Kärnten in dieses Golfturnier steckt&lt;/i&gt;. Martinz antwortete prompt: &lt;i&gt;150.000 Euro jährlich, und sollte aus dem Challenge-Tour-Event einmal ein European-Tour-Turnier werden, noch deutlich mehr, das Zehnfache zwar nicht, aber es geht in diese Richtung.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, so macht die Arbeit gleich viel mehr Spaß, du musst dir nicht alles mühsam irgendwo ausgraben. Die Kärntner sind wirklich die Sunnyboys Österreichs.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-2659091469761349937?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/2659091469761349937/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/06/sunnyboys.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/2659091469761349937'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/2659091469761349937'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/06/sunnyboys.html' title='Sunnyboys'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1152421743687649008.post-2187388096713982641</id><published>2011-06-04T15:48:00.007+02:00</published><updated>2011-06-04T16:45:07.361+02:00</updated><title type='text'>Ist auszuhalten</title><content type='html'>A propos Auto und Verkehr, siehe Post von gerade eben: Ich schreibe das hier (und auch den letzten Blogpost) von der Terrasse des schönen Golfclubs von Seltenheim bei Klagenfurt, hier finden dieses Wochenende die Kärnten Golf Open statt, zweite europäische Liga.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt bin ich gerade ein paar Löcher mit Roland Steiner, Österreichs einzigem Vertreter im Spitzefeld, mitmarschiert - läuft aber nicht so gut. Außerdem ist es heiß, also (die ohnehin schon schwere Arbeit soll ja nicht zu hart werden) VIP-Club, Terrasse, ein eisgekühltes Cola. Soeben hatte ich mit Mazda-Österreich-Chef Günther Kerle, Turnier-Hauptsponsor, ein kurzes Gespräch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er fürchtet um sein Auto, das als Hole-in-one-Preis ausgelobt ist (wenn ein Spieler mit einem Schlag ins Loch trifft). Die vergangenen beiden Jahre war ja Martin Wiegele (Österreichs derzeit Bestplatzierter in der Profigolfer-Weltrangliste) diesbezüglich gnadenlos - weiß der Teufel, was der nun mit zwei baugleichen SUV´s tut, einer schwarz, einer weiß. &lt;i&gt;Schaun wir einmal, ob ich mein Auto morgen überhaupt noch habe&lt;/i&gt;, sagt Kerle. Hm. Überlege, ob ich am Sonntag (der heutige Samstag ist schon einmal überstanden) lieber ihm oder den traditionell eher am Hungertuch nagenden Challenge-Tour-Spielern die Daumen halten soll...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben mir erzählt Turnier-Pressechef und (nette Kombination, übrigens, fast ein bissl österreichisch) Golfrevue-Chefredakteur Klaus Nadizar von den Problemen, die ein kurzer Helikopter-Überflug heute lärmmäßig verursacht hat. &lt;i&gt;Aber wir sind mit dem TV-Bild in der Übertragung der European Tour in 260 Millionen Haushalten&lt;/i&gt;, zuckt er die Achseln, &lt;i&gt;ist also auszuhalten&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unten am Platz wird´s ruhig, die letzten Flights trudeln ein, im Hintergrund donnert es bedrohlich. Gewitter heran ziehend, fahre ich eben ins Hotel an den Wörther See &lt;a href="http://www.balancehotel.at/"&gt;(Balance, durchaus empfehlenswert)&lt;/a&gt;, dort gibt´s ein überdachtes Schwimmbad. Ist also auszuhalten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1152421743687649008-2187388096713982641?l=klauspuchleitner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/feeds/2187388096713982641/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/06/ist-auszuhalten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/2187388096713982641'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1152421743687649008/posts/default/2187388096713982641'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klauspuchleitner.blogspot.com/2011/06/ist-auszuhalten.html' title='Ist auszuhalten'/><author><name>kpl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11898153383565960348</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_SHWX29SDriY/TROvIYpZe9I/AAAAAAAAAAw/j6jr-onKYWA/S220/Puchleitner_Blogger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
